12.04.2011, 12:59 Uhr
Super ist zurzeit auf auf dem selben Preisniveau wie SuperPlus (Foto: Imago)
An vielen Tankstellen in Deutschland gibt es zwar wieder das gewohnte Superbenzin zu kaufen, doch dafür müssen Verbraucher nun oftmals tiefer in die Tasche greifen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung und beruft sich auf eine eigene bundesweite Stichprobe. Danach wird der Kraftstoff mit fünf Prozent Ethanol und 95 Oktan an manchen Zapfsäulen zum gleichen Preis angeboten wie das teurere Super Plus mit 98 Oktan.
Total Deutschland begründete dies laut "Bild" mit "logistischen Herausforderungen im Rahmen der E10-Umstellung". Sprecher Manuel Fuchs sagte dem Blatt: "Wir verkaufen in einigen Regionen Deutschlands Super Plus und Super für denselben Preis." Andernfalls würden Tankstellen "beim herkömmlichen Super 95 leer gekauft".
Konkurrent Aral wies dem Bericht zufolge darauf hin, dass im Tank auch ein höherwertiges Produkt enthalten sei: "Da, wo Super draufsteht, ist noch eine Super-Plus-Qualität drin, die alle Anforderungen an Super 95 E5 erfüllt", wurde Aral-Sprecher Detlef Brandenburg zitiert.
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Das verwirrende Hin und Her beim Thema E10 beschäftigt weiter die politische Führung. Verkehrsminister Peter Ramsauer erklärte, die Bundesregierung halte trotz des Chaos bei der Einführung von E10 an dem neuen Superbenzin mit einem zehnprozentigen Ethanolanteil fest. Der neue Kraftstoff sei politisch gewollt, sagte Ramsauer im ARD-"Morgenmagazin".
Dagegen sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) laut "Bild"-Zeitung: "Ich glaube nicht, dass sich E10 am Markt halten wird. Die Verbraucher haben entschieden. In vielen Ländern hungern Menschen, da gehört Weizen nicht in den Tank." Auch die Super-Plus-Praxis kritisierte der Politiker: "Es kann nicht sein, dass die Ölfirmen dafür einen Preis verlangen wie vorher für Super Plus", sagte er dem Blatt und fügte hinzu: "Hier muss es dringend eine Preiskorrektur geben."
Der Mineralölwirtschaftsverband veröffentlichte dagegen eine Umfrage, wonach 75 Prozent der Autofahrer wissen, ob ihr Motor E10 verträgt oder nicht. Dennoch hätten sich nur 22 Prozent der Autofahrer beim letzten Tanken für E10 entschieden, 78 Prozent tankten Super E5 oder Super Plus E5.
Quelle: dpa
Hal schrieb:
am 12. April 2011 um 21:39:45
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Super
Was macht eigentlich das Kartellamt? Warum nimmt man die Vorstände der Ölfirmen nicht in "Beugehaft?" Preissprüngevon 10 Cent (ca.20
Pfennig) am Tag kann keiner erklären.
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FX schrieb:
am 12. April 2011 um 20:31:29
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Benzin
Es war einmal... da sollte der Liter Benzin 5 DM kosten ... Märchen werden wahr...
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Wolf 59 schrieb:
am 12. April 2011 um 19:36:27
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Spritabzocke! @McGyver!
Stimmt zwar, das beide Preise für Super und Super Plus,schon zur Einführung von „E10“ oft identisch waren,aber
nicht mit zum Teil über zehn Cent Differenz zum billigsten Kraftstoff „E 10“!Zu den Mineralölkonzern-Befürwortern noch ein Satz! Der Staat ist der große steuerliche Nutznießer, aber die Mineralölkonzerne versuchen zurzeit ihre Verluste (Lager und Logistik durch Überproduktion da nicht Verkauft) der durch den „E10“-Boykott entstanden ist,wieder rein zuholen!
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