10.10.2011, 14:07 Uhr
Das Marktsegment der Mehrzweck-Geländewagen boomt weiter mit zweistelligen Zuwachsraten. Allerdings drohen Käufern von sogenannten SUV einer Studie zufolge hohe Folgekosten. So lägen die Betriebskosten solcher Modelle zum Teil deutlich über denen anderer Autos, heißt es laut EurotaxSchwacke. Auch die verschiedenen Typen unterschieden sich zum Teil erheblich im Unterhalt.
So unterschätzten viele Käufer nach Ansicht der Fachleute den Anteil des Wertverlusts an den laufenden Kosten. Dieser könne aber je nach Modell innerhalb von vier Jahren bis zu 60 Prozent des Neupreises erreichen. Für die Erhebung wurden 584 Modellvarianten aus dem SUV-Segment untersucht.
Das preisgünstigste untersuchte Modell, der Dacia Duster dCi 110 FAP, kommt damit laut EurotaxSchwacke auf Betriebskosten von 40,52 Cent pro Kilometer. Das sei ein überraschend hoher Wert. So koste der zweitplatzierte Audi Q3 mit Zweiliter-Dieselmotor bei den Betriebskosten lediglich 5,5 Cent mehr - obwohl er über 12.000 Euro teurer in der Anschaffung sei.
Beim Marktführer des Segments, dem VW Tiguan in der gleichen Motorisierung, liegen die Betriebskosten pro Kilometer bereits bei 51,13 Cent.
Noch deutlich teurer ist der Studie zufolge der Betrieb eines Oberklasse-SUV. So verursache bereits das günstigste deutsche Premium-Modell, der Mercedes ML 350 Bluetec, Betriebskosten von 74,09 Cent pro Kilometer. Der BMW X5 xDrive 30d liege knapp einen Cent höher. Nochmals deutlich kostspieliger sei der VW Touareg, der auf einen Kilometerpreis von 80,54 Cent pro Kilometer komme.
Britischer Auto-Gelände-Luxus tritt gegen den bayerischen Wagen mit etablierter Fangemeinde an. zum Video
Wie gering der Einfluss des Kraftstoffverbrauchs auf die Betriebskosten ist, verdeutlicht der Porsche Cayenne Diesel. Trotz des mit 7,4 Litern pro 100 Kilometern relativ sparsamen Selbstzünders liegt er bei den Betriebskosten aller untersuchten Modelle mit 95,91 Cent pro Kilometer an der Spitze.
Zum Vergleich: Ein normaler Kleinwagen kommt etwa auf 30 Cent Betriebskosten pro Kilometer, bei der Kompaktklasse sind es schon 45 Cent. Mit bis zu 60 Cent pro Kilometer schlägt eine Mittelklasse-Limousine zu Buche.
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Auf Basis einer vierjährigen Haltedauer und einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern wurden die Berechnungen spezifiziert auf das Profil von Privatkunden angestellt. Neben den Unterhaltskosten wie Steuer, Versicherung und Wartung floss auch der von Schwacke ermittelte Restwert in die Analyse ein.
Quelle: dapd
Uwe schrieb:
am 4. Dezember 2011 um 10:36:27
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SUV
Ich selbst fahre einen Duster muß aber sagen wenn ich genügend Kohle hätte, einen Volvo / Daimler oder BMW SUV kaufen würde.
Nach dem
Motto : "Nur kein Neid, wer hat der hat".
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kscharnau schrieb:
am 4. Dezember 2011 um 10:29:40
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Schwacke studie
Hier eine kostenlose Nachhilfestunde für wissensbefreite Pseudoökos: Der 1.2 Liter Polo meiner Frau verbraucht im
langjährigen Mittel 7.2 l Super. Mein BMW X3 2.0d 6.9 bis 7.1 l Diesel.
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Bad Pritt schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 21:11:09
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SUV
Es wir langsam Zeit, dass Autos nach Verbrauch und Schadstoffausstoß besteuert werden. Einige Länder machen uns das bereits vor.
So
kostet z.B. Porsches "SUFF" in Norwegen gut 15 000 Euro Steuer pro Jahr, da die Kfz-Steuer dort nicht linear steigt.
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