17.03.2011, 11:14 Uhr
Autofahrer tanken weiterhin kaum E10 (Foto: dpa)
Auch nach dem "Benzin-Gipfel" hat sich der Biosprit E10 nach Einschätzung der Mineralölwirtschaft bei den Autofahrern noch nicht durchsetzen können. An vielen Tankstellen sei das herkömmliche Superbenzin knapp, es komme "flächendeckend zu befristeten Versorgungsengpässen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbands, Klaus Picard, der "Bild"-Zeitung. An den ausverkauften Tankstellen sei dann nur noch das ungeliebte E10 im Angebot. "Die meisten Autofahrer lehnen E10 weiter ab, es gibt einfach zu wenig Superkraftstoff am Markt", sagte Picard dazu weiter.
Der Mineralölwirtschaftsverband wies darauf hin, dass derzeit die Raffinerien zu 80 Prozent E10 und nur zu 20 Prozent Super Plus produzierten. Letzteres reiche nicht, um die große Nachfrage zu decken, die Verteilung könne jedoch nicht ohne Weiteres geändert werden, hieß es laut "Bild" weiter. Dem Blatt zufolge kaufen die Mineralölkonzerne inzwischen traditionelles Superbenzin in Holland und Polen auf, um die deutschen Tankstellen noch beliefern zu können. Die Folge seien hohe Kosten und hohe Preise.
Der Auto Club Europa forderte von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) einen Steuerrabatt auf den sogenannten Biosprit. "Brüderle sollte sich für eine ermäßigte Mineralöl-Steuer auf E10 stark machen", zitierte "Bild" ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner.
Diese VW vertragen den umstrittenen Bio-Kraftstoff. Laut eines VW-Sprechers sei die Aufregung nicht nachvollziehbar. zum Video
Dem Kraftstoff E10 werden zehn Prozent Bioethanol beigemischt, doppelt so viel wie bei traditionellen Kraftstoffen. E10 ist umstritten, weil einige Motoren die höhere Ethanolbeimischung nicht vertragen. Zudem gibt es Berichte über mögliche Langzeitschäden auch bei den übrigen Motoren. Der ökologische Effekt von "Biosprit" ist ebenso in der Diskussion. Umweltschützer befürchten einen Verdrängungseffekt zu Lasten des Anbaus von Lebensmitteln und eine Zerstörung von Wäldern und anderen Naturräumen.
Quelle: dpa , AFP
Hopsfrosch schrieb:
am 17. März 2011 um 18:00:58
(0)
(0)
E10
wer braucht e10 ???? Kein Schwein ..... also ich denke der Streik wird sich bald auszahlen....
Kommentar melden
max schrieb:
am 17. März 2011 um 18:00:16
(0)
(0)
E10
Egal wie billig E10 noch wird ,es werden Nahrungsmittel verbrannt und Ackerflächen umgestaltet.Diese Flächen reichen in Deutschland
nicht aus und man muß im Ausland Anbauflächen fur Nahrung benützen.Also nimmt man die Anbaufläche da weg wo sie am billigsten ist,bei den armen Ländern.Dort steigen die Lebensmittelpreise und Hunger macht sich breit.Der deutsche Steuerzahler zahlt dann noch mehr Entwicklungshilfe ,kassieren tut die Industie.
mehr
Kommentar melden
Jorgie schrieb:
am 17. März 2011 um 17:59:53
(0)
(0)
E10
E10 vertrieb in Norddeutschland zur Zeit eingestellt!
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Mit einer Kampagne soll die Akzeptanz bei den Verbrauchern erhöht werden. zum Video