19.07.2010, 10:00 Uhr
Überführungskosten sind ärgerlich für Neuwagenkäufer (Foto: Archiv)
Auch wenn Autos eine Menge Geld kosten, verdient die Industrie am nackten Basismodell in der Regel nicht viel. Aus diesem Grund wollen sich Hersteller und Händler an anderer Stelle ein Zubrot verdienen. Eine Möglichkeit sind die Überführungskostenbei Neuwagen. Diese können bis zu zehn Prozent des Neupreises betragen, wie die Zeitschrift "Auto Bild" nun ermittelt hat.
Für die Lieferung eines Dacia Sandero nach Hamburg werden 690 Euro Überführungsgebühren fällig, nach München sogar 780 Euro. Das sind mehr als zehn Prozent des Neupreises, der 6990 Euro beträgt.
VW verlangt für die Übergabe eines Golf an einen nur wenige hundert Meter entfernten Händler 530 Euro, wer sich seinen Golf nach Hamburg liefern lässt, bezahlt 699 Euro. Zu den Überführungskosten, die der Hersteller verlangt, kommen oft noch Gebühren des Händlers hinzu. So müssen Hamburger Audi-Käufer 820 Euro bezahlen, mehr als die Hälfte davon streicht der Händler ein.
Ein weiteres Ärgernis: Überführungskosten sind nicht transparent: Sie sind je nach Modell unterschiedlich und tauchen - für viele unvermutet - immer erst am Ende der Rechnung auf. Zudem sind sie nicht im Gesamtpreis des Neuwagens eingerechnet.
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Quelle: mid
Alter Routier schrieb:
am 21. Mai 2011 um 04:38:35
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Unehrliche Preise
Ein alter Hut. Wenn bei einem Auto ein Preis "ab € X" genannt wird, dann ist das reine Augenwischerei. Auf den
"ab"-Preis sind mindestens 25 % aufzuschlagen, bis man die Karre mit der gewünschten Ausstattung vor der Haustür stehen hat. Bei Verkaufsverhandlungen grundsätzlich die Extras angeben und dann den "Haustürpreis" verlangen. Andere Details interessieren nicht. Versicherung und Zulassung natürlich ausgenommen.
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MachsMaulauf schrieb:
am 20. Juli 2010 um 03:51:48
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Überführungskosten
Diese Gaunerei lassen sich nur die doofen Deutschen gefallen. Gegenmittel:
Die Wünsche genau festlegen und den
tatsächlichen Endpreis bei verschiedenenden (!) Händlern abfragen. Weitere Nebenkosten werden nicht akzeptiert. Autokauf ist schließlich keine heilige Handlung, sondern ein knallhartes Geschäft.
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hach, was wollt Ihr .... schrieb:
am 19. Juli 2010 um 13:45:44
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Zusatzkosten
Schon mal ein Ticket bei der DB gekauft? Wer altersbedingt nicht in der Lage ist ,am Automaten sein
Ticket zu erwerben, ist
logischerweise auf den Kauf am Schalter angewiesen. Aufpreis 10,00 €
Hamburg-Trier. Das waren 8 % Aufschlag.
Demnächst wird mein Bäcker einen Aufschlag nehmen ,weil er mich grüßt.
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