01.02.2012, 12:37 Uhr | Timo Bürger
Das war knapp: Ohne ersichtlichen Grund bremst der Vordermann beim Anfahren vor der grünen Ampel. Ein Piepen, ein Blinken - ein Bremsen - und der Volvo steht. Ohne mein Zutun hat "City Safety" den V70 zum Stehen gebracht und so einen Auffahrunfall vermieden. Was hat der Schweden-Kombi sonst noch drauf? Der überarbeitete Volvo V70 D5 R-Design im Test.
Wer über Volvo spricht, erwähnt zu Recht die Sicherheitsausstattung. Und die ist im Volvo V70 so umfassend wie ausgereift. Ob - wie gerade geschildert - das Crashvermeidungssystem "City Safety", die Totwinkel-Überwachung BLIS, der Aufmerksamkeitsassistent, Abstandsregler oder Spurhaltewarner: Alle Systeme funktionieren tadellos - ohne den Fahrer optisch oder akustisch zu überfordern bzw. zu nerven. Wer's nicht braucht: Viele Systeme lassen sich per Knopfdruck ausschalten.
In den Hintergrund gedrängt werden dabei gerne Komfortfaktor und Bedienung. Und mit ebenjenen kann der Schweden-Kombi gewaltig punkten. Die elegant gezeichnete Mittelkonsole in gebürstetem Aluminium gefällt ebenso wie die bequeme Armauflage oder der Lederschaltknüppel.
Die Technik steckt im neuen Volvo V60, erkennt Fußgänger und bremst selbsttätig. Wir haben diese Technik getestet. zum Video
Die Ledersitze im V70 gehören wohl zu den bequemsten und weichesten, auf denen der Fahrer je gesessen hat. Auch die Instrumente sind eine Klasse für sich: Klar gezeichnet, perfekt abzulesen und logisch platziert. Das Lenkrad liegt wie angegossen in der Hand, der Sitz lässt sich elektronisch verstellbar schnell in die gewünschte Position bringen.
Pfiffig geregelt ist die Bedienung der Lüftungsströme: Ein Metallmännchen in der Mittelkonsole symbolisiert die Luftzonen. Per Druck auf den Kopf wird die Luft nach oben zur Windschutzscheibe geleitet, per Druck auf den Fuß gelangt der Luftstrom in den unteren Bereich. Leichter geht's kaum noch. Das übliche Herumdrehen bis zur gewünschten Position entfällt. Auch pfiffig: Per Knopfdruck vorne lasssen sich die beiden hinteren Kopfstützen umklappen und verbessern so die ohnehin schon gute Rundumsicht.
Wer auf satten Sound steht, sollte sich das Audio-Paket "Premium Sound Multimedia" leisten. Für 1150 Euro gibt es 12 Bose-Lautsprecher mit Surround-Funktion. Und so viel Leistung, dass der im Gepäckraumboden verbaute Subwoofer den Fahrer kitzelt: Diese Bass-Massagefunktion lässt sich Volvo allerdings mit 360 Euro extra bezahlen.
Lobende Worte findet auch die Ausstattung unter der Motorhaube. Volvo hat den 2,4 Liter großen Fünfzylinder überarbeitet. Der leistet 215 PS und ist akustisch kaum noch als Selbstzünder wahrnehmbar. Kaum Nageln, kaum Vibrieren - einfach klasse. Allerdings gaukeln die 215 PS ein bisschen mehr Power vor: natürlich kommt man mit dem V70 ordentlich in die Puschen - ein Sprinter wird der 440-Newtonmeter-Wagen aber nicht. Das mag auch am Leergewicht von gut 1800 Kilogramm liegen - und am Frontantrieb.
In 7,8 Sekunden ist der 4,82 Meter lange Schwede auf Tempo 100, rauf geht es bis 225 km/h. Knapp acht Liter Diesel gönnt sich der Schwede - das ist doch um einiges entfernt von den 5,1 Litern aus den Datenblatt.
Wer den V70 als Packesel nutzt, wird sich über eine niedrige Ladekante freuen (64 Zentimeter) und einen ebenen Laderaum. Clever und empfehlenswert ist das im Kofferraum integrierte Schienensystem mit Verzurrösen. So lassen sich Tüten und Taschen unfallfrei im 575 Liter fassenden Kofferraum nach Hause transportieren.
Ab 33.500 Euro ist der Einstieg in die V70-Baureihe möglich. Der Preis unseres bis unters Dach mit Sonderausstattungen vollgestopften Testwagens lag bei knapp 60.000 Euro. Auf das eine oder andere Extra (Sicherheits-Komfortpaket für 1200 Euro, Rear-Seat-Entertainment für 1900 Euro oder Digital-TV für 690 Euro) kann ohne Gewissensbisse verzichtet werden.
Nicht verzichtet werden sollte auf das Fahrerassistenz-Paket mit Sicherheits-Helfern wie beispielsweise Bremsassistenten und Abstandsregler. "City Safety" ist zum Glück serienmäßig. In unserem Fall hat es sich schon bezahlt gemacht.
Quelle: t-online.de
otto schrieb:
am 5. Februar 2012 um 19:01:56
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volvo v 70
Seit dem Ford und Volvo zusammenarbeiteten, wurde der Ford besser, nicht umgekehrt.
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dideldi schrieb:
am 5. Februar 2012 um 15:14:22
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VOLVO
wer einmal einen VOLVO gefahren hat , der kommt immer wieder zu VOLVO zurück.
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Ööörgs schrieb:
am 5. Februar 2012 um 02:39:43
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Volvo
Optisch finde ich Volvo eigentlich recht ansprechend.Aber innen ists wie bei dem Rest der Welt,ein verzweifeltes Sammelsurium aus
Aluteilen,Plastik und irgendwelchen LED-Anzeigen.Man grübelt in den Forschungsabteilungen mehr über unsinnige "Türzuschlag-Geräusche" als über einen innenraum der mal wirklich begeistern kann.Ich kenne Wollsocken die einen größeren Reiz ausüben einsteigen zu wollen als so manches ach-so-durchdachtes-Auto
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