21.11.2011, 09:33 Uhr
Mit dem Seat Mii ist die Familie der Kleinwagen im VW-Konzern komplett. Nach VW up! und Skoda Citygo ist der Seat Mii das letzte Mitglied, das jetzt präsentiert wurde.
Äußerlich unterscheidet er sich von seinen Brüdern durch ein eigenständiges Gesicht mit großen Scheinwerfern und eine größere hintere Seitenscheibe. Wie auch die beiden anderen ist er ein kompaktes Stadtauto mit Platz für vier Personen. Laut Seat soll er speziell die jungen und junggebliebenen Kunden ansprechen.
Technisch unterscheidet er sich in keinster Weise von seinen Familienmitgliedern. Die Spanier wollen für den Mii nur noch mehr den jugendlichen Charakter des Cityflohs hervorheben. Dafür gibt es insgesamt drei Ausstattungsversionen: Mii, Mii Reference und Mii Style.
Zur Basisausstattung des Mii gehören eine verstellbare Lenksäule, umklappbare Rückbank, ESP sowie Front- und Seitenairbags. Beim Referenz gibt es zusätzlich eine Gepäckraumabdeckung und Kopfstützen hinten. Dass es die Kopfstützen in der Basisversion nicht gibt, ist etwas unverständlich.
Beim Style gehören elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung sowie in Wagenfarbe lackierte Außenspiegel und Türgriffe zum Serienumfang. Diese Linien und Extraausstattungen werden sich weiter vergrößern. Bei Seat setzt man in Zukunft stark auf die Individualisierung.
Ein 1-Liter-Dreizylindermotor mit den zwei Leistungspotenzialen von 60 PS und 75 PS stehen beim Mii zur Auswahl. Die Unterschiede in der Leistung werden über die Elektronik erzeugt. Aber schon mit dem 60 PS-Triebwerk zeigt sich der über ein Fünfgang-Getriebe geschaltete Mii recht agil. In 14,4 Sekunden beschleunigt er auf 100 km/h, was aber beim Überholen auf Landstraßen ein genaues Timing erforderlich macht.
Das Spitzentempo von 160 km/h reicht absolut aus, um auch auf Überlandfahrten problemlos im Verkehr mitschwimmen zu können. Die Schaltung funktioniert exakt und leichtgängig. Die Dämpfung ist so ausgelegt, dass eher komfortables Fahren angesagt ist. Ein serienmäßiges ESP soll den Mii in allen Versionen immer sicher in der Spur halten.
Der Innenraum bietet für die Frontpassagiere ausreichend Platz. Die Instrumente sind übersichtlich angeordnet und alle Schalter und Bedienelemente sind gut positioniert. Die Wertanmutung im Innenraum liegt etwas unterhalb der des VW up. Auf der Rückbank können auch zwei Erwachse ausreichend bequem sitzen. Das Kofferraumabteil fasst zwar 251 Liter, mit einem größeren Koffer ist er aber schnell überfordert und die Rücklehnen müssen umgeklappt werden.
Während in Spanien der Verkauf des Mii jetzt startet, müssen die Kunden in Deutschland noch bis April oder Mai 2012 warten, ehe sie den kleinen Spanier ausgeliefert bekommen. Insgesamt wollen die Spanier in 2012 rund 50.000 bis 60.000 Fahrzeuge in Europa verkaufen. Der Einstiegspreis für Deutschland liegt noch nicht fest, soll aber ausstattungsbereinigt rund drei bis fünf Prozent unterhalb des VW up! liegen.
Wahrscheinlich wird somit die Basisversion knapp unterhalb von 9000 Euro zu haben sein. Aber diese Versionen werden so gut wie nie verkauft. Realistisch ist ein Preis von rund 9400 Euro für eine vernünftig ausgestattete Version anzunehmen.
Quelle: mid
sauerland schrieb:
am 24. November 2011 um 14:22:35
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@Tom
so sehe ich das schon lange. Die neuen Autos sind mit Elektronik und Dämmaterial vollkommen überfrachtet. Mein erstes Auto war ein
Ford Escord und der kostete gerade einmal 9.000DM, neu. Da gab es auch keine Elektronik und er lief trotzdem. Wenn deutsche Autobauer nur für den Export bauen, muss sich niemand wunders, wenn die die Ausländer für deutsche Kunden machen. Welche Deutsche "Arbeiter" kann sich schon mehr leisten, nach 10Jahren Lohndumping. Nicht schlecht, aber der Dacia Sandero
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atze schrieb:
am 24. November 2011 um 13:13:29
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Seat
Den kauft sowieso wieder so gut wie keiner hier in Deutschland. Ist halt ein Seat und hat demzufolge hier leider kein -ach so wichtiges-
Image, auch wenn er genauso gut wäre oder für manchen gar schöner erscheinen mag als der VW Up. Der entsprechende Skoda wird sich garantiert -wie gewohnt- besser verkaufen als dieser Seat.
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writer schrieb:
am 22. November 2011 um 10:11:12
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Ist der neue Seat Mii nur ein billiger VW up!?
Die Front und Heckpartie des Up! sehen gelungener als beim Mii aus (Beide gefallen mir
trotsdem nicht), aber da beim Mii das Preisleistungsverhältnis bei gleicher Ware besser ist, ist der Mii in meinen Augen das bessere Auto. Allerdings finde ich die Strategie, die VW fährt ziemlich lächerlich, da sich die Marken untereinander Käufer wegschnappen. Seat, Skoda und Volkswagen sollten die Namen tauschen, da noch eher Seat und Skoda Wagen fürs Volk bauen als Volkswagen.
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