15.07.2011, 14:13 Uhr
Der Toyota Yaris ist eines der erfolgreichsten Modelle von Toyota. Er hat sich im vergangenen Jahr in Deutschland über 20.000 Mal verkauft. Jeder vierte bei uns neu zugelassene Toyota ist damit ein Yaris. Ende September rollt die dritte Generation des Kleinwagens zum Händler, der seine Zumindest die Einstiegspreise sind im Vergleich zum aktuellen Modell gleich geblieben. Dach dafür hat der Hersteller den neuen Yaris innen und außen deutlich aufgewertet. Seine Weltpremiere feiert er auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2011.
Der neue Yaris ist gegenüber seinem Vorgänger um zehn Zentimeter auf 3,89 Meter gewachsen, sieht deutlich erwachsener und solider aus, aber gleichzeitig auch gefälliger. Einen gefühlt noch größeren Sprung macht der Yaris im Innenraum. Verschwunden ist die triste und dunkle Plastiklandschaft mit dem Anzeigenschirm in der Mitte des Armaturenbretts.
Chefdesigner Dezi Nagya hat endlich zu klaren Rundinstrumenten hinter dem Lenkrad zurückgefunden und hat damit ein aufgeräumtes Cockpit geschaffen, dessen Bedienung sich sofort selbst erklärt. Auch die Kunststoffoberflächen geben in Relation zur Fahrzeugklasse keinen Anlass zur Kritik, wenn auch die kreppbandartige Struktur nicht jedermanns Geschmack sein dürfte.
Dafür sitzt es sich bequem, das Lenkrad steht nun wesentlich steiler als zuvor und lässt sich zudem in Höhe und Tiefe verstellen. Auch hinten muss im Yaris keiner Kopf oder Beine einziehen. Der gewonnene Radstand von fünf Zentimetern erlaubt selbst großgewachsenen Personen einen unbeengten Aufenthalt. Hinten wartet er mit einem Kofferraum von ca. 286 Litern auf, der sich über die geteilt umlegbaren Rücksitzlehnen auf knapp die vierfache Kapazität erweitern lässt. Ein doppelter Ladeboden erhöht die Variabilität zusätzlich.
Zum Marktstart Ende September stehen für den Yaris zwei Benziner und ein Diesel zur Auswahl. Die Einstiegsmotorisierung bildet der bekannte 1,0-Liter-Dreizylinder-Ottomotor mit 69 PS, dessen Normverbrauch das Werk mit 4,8 l/100 km angibt. Die Mehrheit der Yaris-Kunden wird laut Toyota allerdings zum 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner greifen, der mit 99 PS deutlich bessere Fahrleistungen erzielt und mit 5,5 Litern nicht wesentlich mehr verbraucht. 2012 will der Hersteller auch eine Hybrid-Variante des Yaris auf den Markt bringen.
Wer möchte, kann den 1,3-Liter-Vierzylinder-Benziner auch mit einer Start-Stopp-Automatik erhalten, was wirtschaftlich jedoch wenig Sinn macht. Maximal 0,3 Liter Verbrauchseinsparung in der Stadt stehen einem unverhältnismäßigen Aufpreis von 550 Euro gegenüber.
Besser angelegt ist das Geld für das neue Navigationssystem "Touch&Go", das Toyota für die gleiche Summe anbietet und das in dieser Klasse in seiner Art bislang einmalig ist. Über den im Armaturenbrett integrierten Touchscreen lassen sich nicht nur die Bluetooth-Freisprecheinrichtung oder die mitgebrachte Musik vom iPhone steuern, sondern Google liefert auch Infos über die nächsten freien Parkhäuser, die günstigsten Tankstellen oder das Wetter entlang der Route. Voraussetzung ist lediglich ein internetfähiges Handy.
Preislich startet der neue Yaris, den es als Drei- oder Fünftürer gibt, bei 11.675 Euro. Die Basisversion dürfte allerdings nur ein Lockangebot darstellen und wenig Zuspruch finden, da sie weder Klimaanlage noch Radio enthält. Kühle Luft und Musik bietet erst die Version "Cool" ab 13.280 Euro.
Als Volumenmodell sieht Toyota den fünftürigen 1,3-Liter-Yaris "Life", der neben Lederlenkrad und diversen Chromelementen auch ein Multimedia-System mit Touchscreen und Rückfahrkamera serienmäßig an Bord hat. Sein Preis: 15.850 Euro. Das Diesel-Modell mit einem 1,4-Liter-Motor und 90 PS Leistung kostet als Dreitürer in der Cool-Edition 16.330 Euro. Für den Fünftürer verlangt der Hersteller 17.050 Euro.
Quelle: mid
Fördler schrieb:
am 21. Juli 2011 um 14:07:17
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teuer
Einen neuen Ford Fiesta mit Klimaanlage und Radio bekommt man für 11.000 €. Wer kauft bei dem Preis dann noch dieses eher unschöne
Auto von Toyota?
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Kurti schrieb:
am 17. Juli 2011 um 15:55:01
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@Mercedesfahrer
Man was für eine armseelige Aussage.In Japan wird ein Toyota von verschiedenen Behörden nach starhlung überprüft.In
Deutschland nochmals . Was soll diese Panikmache?Nur weil Toyota in Langzeittests besser als Mercedes abschneidet?
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sauerland schrieb:
am 17. Juli 2011 um 11:02:00
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@Ulla Gösebrecht kauf dir das Auto was du willst,
ich fahre meinen alten BMW mit liebe weiter, denn er hat mich bis heute nicht im Stich
gelassen. Warum muss man heute alles schnell wegwerfen, für das man einmal verdammt viel Geld ausgegeben hat. Ein gutes Auto hält heute locker 20-30Jahre bei entsprechender Pflege. Ein Haus verscherbelt man ja auch nicht alle 5Jahre weils einem nicht mehr gefällt.
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