12.02.2011, 14:10 Uhr
Umso "leichtfüßiger" ein Reifen über die Straßen rollt, desto weniger Energie geht verloren. Gerade in Zeiten hoher Spritpreise werden Ökoreifen immer beliebter. Doch der geringe Rollwiderstand dieser Reifen bedeutet mitunter auch weniger Halt auf der Straße, vor allem wenn es regnet. Zu diesem Ergebnis kommt ein Sommerreifentest, den der ACE Auto Club Europa gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) durchgeführt hat.
Sieben Sommerreifen in der Größe 205/55 R16 91V wurden auf Sicherheit und Umwelteigenschaften getestet. Der Sieger heißt: Continental SportContact 2. Das 74 Euro teure Pneu hat 142 von 160 möglichen Punkten und damit die Beurteilung "sehr empfehlenswert" erhalten. Vor allem auf der nassen Fahrbahn macht er eine gute Figur und lässt mit Bestwerten beim Bremsen und Handling die Konkurrenz im Regen stehen.
Ausschlaggebend für den Erfolg des Reifens von Continental war die höhere Gewichtung, die die Tester den Sicherheitseigenschaften zugewiesen haben. So gingen maximal 120 von 160 Punkten in der Bewertungsskala auf das Konto Sicherheit, während die Kategorien Umwelt und Wirtschaftlichkeit nur mit maximal 40 Punkten in die Wertung einflossen.
So schneidet der Conti-Reifen gegenüber dem Fabrikat auf dem zweiten Rang, das ebenfalls die Note "sehr empfehlenswert" erhielt, beim Rollwiderstand schlechter ab. Die dahinter platzierten Reifen bieten zumeist einen guten Kompromiss aus Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Auf den letzten Platz im Testfeld rangiert der Michelin Energy Saver mit 112 Punkten, der vor allem bei den Tests auf nasser Fahrbahn schlechtere Noten bekommen hat. Dafür kann der Reifen beim Rollwiderstand seine Stärken ausspielen.
Letztendlich kann keiner der Reifen sowohl beim Thema Sicherheit als auch bei der Wirtschaftlichkeit durchweg überzeugen. Die GTÜ rät allen Autofahrern, sich beim Reifenkauf nicht allein auf die Angaben der Hersteller zu verlassen, denn nicht jeder rollwiderstandoptimierte "Öko-Reifen" hält, was die Werbung verspricht.
Quelle: t-online.de
Tom schrieb:
am 21. März 2011 um 15:54:36
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v.Ludwig
Hallo Ludwig,der beste Beitrag,habe mich köstlich amüsiert.
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T-Bone schrieb:
am 15. Februar 2011 um 11:51:36
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FD 53
Aquaplaning und Nassbremsen haben physikalisch rein gar nichts miteinander zu tun. Beim Aquaplaning wird das Aufschwimmen eines
Reifens auf einer Wasserfläche wie z.B. eine Pfütze beschrieben, was hauptsächlich durch die Form des Profils beeinflusst wird. Für das Nassbremsen ist aber zum größten Teil die Reifenmischung zuständig hier wird auch nicht in einer Pfütze gebremst. Wenn mein keine Ahnung hat sollte man sich also mal mit solchen Komentaren zurückhalten.
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FD53 schrieb:
am 15. Februar 2011 um 10:32:30
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Erfahrungswerte
Ich habe ja daheim einen kleinen Fuhrpark. Nach meiner Erfahrung sind die Michelin zwar sehr leise, zeigen aber leider auch
einen sehr hohen Verschließ. Bei den Pirelli streut die Qualität. Und so kann man das fortsetzen. Jeder Reifen hat seine Stärken und Schwächen.
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