17.02.2012, 11:30 Uhr
Mit 1,62 Euro für einen Liter Superbenzin E10 bewegt sich der Benzinpreis im bundesweiten Durchschnitt in der Nähe seines historischen Höchststandes. Diesel kostete am Freitag 1,51 Euro je Liter und liegt damit noch um drei Cent unter seinem historischen Hoch, teilten Sprecher der Mineralölindustrie mit.
Wegen der Einführung von E10 lässt sich der Benzinpreis nur eingeschränkt mit früheren Jahren vergleichen. Die meisten Autofahrer mit einem Otto-Motor tanken nicht E10, sondern Superbenzin E5, auch Super 95 genannt, mit fünf Prozent Ethanol. Das kostet drei Cent mehr als E10 und war am Vormittag mit 1,65 Euro je Liter so teuer wie noch nie.
Auf sinkende Preise können die Autofahrer kaum hoffen. "Es zeichnet sich bei Öl ein konstant hohes Niveau ab", sagte Rainer Wiek vom Hamburger Energie-Informationsdienst EID. Ursachen für die hohen Preise sind teures Rohöl und ein relativ schwacher Euro.
In der Front sind häufig Sensoren für Assistenzsysteme verbaut. Werden die beschädigt, wird die Reparatur meist teuer. Video: Kleiner Unfall, teure Reparatur
Das schlägt auf die Beschaffungspreise der Tankstellen durch. "Am Rotterdamer Ölmarkt kostet Superbenzin 61,9 Cent je Liter", sagte Tobias Wolny vom deutschen Marktführer Aral. "Das war der höchste Stand aller Zeiten." Den wichtigsten Einfluss auf die Benzin- und Heizölpreise hat der Rohölpreis, weil die Produkte aus Rohöl gemacht sind. Am Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 122 Dollar, so viel wie sei dem vergangenen Frühjahr nicht mehr. Schon seit mehr als einem Jahr notiert Rohöl über 100 Dollar.
Das aktuelle Preishoch ist nach Einschätzung des Hamburger Experten Steffen Bukold auf mehrere Faktoren zurückzuführen. "Die Versorgung der Märkte ist nicht so gut, wie es scheint", sagte er. Trotz gestiegener Vorräte in den USA sei die Lage angespannt. Zudem habe sich die Spekulation an den Finanzmärkten verstärkt. Die Notenbanken in den USA und Europa fluten die Finanzmärkte mit Liquidität, die nach Anlage sucht.
Das Geld geht in Aktien, aber auch in Rohstoffe. So ist der Rohstoffindex des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts HWWI nach einigen rückläufigen Monaten seit Beginn des Jahres wieder gestiegen. Rohöl allein hat sich binnen eines Monats um 14 Dollar je Barrel verteuert. Allerlei Negativ-Nachrichten aus dem Iran, Libyen, Syrien, Nigeria und dem Sudan haben zusätzlich dazu beigetragen.
Zu allem Unglück wirken auch die Währungseinflüsse gegen die Verbraucher in Deutschland. Für einen Euro bekommt der Ölhändler gegenwärtig kaum mehr als 1,30 Dollar; im vergangenen Frühjahr waren es noch 1,48 Dollar. Die US-Währung wird aber gebraucht, um das Öl zu bezahlen. Wenn Öl und Dollar gleichzeitig teurer werden, dann schmerzt der nächste Tankstopp besonders.
Quelle: dpa-AFX
Autofahrer schrieb:
am 17. Februar 2012 um 19:59:28
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Steuer runter!
Es wäre ein Leichtes für die Regierung, die Steuern für das Benzin etwas zu senken, um den Benzinpreis erträglicher zu
machen. Aber das sind ja lauter Betonköpfe!
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Otto schrieb:
am 17. Februar 2012 um 19:53:55
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Benzinpreis-Hoch
Die Autofahrer habens in der Hand kein Skiurlaub kein Stau bleibt zu hause fahrt nur soviel wie unbedingt nötig,übrigens
die Merkel sieht auch fern Leute die habens doch 40km Stau da kann mann doch richtig abzocken.Alle selber schuld. Boykott das bringt was !!
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Jupp schrieb:
am 17. Februar 2012 um 19:52:53
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Benzin
Für die die auf das Auto angewiesen sind, mag es ein Horror sein. Aber ich freue mich darüber. Sehr sogar. Wenn die Autofahrer
weniger fahren, haben wir eine bessere Luft, und als Radfahrer der täglich 50 km fährt, ein Genuss. Ich bin nicht schadenfroh, nur mag ich nicht soviel Schadstoffe einzuatmen.
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