16.08.2011, 10:34 Uhr
Die dritte Generation des Smart Fortwo Electric Drive ist da. Ab 2012 wird eine fünfstellige Stückzahl der Elektroautos im französischen Hambach vom Band laufen. Die offiziellen Preise sind noch nicht bekannt - sollen aber angeblich unter 30.000 Euro liegen.
In der dritten Generation präsentiert sich der Elektro-Smart mit einem 75 PS-Permanentmagnetmotor, dem ersten Produkt aus dem gemeinsam mit Bosch gegründeten Joint Venture "EM-motive“. Mit 130 Newtonmetern beschleunigt er den E-Smart verzögerungsfrei in fünf Sekunden von 0 auf 60 km/h (zweite Generation 6,5 Sekunden).
Dank besserem Durchzug auch im oberen Geschwindigkeitsbereich absolviert er den Standardsprint von 0 auf 100 km/h mit weniger als 13 Sekunden deutlich besser durch als sein Vorgänger, der die 100 km/h als Höchstgeschwindigkeit erreichte. Die liegt beim Neuen nun oberhalb 120 km/h.
Die Elektroautos i3 und i8 sollen in zwei Jahren auf den Markt kommen. zum Video
Erstmals kommt eine Batterie der Deutschen Accumotive zum Einsatz. Die Lithiumionen-Batterie aus dem Joint Venture mit Evonik Industries sorgt mit einer Kapazität von 17,6 Kilowattstunden für deutlich mehr als 140 Kilometer Fahrstrecke. Neben der höheren Batterieleistung führen deutliche Verbesserungen in der Effizienz des Antriebsstranges zu der größeren Reichweite.
Komplett entleert lässt sich die Batterie in den Stromsystemen der meisten Länder mit einer Ladezeit von maximal acht Stunden an der Haushaltssteckdose oder einer Ladestation wieder voll aufladen. Wer die Freiheit haben möchte, sein Fahrzeug schnell aufzuladen, kann das Fahrzeug mit einer Schnellladefunktion ausrüsten lassen.
Der 22-Kilowatt-Bordlader ermöglicht es, die komplett leere Batterie in weniger als einer Stunde voll aufzuladen. Voraussetzung dafür ist ein Starkstromkabel, mit dem das Fahrzeug an öffentlichen Schnellladestationen oder an einer sogenannten Wallbox verbunden werden kann.
Das neue Modell zeigt einen größeren Kühlergrill mit integriertem Electric-Drive-Logo, Tagfahrlicht-LED unterhalb der Scheinwerfer, verbreiterte Türschweller und einige Modifikationen am Heck. Serienmäßig gibt es den neuen E-Smart in sämtlichen verfügbaren Farben und Farbzusammenstellungen, die auch für die Diesel- und Benziner-Modelle zur Verfügung stehen. Mit dem Electric-Drive-Designpaket mit kristallweißen Body Panels, weißen Alufelgen, einer grün lackierten Tridionzelle und grünen Spiegelkappen sowie zahlreichen grünen Akzenten im Innenraum in reizvollem Kontrast zu den schwarzen Sitzen bekennt sich der Käufer deutlich zum Elektroantrieb.
Die Ausstattung des neuen Smart Fortwo Electric Drive ist umfangreich bis hin zur vollautomatischen Klimaanlage mit Pollenfilter und Vorklimatisierung. Wie bei der Generation zwei kann das Fahrzeug zur einprogrammierten Abfahrtszeit je nach Bedarf vorgekühlt oder beheizt werden, wenn es mit einem Stromnetz verbunden ist. Neu ist die Möglichkeit, die Vorklimatisierung über das Internet oder ein Smartphone zu jedem beliebigen Zeitpunkt selbst zu starten.
Zur Standardausstattung gehören elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare Außenspiegel, das Lederlenkrad, der Lederschaltknauf, das Entryline-Radio, die Servolenkung, Neun-Speichen-Leichtmetallräder und die Gepäckabdeckung. Wie schon beim Vorgängermodell stehen neben dem serienmäßigen Volldach auch ein Glasdach sowie eine Cabrio-Version zur Wahl.
Smart hat zudem eine eigene Drive-App für das iPhone entwickelt. So verwandelt sich das Kult-Handy in einen multimedialen Bordcomputer, der auch Telefonieren über Freisprechanlage, umfangreiches eigenes Musikrepertoire und Internetradio sowie Navigation ermöglicht. Hinzu kommen pfiffige Extras wie ein Car Finder, der immer wieder den Weg zum geparkten Auto weist, und andere.
Quelle: Auto-Medien Portal
Mulivan-Van schrieb:
am 10. Januar 2012 um 14:47:04
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SmartElektricDrive
Bin Rentner und könnte mir den Smart als Stadtauto vorstellen,aber bestimmt nicht für eventuell knapp unter
30.000,-€.
Was sollen solche technisch eigentlich vernünftigen Entwicklungen denn bei solchen Preisen für den Durchschnittsbürger für einen Sinn bringen ?
Mich würde es nicht wundern,wenn die asiatischen Hersteller bald nur noch mitleidig über unsere Automobil-Industrie den Kopf schütteln.Eine gewisse Schadenfreude könnte ich dann nicht verheimlichen.
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matti38 schrieb:
am 25. August 2011 um 11:54:11
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Und wieder
werden die Begriffe Batterie und Akku durcheinandergeworfen! Es ist bislang technisch nicht möglich eine Batterie aufzuladen
sondern das funktioniert nut mit Akkumulatoren kurz Akkus! Irgendwie bekommt ihr das nicht gebacken, oder? Naja, im Aldi-Prospekt war Letztens auch ein "Batterieladegerät" im Angebot!
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Peter schrieb:
am 20. August 2011 um 16:54:44
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@ AMG
Anders sieht es mit den Sandwich-Bauweise konstruierten Modellen der A- und B-Klasse auch nicht anders aus! Elektro- und
Wasserstoffmodelle sind noch immer nicht Serienreif. Den Smart Roadster, aus dem man einen Mini Tesla hätte, machen können hat man 2005 eingemottet. Ich fahre selbst u.a auch einen Smart Fourtwo (CDI) billig sind die mit konventionellem Antrieb schon nicht, wie teuer wird dann erst die Elektrovariante. Die Energiewende wird uns alle noch teuer genug kommen.
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