03.11.2011, 09:37 Uhr | Press-Inform
Alljährlich im Herbst pilgern die weltweiten Tuningfans ins Spielerparadies Las Vegas. Hier gibt es auf der Tuningmesse SEMA Autos zu bestaunen, die gibt es nirgends anders.
Tuningmessen haben drei Dinge gemeinsam: Chrom, PS und scharfe Mädels. Warum sollte es in der sündigsten Stadt der Welt anders zugehen, wenn die Autoveredler sich ihren Kunden im strahlenden Scheinwerferlicht präsentieren. Im Vergleich zur SEMA in Las Vegas scheinen heimische Veranstaltungen wie die Tuningworld am Bodensee oder die Essen Motorshow wie unbescholtene Kinderspielplätze.
In Vegas interessiert es niemanden, dass bei einem Auto die Felgen mit messerscharfen, zentimeterlangen Metallspitzen versehen sind und an das legendäre Pferderennen im Hollywood-Klassiker Ben Hur erinnern. Der alte deutsche Tuningsatz "Entweder es sieht geil aus oder es hat TÜV" würde in den USA nur für lachende Gesichter sorgen; dort gibt es gar keinen TÜV.
Die Mittelklasse-Limousine mit mehr Alu und weniger Gewicht. zum Video
Alle Jahre wieder geht es im Convention Center der Spielerstadt Las Vegas zwischen all den verchromten Breitreifen, Anbau- und Ersatzteilen heiß her. Dass Tuning ein Spaß für die ganze Familie ist, davon können sich die Besucher in diesem Jahr auch wieder ein Bild machen.
Ganze Großfamilien drängeln sich an den teils bis zur Unkenntlichkeit verschlimmbesserten Karosserien vorbei. Kleine Kinder werden gern an Hundeleinen mit sich geführt. Warum? Bei all den Auspuffrohren im Schornsteinformat oder Radkästen groß wie Scheunen kann ruck zuck ein Kleinkind für immer verschwinden.
Doch nicht nur die Tuner selbst, sondern auch die Hersteller freuen sich über eine weitere Möglichkeit, ihre Neuheiten zu zeigen. So steht in Las Vegas ein Hyundai Veloster, dem der US-Tuner ARK Perfomance die Optik eines Rallyewagens verpasst hat. Gleichzeitig gibt es sieben verschiedene Versionen des Ford Focus zu bestaunen. Der kleine Bruder Fiesta wurde ebenfalls frisch gemacht.
Wenigstens vier Ausbaustufen des 587 PS starken ZL1 bringt Chevrolet zur SEMA mit. Mit an Bord befindet sich das 1LE Conept-Fahrzeug, welches für den Einsatz auf der Rennstrecke leicht modifiziert wurde. Ein Kompressor versorgt den mit 6,2-Litern und 432 PS eigentlich ausreichend motorisierten ZL1 mit zusätzlichen 100 PS. Wie es sich in den USA gehört, toben sich acht Zylinder im Motorblock aus. Damit der Kontakt zur Straße nicht verloren geht, wurden dem Camaro 20 Zöller montiert. Aber das soll nicht alles bleiben. Live vor Publikum soll das Camaro Synergy Series Concept entstehen.
Aus dem Hause Lexus fährt eine verschärfte Version des IS 350C vor. Seine 386 PS verdankt er einem Rotex-Kompressor von Apexi. Eine weitere Besonderheit ist der Lack: er schimmert in bläulichem Chamäleon-Lack. Zudem präsentieren sie den GS F-Sport. Er ist der erste Vollhybrid mit einer ausgeklügelten Allradlenkung.
Die Luxus-Schwester von Toyota nutzt die Tuningmesse aber auch um eine neue Ausstattungslinie zu präsentieren. Neben optischen Optimierungen beinhaltet diese auch technische Neuerungen. Die F Sport-Modelle erhalten ein exklusives Facelift, einen Heckspoiler und 19 Zoll große Leichtmetallräder.
Wem das dann doch zu langweilig ist, kommt am Stand von Icon Motors ins Staunen. Icon Motors mit Sitz in Los Angeles bringt historische Geländewagen wie den Toyota Land Cruiser, den Ford Bronco oder den Jeep CJ wieder zu neuem Glanz. Neue Bodengruppe, einen mindestens 350 PS starken V8-Motor auf dem neuen Chassis und einen pulverbeschichteten Lack – so sehen die coolsten Geländewagen der Welt aus – typisch SEMA.
Quelle: Press-Inform
Steff schrieb:
am 8. November 2011 um 10:18:50
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TÜV
Letztes Jahr stand in einer Fachzeitschrift,daß es beim TÜV(Dekra,GTÜ usw.) wohl so eine Art interne Statistik oder Arbeitsanweisung
gibt,die den Prüfern vorgibt,wie hoch die "Durchfallquote" bei den HU´s sein muß.Jeder Prüfer solte diese Quote tunlichst einhalten,ansonsten muß er sich unangenehme Fragen anhören.Sollte dies stimmen,dann macht auch die alljährliche Forderung des TÜV´s Sinn,daß ältere Autos jedes Jahr zur HU müssen...Denn dies bedeutetd mehr Einnahmen.
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Herby schrieb:
am 4. November 2011 um 09:01:05
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@mb
Ich hab mehrere Fahrzeuge, das bedeutet min. ein- bis zweimal im Jahr steht eine HU an. Meine Fahrzeuge werden von mir immer selbst
vorgefahren und vorher durchgesehn, bzw in sicherheitswichtigen Punkten nachgebessert wenn ich einen Mangel feststelle. Mit den Prüfern aller Prüfstellen im Umkreis hab ich bisher keine sonderlich schlechten Erfahrungen gemacht.
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mb schrieb:
am 4. November 2011 um 06:41:31
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tüv
wenn die was finden wollen , finden die auch was. und wenn es fliegenscheiße auf der scheibe ist. für mich geldschneiderei und nichts
anderes.kein land ist so pingelig und bürokratisch wie Deutschland egal in welcher hinsicht. und das ist das was unsere gelder verschlingt und uns das genick brechen wird auf kurz oder lang. im grunde können etliche stellen in den ämtern weg. wer braucht denn die aktenträger wenn jeder der bürohocker sich seinen mist alleine holen würde.kann ja wohl kein hit sein
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