15.02.2010, 09:19 Uhr | mid
Fahrradträger im Test (Foto: GTÜ)
Mit der nahenden Freiluftsaison nehmen viele Autofahrer ihr Fahrrad wieder mit auf Reisen. Die Prüforganisation GTÜ hat deshalb gemeinsam mit dem Auto Club Europa (ACE) fünf Fahrradträger für das Autodach getestet. Sie wurden auf ihre Handhabung und Montage untersucht und mussten sich in einem Fahr- und einem Crash-Test beweisen (hier gibt's die Ergebnisse des Fahrradträger-Tests) .
Der Thule Pro Ride 591 hat als einziger Fahrradträger die Bestnote "sehr empfehlenswert" bekommen. Im Fahrtest erhält er die beste Bewertung. Schnelles Ausweichen und eine Vollbremsung bei 100 km/h machen ihm nichts aus. Auch die Handhabung und Montage ist im Vergleich zu den anderen Trägern besonders einfach. Mit einem Preis von 95 Euro gehört er allerdings auch zu den teuersten Produkten.
"Empfehlenswert" sind die drei Dachfahrradträger Atera Giro AF, d.frey Classic und Montblanc Discovery. Das Montblanc-Produkt bekommt im Fahrtest die Bestnote. Auch die Handhabung und das Verhalten bei einem Unfall sind ordentlich. Mit einem Preis von 129,71 Euro ist der Träger allerdings das mit Abstand teuerste Produkt.
Der Atera Giro AF erzielt recht durchschnittliche Werte. Bei einem Frontalaufprall mit 30 km/h riss allerdings der Befestigungsriemen, so dass der 89 Euro teure Träger beim Crashversuch zu den schlechtesten getesteten Produkten zählt. Bei dem ebenfalls als "empfehlenswert" eingestuften d.frey Classic kritisieren die Experten vor allem die verhältnismäßig schwierigere Handhabung. Preislich landet er mit 69 Euro im Spitzenfeld.
Der im Test mit einem Preis von 59,95 Euro günstigste Fahrradträger für das Autodach ist der Fabbri BICI 2000 ALU. Er wird mit "nur bedingt empfehlenswert" bewertet. Beim Crash ist der Kopf des Träger-Stützrohres gebrochen, bei abrupten Ausweichmanövern gab zudem die ganze Konstruktion nach; die Räder blieben aber trotz gefährlicher Schieflage auf dem Dach. Außerdem ist die Montage schwierig.
mid
The Over-Theker schrieb:
am 18. Februar 2010 um 17:18:45
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Undertaker, na sind
wir aus dem Karneval zurück ? Was ist aus ihrer Ergänzung abzuleiten ? Tempo 250, 300 jaaa aber Bremsen und
Kurvenfahrten meiden ? Die Fahrtwindkräfte wirken nicht nur von vorn sondern über Seitenwind greifen schräge Vektorkräfte mit Druck, Sog und Verwirbelungs-Effekten. Halten Sie doch bitte mal bei Tempo 100 ihre 1qdm- Handfläche raus.
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The Undertaker schrieb:
am 17. Februar 2010 um 18:44:18
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Stirnflächenstaudr.
Wie jeder unschwer selbst erkennen kann, hat ein Fahrrrad eine sehr sehr kleine projizierte Stirnfläche, ohne Radler.
Bei 100 km/h und einer Luftdichte von 1,2 kg/m² sind es 47 kg/m². Aber 1m² ist ein halbes Auto. Bei einer Vollbremsung und in Kurven wirken allerdings - je nach Auto - 1,1 bis 1,3 g auf das Rad und den Träger. Dabei kommen mehr Newton in's Spiel!
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Pauli schrieb:
am 17. Februar 2010 um 09:57:03
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Hört man doch zur Ferienzeit fast täglich im Radio. Verlorenes Fahrrad auf der Autobahn. Toi, toi, toi. Bisher selbst nie erlebt.
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