05.08.2010, 13:04 Uhr | t-online.de
Einfach nur von A nach B kommen, es könnte so einfach sein im Straßenverkehr, wenn es da nicht eine ganze Reihe von Zeitgenossen gäbe, die uns den Spaß am Fahren vermiesen. Wir stellen Ihnen die nervigsten Plagegeister und Missstände im Straßenverkehr vor.
Dabei gibt es manche Unarten von Verkehrsteilnehmern, die einfach nur lästig sind, etwa wenn der Vordermann zu spät an einer grünen Ampel losfährt. Das kostet zumeinst nur Zeit, hat aber keine anderen negativen Folgen. Auch der Parkplatzignorant, der mehrere Parkplätze blockiert, treibt einen höchstens zur Weißglut, ist aber ansonsten vergleichsweise harmlos.
Anders verhält es sich bei notorischen Blinkerverweigerern. Jüngste Ergebnisse einer ADAC-Untersuchung förderten alarmierende Ergebnisse zutage. Danach setzen nur zwei von drei Autofahrern den Blinker, wenn sie die Richtung ändern, die Spur wechseln oder aus einer Parklücke ausfahren.
Für die hohe Zahl der Blinkmuffel gibt laut ADAC viele Gründe: Manchen Verkehrsteilnehmern ist die Betätigung des Richtungsanzeigers einfach nur lästig, andere sind sich der Gefahr nicht bewusst. "Manche Fahrer finden einen kleinen Regelbruch cool und entwickeln eine gewisse Allmachtsphantasie", erklärt ADAC-Verkehrspsychologe Ulrich Chiellino.
Derartige Phantasien dürften auch das Verhalten der ungleich gefährlicheren Zeitgenossen im Straßenverkehr, den Dränglern und Rasern, erklären. Wer bei hohem Tempo zu dicht auffährt, gefährdet in hohem Maße die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Nicht umsonst wird das vom Gesetzgeber hart sanktioniert und mit einem mehrmonatigen Entzug des Führerscheins geahndet.
Doch wo kein Kläger ist, da kann kein Richter die Plagegeister im Straßenverkehr in die Schranken weisen. Denn nach Ansicht von Experten gibt es hierzulande noch viel zu wenig Kontrollen. Und somit müssen sich die Verkehrsteilnehmer auch in Zukunft mit den nervigen Zeitgenossen herumschlagen. Immerhin können sie sich damit trösten, dass die Zahl der tödlichen Unfälle in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind. Auch dank moderner Fahrassistenzsysteme wird das Fahren immer sicherer.
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Quelle: t-online.de
Diesel schrieb:
am 22. August 2010 um 13:57:57
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Peace
Also ich treffe immer wieder nette Leute auf der Straße. Dann habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich mich mal wieder aufgeregt
habe. Also schon mal im voraus: Entschuldigung, mein Fehler
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SI schrieb:
am 20. August 2010 um 21:18:10
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Kneif mich mal ...
Wenn man länger im Ausland war und dann wieder auf bundesdeutsche Autobahnen muss, hat man den Eindruck, dass man auf
einer Formel 1-Strecke gelandet ist. BRD-typisch: „Rechts fahren war gestern“, „Blinken ist out“ und „Licht ist jedem seine Sache“. Gilt die StVO überhaupt noch? Da ist die Polizei machtlos. Das hat etwas mit Bildung und vor allem ERZIEHUNG zu tun…
(SI - Sicherheitsingenieur).
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Reiner schrieb:
am 19. August 2010 um 19:52:06
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Raser
Wenn Markus meint das Er auf der Autobahn bei Tempo 250 dichter auffahren kann als bei 100 auf der Landstrasse, dann gehört Ihm der
Lappen abgenommen. Ihm fehlt dann jedes Verständnis für gefährliche Situationen.
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