06.12.2010, 11:41 Uhr | mid, ADAC
Camping im Winter: Nur für Hartgesottene (Foto: imago) (Quelle: imago)
Viele Besitzer von Wohnmobilen motten ihr Gefährt im Winter ein. Doch Schnee und Eis können "echten" Campern nichts anhaben. Wer mit Reisemobil oder Caravan in den Winterurlaub fährt, muss aber einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Ansonsten können Schnee und Eis mitunter gar zur tödlichen Gefahr werden.
Neben passender Bereifung und der Mitnahme von Schneeketten ist laut ADAC auch die Suche des richtigen Camping- oder Stellplatzes entscheidend. Reisemobil und Caravan müssen auf einer möglichst schnee- und eisfreien Fläche abgestellt werden. Taut der Schnee, steht das Fahrzeug sonst schräg und kann im Extremfall sogar umkippen.
Mit Brettern unter dem Deichselrad des Wohnwagens und den Hubstützen schützt man sich vor dem Einsinken in einen auftauenden Boden. Die Handbremse ist zu lösen, sobald das Fahrzeug aufgebockt ist. Dies verhindert ein Festfrieren, wodurch eine Weiter- oder Rückfahrt unmöglich wird.
Bei der häuslichen Einrichtung am Platz ist die Lage der Stromkabel wichtig. Sie sind so zu verlegen, dass sie weder am Boden festfrieren, noch von einem vorbeifahrenden Schneepflug abgerissen oder beschädigt werden können. Die Gasanlage sollte nur mit reinem Propan befüllt sein, denn dies bleibt im Gegensatz zu Butan auch bei Minusgraden flüssig. Wer eine zweite Flasche an Bord hat, muss nicht frieren, wenn der erste Gasbottich zur Neige geht.
Bei starkem Schneefall müssen Urlauber das Dach von Wohnmobil, Anhänger und Vorzelt regelmäßig von Schnee befreien. Vor allem nasser Schnee kann zu tonnenschweren Last werden und das Dach zum Einstürzen bringen. Be- und Entlüftungsöffnungen dürfen nicht zuschneien. Wer die Dachluke einen Spalt offen lässt, verbessert zudem die Luftzirkulation. Bevor die Heimreise angetreten wird, müssen Schnee- oder Eisplatten entfernt werden. Fallen sie während der Fahrt vom Dach, können sie zum tödlichen Geschoss für andere Verkehrsteilnehmer werden.
Wer sein Campingfahrzeug in der kalten Jahres nicht nutzen will, sollte spätestens jetzt die Überwinterung des Fahrzeuges vorbereiten. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber "So kommen Wohnmobile über den Winter".
Quelle: mid
Camper schrieb:
am 6. Dezember 2010 um 22:48:28
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Wintercamping
Der ADAC sollte andere Sachen machen,aber nicht solche banalen Vorschläg e.Ich kann mich nur dem Billy 71 anschliessen,wer
sich als (Neu-)camper dem ADAC anvertraut hat schon verloren!So sollte man wissen, daß eine 11kg -Flasche Gas ca.3Tage+Nächte reicht, daß es für den Heizungskamin wichtige Verlängerungen gibt usw.Gut ist, sich vor dem Wintercamping auf einem pro -fessionell geführten Wintercampingplatz umzusehen,sich mit Campern auszu tauschen und "mit den Augen stehlen".
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Billy71 schrieb:
am 6. Dezember 2010 um 21:00:09
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Wintercamping
Wir sind seit einigen Jahren Wohnmobilisten.
Wir haben Winter mit geigneten und ungeeigneten Mobilen hinter uns,aber solche
Deppentipps wie im Artikell stehen, mann oh mann.
Soll man vielleicht erst mit dem Schweißbrenner die Stellplätze auftauen bevor man sich drauf stellt?Ich habe noch keine Wohnmobil umkippen sehen wenn es etwas schräg auf Eis stand. Und mit zwei Gasflaschen kommt man im Wintercamping nicht sehr weit,das ist außerdem Wohnmobilabhängig.
Lest lieber im passenden Forum nach!
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