
14.02.2012, 16:10 Uhr | Christoph Stockburger
Pascal Prokop heizt durch die Schweiz: In seinen Volvo 240 hat er einen echten Holzofen eingebaut. Und mit seiner Konstruktion darf der Mann sogar offiziell die Straßen befahren. Zu verdanken hat Prokop das seiner Hartnäckigkeit den Behörden gegenüber.
Pascal Prokop hat sich seinen Schwedenpanzer gemütlich eingerichtet. In dem Volvo 240 bollert ein echter Holzofen. Von außen fällt das kaum auf, würde nicht ein Schlot rauchend aus dem Dach ragen. Klingt originell - und die Konstruktion hat nicht nur Prokop einige Nerven gekostet.
Wegen des Kamins sei er ständig von der Polizei angehalten worden, sagt er, und mehr als einmal habe er anschließend das Rohr kürzen müssen. Irgendwann haben sie auf der Wache aber ein Einsehen mit dem hartnäckigen Bastler gehabt. In seinen Fahrzeugpapieren ist der Umbau seitdem korrekt vermerkt. "Limousine mit Holzofen eingebaut" steht dort.
Beide Modelle bieten eine Vielzahl von Assistenzsystemen. Doch welche Limousine ist am Ende die sportlichere? zum Video
Der Volvo 240 sei bereits das dritte Fahrzeug, in das er einen Ofen geschraubt habe, sagt Prokop. Zuerst habe er einen VW Bulli auf diese Weise beheizt, dann einen Volvo 264. Beide Unikate habe er verkauft. "Keine Ahnung, was aus dem Bulli geworden ist", sagt Prokop, "wahrscheinlich gibt es den nicht mehr". Mit dem Volvo 264 werbe mittlerweile ein Schweizer Gastronom für seine Gaststätte.
Während der Fahrt muss Prokop die herkömmliche Autoheizung anwerfen, um sich zu wärmen - der Holzofen darf dann nicht angefeuert werden. Damit kann er leben. Denn der Schweizer schätzt vor allem die Unabhängigkeit, die ihm seine Konstruktion bietet. "Wenn ich müde bin oder zu viel getrunken habe, will ich im Auto schlafen", sagt er. Mit dem Ofen ist das auch in kalten Nächten kein Problem. Dann knistert neben ihm das Feuerholz und hält ihn warm.
Unter diesen Umständen erscheinen die Umbaumaßnahmen eigentlich plausibel: Prokop hat mit der Eigenkonstruktion Geld gespart. Eine Standheizung, sagt er, hätte sich bei dem alten Auto nämlich nicht gelohnt.
Quelle: Spiegel Online
Erwin L. schrieb:
am 16. Februar 2012 um 12:14:36
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(1)
Schornsteinfeger
In Deutschland dank "Feuerstättenverordnung " undenkbar.
Mindestens 1x im Jahr musste der Fahrzeughalter den
schwarzen
Mann mit der Kugel auf sein Autodach steigen lassen.
Ob sinnlos oder nicht spielt bei uns keine Rolle.
Da ist eine Standheizung billiger und stressfreier.
;-)
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safhzu schrieb:
am 16. Februar 2012 um 11:01:03
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(0)
@ Kalle
der Typ beheizt nur den Innenraum seineses Autos damit, weil Ihm ne Standheizung zu teuer ist. Was du meinst sind Holzvergaserautos
(gibts in Scandinavien heute noch).
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ICHDU schrieb:
am 15. Februar 2012 um 09:02:23
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(11)
dumme Idee
Hmm! Warum sollte man auch an einem natürlichen Tode sterben?
CO riecht man nicht und dann gehts auch damit.
Braucht er nen
Anhänger für Holz? Dumme Idee....
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