06.12.2011, 11:15 Uhr
Jedes fünfte Auto in Deutschland fällt wegen größerer Technikprobleme bei der Hauptuntersuchung des TÜV zunächst durch. An 19,7 Prozent der Fahrzeuge wurden erhebliche Mängel festgestellt, das waren etwas mehr als im Vorjahr mit 19,5 Prozent, teilte der Verband der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV) mit.
Das bedeute, dass rund acht Millionen Pkw die Anforderungen an die technische Sicherheit nicht auf Anhieb erfüllten und erst in die Werkstatt mussten, ehe sie die Plakette bekamen. Zum aktuellen Report hat TÜV SÜD die Daten von 3,1 Millionen Hauptuntersuchungen beigesteuert.
Leichte Mängel hatten demnach 26,3 Prozent der Wagen, komplett ohne Beanstandungen waren 53,9 Prozent. Besonders viele Probleme entdeckten die Prüfer an Beleuchtung, Achsen, Bremsleitungen und Schläuchen. Für die Übersicht wurden rund acht Millionen Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2010 und Juni 2011 ausgewertet.
Laut ADAC bezahlen Deutsche acht Millionen im Jahr für nicht erbrachte Leistungen. Video: ADAC-Test Werkstätten
Bei relativ neuen Wagen, die bei der Untersuchung bis zu drei Jahre alt waren, hatten der Übersicht zufolge 5,9 Prozent erhebliche Mängel. Bei fünfjährigen Fahrzeugen waren es 10,3 Prozent, bei neunjährigen 22,2 Prozent und bei elfjährigen 26,8 Prozent.
Am besten schnitt bei den jüngsten Fahrzeugen bis drei Jahre zum zweiten Mal in Folge der Toyota Prius ab. Bei diesen Modellen wurden in 1,9 Prozent der Fälle erhebliche Mängel entdeckt. Am unteren Ende rangierte in dieser Auswertung der Dacia Logan (12,5 Prozent mit erheblichen Mängeln).
Auffällig ist, das sich in den Top Ten - abgesehen von Porsche - so gut wie kein deutschen Premiummodell findet. Egal, ob bei den dreijährigen, den fünfjährigen oder siebenjährigen Modellen - Mercedes, Audi Und BMW finden quasi nicht statt.
Den Zustand eines Fahrzeugs beeinflussten diverse Faktoren, erläuterte der VdTÜV: "Die Stärken und Schwächen in der Fertigung und die Qualität von Bauteilen spielen dabei genauso eine Rolle wie auch das Nutzerverhalten der Autofahrer oder die Qualität der Werkstätten", sagte Geschäftsführer Klaus Brüggemann.
Quelle: dpa
wugginat schrieb:
am 13. Januar 2012 um 17:38:18
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TÜV
Wenn ein Fahrzeug mit groben Sicherheitsmängeln keinen Stempel bekommt,vollkommen richtig.Aber was sich der lange Arm des
Verkehrsministeriums da teilweise erlaubt ist eine Frechheit.Trotz vorhandenen Fachwissens wollen und dürfen die hochdotierten Ing`s nur noch Eintragungen mit Gutachten vornehmen(kann jede Schreibkraft),aber wenn jemand mit einem def. Heckwischer und Nummernschildbel. um die Ecke kommt gibts eine Nachprüfung.TÜV und CO=Abkassieren ja, Verantwortung übernehmen nein
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Naboo schrieb:
am 12. Januar 2012 um 18:48:28
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Der TÜV
Ich bin jetzt seit knapp 40 Jahren im Kfz-Gewerbe tätig und hab schon so manche Sachen mit dem TÜV erlebt (zu dem ich schon seit
langer, langer Zeit nicht mehr fahre). Wenn aber Autobesitzer dorthin fahren, ohne vorher zumindest die Lichter am PKW selbst zu überprüfen und deswegen die Plakette nicht bekommen, sind sie schlicht und ergreifend selbst schuld! Im übrigen: ein kleiner Vorab-Check in der Werkstatt des Vertrauens hilft, Probleme beim TÜV aus dem Weg zu gehn.
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otto schrieb:
am 12. Dezember 2011 um 11:27:07
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audi
fahre einen audi a 3 tdi nur lanstrecke -kaum stadtfahrten. bei km 49 000
turbo im eimer . da kann ich nur sagen vorsprung durch
technik.
audi immer der zeit voraus.andere kriegen einen neuen turbo erst viel später
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