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VW Jetta: In den USA ist der Kompakte deutlich günstiger

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Europa-Premiere VW Jetta: Big in America

27.10.2010, 13:17 Uhr

VW Jetta (Foto: VW)

VW Jetta (Foto: VW)

In den USA war der VW Jetta insbesondere in den 80er und 90er Jahren ein Mega-Seller. Nachdem der neue VW Jetta Amerika-weit zum Discountpreis startete, kommt die Stufenheckversion des Golf Anfang 2011 auch nach Deutschland.

VW Jetta: einst galt er als bieder

Sportlich und Jetta – das passt in Deutschland kaum zusammen. Hierzulande gilt das Stufenheckmodell seit Jahren als das Auto für Langweiler schlechthin. Ein technisch ausgereifter Golf mit Rucksack und viel Platz, wenig fesch und alles andere als dynamisch konnte er das US-Image nie über den Atlantik retten.

VW Jetta in den USA sehr beliebt

Dort, zwischen Miami und Chicago, Boston und Los Angeles, gilt der Jetta als besonders sportliche Mittelklasselimousine und wird als preiswerte Alternative zum BMW 3er genannt. Kein Wunder, dass der neue Jetta seine Weltpremiere im Frühjahr in den USA feierte. Nach erfolgreichen ersten Verkaufsmonaten lässt er den Schatten zu den amerikanischen Klassen-Bestsellern Civic und Corolla zunehmend kleiner werden. Das neue, vom Golf weitgehend gelöste Design ist dabei nur eine Seite der Medaille.

VW Jetta in den USA ab 11.500 Euro

Denn in den USA macht insbesondere der Preis die Musik. Für 15.900 Dollar – umgerechnet gerade einmal 11.500 Euro – arrangiert sich der US-Kunde allzu gerne mit einem betagten Zweiliter-Benziner mit 115 PS, härten Schaumstoffen im Innenraum und einer einfachen Hinterachs-Konstruktion. In Deutschland kommt der neue und durchaus sehenswerte VW Jetta Anfang 2011 auf den Markt.

Das Preiswert-Kleid will sich die geräumige Stufenheck-Limousine hier gar nicht erst anlegen. "Das europäische Modell ist deutlich werthaltiger als das Basismodell in den USA", unterstreicht daher auch VW-Vorstand Dr. Ulrich Hackenberg. In unseren Breiten gibt es beim Jetta nur die modernen TDI- und TSI-Triebwerke sowie eine aufwändige Mehrlenkerhinterachse.

Jetta in Deutschland über 20.000 Euro

Die werden die meisten Kunden ebenso wenig bemerken wie die weicheren Oberflächen-Schäume am Cockpit. Nachteil: Der wertige Auftritt hat zusammen mit der Turbo-Technik seinen Europa-Preis. Einstiegsmotorisierung ist der 1,2-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 105 PS Leistung und einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern je 100 Kilometern. Ein mit diesem Triebwerk und der Basisausstattung "Trendline" ausgerüsteter Jetta kostet 20.900 Euro.

Auch Jetta-Produktion in China

Dr. Ulrich Hackenberg: "Viele Märkte fragen bei uns derzeit den neuen Jetta an. Der Wagen wird ab kommendem Jahr daher auch in China produziert. Zunächst starten wir jetzt jedoch in 31 europäischen Ländern." Der Jetta ist trotz seines müden Images in Deutschland ein weltweiter Verkaufserfolg.

Auch einen Hybrid wird es geben

Von den vergangenen fünf Generationen wurden weltweit mehr als 9,6 Millionen Fahrzeuge verkauft. Dementsprechend  hoch sind die Erwartungen an das neue Modell, das sich erstmals deutlich von seinem Bruder, dem Golf, unterscheidet. Im kommenden Jahr soll der VW Jetta zudem auch als Hybridversion zunächst in den USA und dann in Europa auf den Markt kommen. Kein Wunder, dass VW-Chef Winterkorn und Entwicklungs-Chef Hackenberg intern sogar auf den Jetta-Erfolg gewettet haben.


Quelle: Press-Inform

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Kommentare (115)

zum Forum

Thema: "VW Jetta: In den USA ist der Kompakte deutlich günstiger"

na so was schrieb: am 29. Oktober 2010 um 11:24:35
(1) (0) US JETTA
Solange die Deutschen so bescheuert sind für Blech (Auto) und Steine (Haus) den Rücken krumm zu machen,können hier derartige
Preise erzielt werden. Das Auto wird nicht als das erkannt,wofür es konzipiert wurde; Fortbewegungsmittel. In vielen Wohnungen stehen Jaffamöbel,vor der Tür ein Luxusgefährt.Das läuft nicht auf Räder , sondern auf Raten. Ein Umdenken wäre erforderlich.
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Autofahrer u Techniker schrieb: am 29. Oktober 2010 um 11:20:26
(1) (0) Jetta und VW generell
Aus dem Text kommt es ja heraus. Unsere Hersteller übertreiben es mit dem "sogenannten "high tec".+ zu viele unnütze
Zubehöre Folge - Hoher Anschaffungspreis- viele zusätzliche elektron. Bauteile- vieles nicht ausgereift ! Folge - Viele Störungen!! Folge -hohe Ersatzteilkosten, denn reparieren können deutsche Werkstätten nicht (1. können sies nicht, 2. zu teurer Lohn wenn sie es könnten)
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Michael schrieb: am 29. Oktober 2010 um 09:50:16
(0) (1) Sollte uns freuen!
Es sollte uns doch maßlos freuen, dass deutsche AUtohersteller auf fremden Märkten so erfolgreich sind! Dafür zahlen
wir mit maßlos überteuerten Fahrzeugpreisen ja auch gut drauf. Wir kaufen sozusagen den Erfolg mit! Leider sind wir nicht daran beteiligt! Aber das ist auch mit Audi, Mercedes und BMW so und auch in anderen Branchen! Von der Pharmaindustrie will ich gar nicht erst reden!!!
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