02.11.2011, 14:00 Uhr | mid
Im Herbst steigt die Zahl der Wildunfälle drastisch an. Das ist für die Autofahrer nicht nur gefährlich, sondern geht auch noch richtig ins Geld. Schäden, die die Versicherer jedes Jahr Millionen kosten. Dabei entsteht nach Angaben der HUK-Coburg jeweils ein Schaden von im Durchschnitt fast 2200 Euro.
Jedes Jahr ereignen sich nach Angaben der Versicherung im Schnitt 200.000 Wildunfälle. Vor allem wenn es dämmert, am frühen Abend oder am Morgen, müssen Autofahrer in Waldstücken damit rechnen, dass Tiere eine durchführende Straße queren.
Für die Schäden die durch eine Karambolage mit Haarwild entstehen, ist die Teilkasko-Versicherung zuständig. Falls durch den Unfall auch fremde Fahrzeuge beschädigt wurden, springt die Haftpflichtversicherung für diese Schäden ein. Wichtig für Versicherte mit einer Vollkasko-Versicherung: Zwar beinhaltet diese immer eine Teilkasko-Versicherung, jedoch wirkt sich ein hier entstandener Wildschaden in keiner Weise auf den Schadenfreiheitsrabatt der Vollkasko aus.
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Wenn es zum Unfall gekommen ist, sollte man auf jeden Fall die Polizei rufen. Sie hilft, den Jagdpächter zu informieren und stellt eine Bescheinigung über den Wildunfall aus. Letztere muss man seinem Versicherer vorlegen, sobald der Schaden 1000 Euro übersteigt.
Quelle: mid
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