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Sixt: Elektroautos fallen im Praxistest durch

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Sixt: Elektroautos fallen im Praxistest durch

22.03.2011, 11:30 Uhr

Karabag 500 E (Foto: Hersteller)

Karabag 500 E (Foto: Hersteller)

Elektroautos werden derzeit meist zu Image-Zwecken in Fuhrparks von Unternehmen geholt. Das gilt auch für den Autovermieter Sixt, der im vergangenen Sommer zusammen mit RWE einen Praxistest mit vier Fahrzeugen und zehn Ladepunkten in München an den Start gebracht hat. Dabei offenbarten die Elektroautos einmal mehr Schwächen bei der Reichweite. Manche Mieter blieben mit ihren Fahrzeugen sogar liegen.

Sixt bewertet Test als "absolute Katastrophe"

Bei den Fahrzeugen handelte es sich um die von der Firma Karabag umgebauten Fiat-Modelle 500 und Fiorino. Das Fazit nach mehreren Monaten Testphase: "Eine absolute Katastrophe", wie Sixt-Chef Erich Sixt gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" unverblümt mitteilt. Die versprochene Reichweite von 140 Kilometern sei reine Theorie. Bei flotter Fahrweise seien einige Kunden schon nach 70 Kilometern liegen geblieben.

Niedrigere Reichweite vor allem im Winter

Immer wieder zeigen sich bei Elektroautos gravierende Unterschiede zwischen der versprochenen und tatsächlichen Reichweite. Vor allem bei kalten Temparaturen gehen die Reichweiten herunter. Im Winter bricht die Kapazität der Batterien stark ein. Zudem verlieren die Speicherzellen einen erheblichen Teil ihrer Energie durch den höheren Stromverbrauch der Bordelektrik und der Heizung. Auch eine flotte Fahrweise trägt zum Energieschwund bei, was offensichtlich bei den Kunden von Sixt passiert ist.

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Fahrer müssen Batterie schonen

Fahrer, die schonend mit der Batterie umgehen, kommen aber durchaus in den Bereich der versprochenen Reichweite. So konnte der von Sixt benutzte Karabag bei einem ADAC-Test in punkto Reichweite überzeugen. Doch nicht jeder Mieter der Elektroautos dürfte die Zeit und die Muße haben, ständig den Ladestand der Batterie im Blick zu behalten.

Projekt hat bei Sixt trotzdem noch Zukunft

Auch angesichts des geringen Mietpreises von 59 Euro für den 500 und 79 Euro für den Kleintransporter - an Zusatzkosten fallen vier Cent Stromkosten pro Kilometer an - hat das Projekt für Sixt keine Zukunft. "Das können wir nicht kommerziell betreiben". Aber dennoch weiß auch Erich Sixt, dass die automobile Zukunft möglicherweise elektrisch sein wird. Aus diesem Grund lautet sein klares Statement: Wir machen mit, so wie alle Autohersteller.


Quelle: dpa

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Kommentare (100)

zum Forum

Thema: "Sixt: Elektroautos fallen im Praxistest durch"

Selstdenkend schrieb: am 6. Juli 2011 um 06:33:35
(0) (0) 40.000 € für den Akku?
Das ist nicht Stand der Wissenschaft eher Stand des Abzockens. Sie Lobbyisten versuchenden Marlt auszutesten und
kommen von oben mit den Preisen. Die preiswerte Hersteller von sehr leistungsfähigen Akkus werden wohl ignoriert weil eigene Systeme den Markt beherrschen sollen. Aufpassen! Die Restwelt kann schnell neue preiswerte Systeme generieren wenn in Deutschland nur einheimische Systeme "gut" bewertet werden. Prospektdaten werden bewust irritierend aufgestellt jeweils mit Grenzwerten.
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Idefix schrieb: am 30. Mai 2011 um 18:34:18
(0) (0) Elektro Auto
Gute Idee. Nur klappen muss sie.

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Rene schrieb: am 30. Mai 2011 um 15:36:50
(0) (0) Krusekind schrieb:Elekroautos
Ja Krusekind zu was brauchen wir Kraftwerke. Der Strom kommt doch aus der Steckdose. Siehe Pisastudie über die
Deutschen. Mehr braucht man nicht zu schreiben.
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