07.07.2010, 12:25 Uhr | tze
Unfall im Stadtverkehr - in einigen Städten sind die Unfallzahlen gestiegen. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Wie groß ist das Unfallrisiko in deutschen Städten? Zwar sind bundesweit in den letzten fünf Jahren immer weniger Menschen im Straßenverkehr getötet worden. Doch für den Verkehrsclub Deutschland (VCD) ist das kein Grund zur Entwarnung, denn in 20 Städten ist die Zahl der Verunglückten in diesem Zeitraum sogar gestiegen. Wo es am gefährlichsten ist, zeigt der aktuelle VCD-Städtecheck zur Verkehrssicherheit.
Der Verkehrsclub hat die Unfallstatistiken der letzten fünf Jahre in 81 Großstädten mit über 100.000 Einwohnern ausgewertet. In der Zahl der Verunglückten sind sowohl Getötete als auch Verletzte zusammengefasst. 37 Städte bekamen vom VCD grünes Licht, weil dort weniger Menschen auf den Straßen verunglückten als im Bundesdurchschnitt. Gelb gab es für 24 Kommunen, in denen die Unfallzahlen nur unterdurchschnittlich sanken. Die Warnstufe Rot bekamen jene, in denen die Zahl der Verunglückten sogar gestiegen ist. Ist auch Ihre Stadt dabei? Das sehen Sie in der Grafik.
"2009 verunglückten durchschnittlich fast 1100 Menschen pro Tag im Straßenverkehr. In vielen Städten ist die Verkehrssituation nicht so sicher, wie die bundesweite Statistik suggeriert", sagt VCD-Bundesgeschäftsführerin Kerstin Haarmann. Sie betont: "Auch in Großstädten ist es machbar, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken." Das zeigten Pforzheim, Trier und Reutlingen, wo 2009 kein Mensch im Straßenverkehr tödlich verunglückte. "Vision Zero - Null Verkehrstote" - nach diesem Ziel sollten Städte ihr Verkehrssicherheitskonzept ausrichten, fordert der VCD.
Wie sicher der Straßenverkehr in den einzelnen Kommunen tatsächlich ist, hängt laut VCD neben dem Engagement für Verkehrssicherheit auch von strukturellen Faktoren wie Einwohnerzahl, Stadtstruktur und Pendlerzahl ab. Insbesondere die Städte mit hohen Unfallzahlen sollten sich neben der Unfallanalyse verstärkt neuen Ansätzen zuwenden, empfahl der Verband. Am Beispiel Reutlingen zeige sich, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen die Unfallzahlen senken. Aber auch schon Kleinigkeiten wie Verbesserungen bei der Straßenmarkierung könnten Unfallschwerpunkte entschärfen. Außerdem sinke das Risiko, wenn möglichst viele Wege nicht mit dem Auto, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt würden. Das Fazit des VCD-Städtechecks: Verkehr muss so gestaltet werden, dass menschliche Fehler keine schwerwiegenden Folgen haben.
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tze
Tester schrieb:
am 12. Juli 2010 um 09:49:12
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Ich fahre Auto und Motorrad, aber leider
werden in den Städten und Gemeinden wieder vermehrt Kopfsteinpflaster verbaut, ja Ihr blöden
Kämmerer, die Steine sehen schön aus, aber für 2 Radfahrer sind die Dinger Schei.. vorallendingen wenn es feucht ist, aber wenn man nur mit dem Dienstbenz auf Steuerzahler kosten fährt bekommt man das ja nicht mit. 2. die Fahrbahnmarkierungen sind ebenfalls glatt wie ein Kinderpopo wenn es feucht ist, da könnte man auch mal was tun, zB. Quarzsand in die Farbe, dass man da auch einen Halt hat......
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Herbi schrieb:
am 10. Juli 2010 um 18:17:00
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Verkehrssicherheit-Städtecheck
Es mag stimmen das es weniger Verkehrstote gibt.
Das liegt aber weniger an den Autofahrern die immer brutaler
und rücksichtsloser werden.
Das verdanken wir der immer besser werdenden ärztlichen Versorgung.
Früher starben Menschen auf den Strassen weil es z.B. keine Rettungshubschrauber gab die heute überall landen können und verletzte auf schnellsten Weg in Kliniken fliegen um ihr Leben zu retten.
Das alles,liebe Autofahrer auf Kosten unserer Krankenversicherung...
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profi53 schrieb:
am 10. Juli 2010 um 17:28:30
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Fahrradfahrer
Es gibt überall schwarze Schafe. Bei den Fahhradfahrern scheint es so als ob es ab und zu ein weißes Schaf gibt. Gibt es für
Fahradfahrer überhaupt Verkehrsregeln ? Die fahren so wie es ihnen gerade gefällt. Rauf auf den Bürgersteig runter vom Bürgersteig, hinter der roten Ampel her, schnell noch über den Zebrastreifen (Gehweg) fahren. Fußgänger in die Hacken fahren.
Ich fahre kein Fahrrad mehr, muß mich nicht mit solchen Chaoten auf eine Stufe stellen.
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