17.01.2012, 10:12 Uhr | Michael Specht
Dass man bei Volkswagen stets eher abwartet als den Trendsetter zu spielen, ist hinlänglich bekannt; genauso wie der Ausgang dieser Strategie. Ob es sich nun um den Familien-Van Touran oder das kompakte SUV Tiguan handelt: Kaum auf der Straße, führen sie bereits mit weitem Abstand die Zulassungsstatistik an - zumindest in Deutschland. Ähnlich erging es den Wolfsburgern mit dem viertürigen Coupé Passat CC, der 2008 auf den Markt kam, und von dem nicht wenige behaupteten, er sei nur eine Kopie des Mercedes CLS.
Dem Erfolg hat dies jedenfalls keinen Abbruch getan. Über 320.000 Kunden haben sich für den wohl emotionalsten VW aller Zeiten entschieden. So viele Einheiten wollte Volkswagen eigentlich über den gesamten Produktionszeitraum (etwa sieben Jahre) hinweg verkaufen. Dass dies bereits nach knapp mehr als der Hälfte der Zeit erreicht wurde, hat selbst intern die kühnsten Prognosen der Marketing-Strategen übertroffen.
Um den "Must-have-Faktor" weiterhin hoch zu halten, hat man dem CC für seine restliche Laufzeit nun eine üppige Modellpflege spendiert. Angefangen beim Namen: Das Auto heißt nicht mehr Passat CC, sondern nur noch CC. "Wir möchten diesem Modell dadurch einen eigenständigeren Charakter geben", so Anna Trauter vom Produktmarketing. In den USA und Kanada heißt das Passat-Derivat ohnehin schon längst CC. Hier rollt der CC Anfang Februar zu Preisen ab 31.800 Euro zu den Händlern.
Der Alltrack ist auch mit zuschaltbarem variablem Allrad-Antrieb ab Frühjahr 2012 lieferbar. zum Video
Auch wenn wie üblich bei sogenannten Facelifts meist die Front des Autos am meisten optische Änderungen erfährt, beim CC sticht noch mehr das neu gestaltete Heck ins Auge. Grund: Der Vorgänger besaß Rückleuchten im Glubschaugen-Design, mit denen man auch in Wolfsburg alles andere als glücklich war.
Nun geht der Sieg an die Stylisten. Die LED-Leuchten (serienmäßig) lassen den hinteren Abschluss des Coupés deutlich knackiger und profilierter wirken - nicht zuletzt geben sie dem Wagen insgesamt eine höherwertige Anmutung. Vorne blickt man in das mittlerweile gewohnte VW-Familiengesicht. Kein Chrom-Lätzchen mehr, Grill und Scheinwerfer sind betont horizontal ausgelegt, die Haube neu geformt, ebenso der Stoßfänger.
Selbst wenn VW den Namen Passat vom CC getrennt hat, der Einfluss des Mittelklasse-Bestsellers ist noch immer im Cockpit zu spüren. Was überhaupt nicht schlecht sein muss. Im Gegenteil, Layout und Bedienung geben nicht den geringsten Anlass zur Kritik. Die Qualität der verbauten Materialien hat Premium-Niveau.
Das zeigt sich in Sachen Fahrkomfort auf einer ersten Testfahrt mit dem CC. Nochmals hat VW die Geräuschdämmung verbessert. Unter anderem ist die Windschutzscheibe mit einer speziellen Akustikfolie ausgerüstet, die es gegen Aufpreis auch für die Seitenscheiben gibt. Wer diese ordert, bekommt auch gleich noch ein ganzes Akustik-Paket mit zusätzlichen Dämmmatten in den Türen geliefert.
Bislang am besten verkauft hat sich in Deutschland der CC mit dem 170 PS starken TDI-Diesel-Motor, gefolgt von der Einstiegsversion mit 140 PS. 320 Newtonmeter Drehmoment bei 1750 Umdrehungen bietet nicht einmal der Zweiliter-Turbobenziner mit 210 PS. Zudem läuft der Diesel leise und geschmeidig, lässt sich wunderbar leicht schalten.
VW gibt einen Normverbrauch von 4,7 Litern an. Wer selten die volle Leistung abfordert und den CC vorausschauend fährt, bewegt sich auch im Alltag um die Fünf-Liter-Marke. Sportlichste Variante bleibt der 3,6-Liter-V6 mit 300 PS, Doppelkupplung und Allradantrieb. Ihn lieben vor allem die Amis.
Ganz dicht an der Oberklasse fährt Volkswagen beim Thema Assistenzsysteme. Erstmals in einem Volkswagen überhaupt warnt die Elektronik vor einem Fahrzeug im toten Winkel und greift, wenn nötig, in die Lenkung ein. Von der Verschmelzung beider Einzelsysteme verspricht sich VW eine höhere Sicherheit. Gleiches gilt für den serienmäßigen Müdigkeitswarner, die Verkehrszeichenerkennung und das adaptive Fernlicht.
Weitere Hilfestellung soll der Park Assist der zweiten Generation geben. Er kann nicht nur parallel, sondern auch quer zur Fahrbahn alleine einparken. Und nicht zuletzt fließt auch in den CC VWs Easy-Open-Erfindung ein. Ein Fußschwenk unter dem Heckstoßfänger reicht und automatisch öffnet sich der Kofferraum.
Quelle: mid
sportfan schrieb:
am 22. Mai 2012 um 22:59:09
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passat cc
sieht aus wie ein einheitsauto. mir gefällt er nicht.
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Atze Müller schrieb:
am 26. Januar 2012 um 19:08:22
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Passat CC
Man kann ihn mögen,man kann in hassen,reine Geschmacksache.
Betrifft Matze :Die Bezeichnung VAG gibt es schon lange nicht mehr,nur
zur Info ,
hat auch ein Facelift erhalten !
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Burschi schrieb:
am 26. Januar 2012 um 11:59:51
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CC- Ölsardinenbüchse
Ich weiß nicht wie groß der Designer dieses Autos war, aber größer als 1,70 m kann er nicht sein, ansonsten hätte
er gemerkt, dass man beim Einstieg hi´nten mit 1,89 m sich fast das Genick bricht und das beim fahren ein Gefühl hat in einer Ölsardinenbüchse zu sitzen.Ich empfinde das als eine Frechheit ein Auto für diesen Preis freizugeben, mit solchen gravierenden Entwicklungsmängeln. Das ist die Überheblichkeit einer großen Automarke BMW,AUDI und Mercedes bei großen Modellen- dasselbe Problem.
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