15.02.2012, 13:26 Uhr | mid
Der heute 40 Jahre alte Rekord D war bereits die vierte Generation des Mittelklassemodells von Opel: Und deutlich moderner kam er daher als sein Vorgänger, der noch auf das Kürzel "C" hörte. Im Jahr 1972 war das, heute gilt der Opel als Autoklassiker. Vor allem junge Fahrer schätzen den kultigen Rekord.
1972 wartete er gegenüber seinem Vorgänger mit neuer Technik, frischerem Design sowie einer großen Typenvielfalt auf. Der 1,2 Millionen Mal verkaufte Rekord C hinterließ große Fußstapfen, in die der Neue zu treten hatte. Klare und funktionale Linien, glatte Flächen sowie große Fenster und eine niedrige Gürtellinie bestimmen das zeitlos gezeichnete Äußere des Rekord D, der sich ebenso zum Bestseller entwickeln sollte.
Neben der Stufenheck-Limousine mit zwei oder vier Türen standen ein sportliches Coupé, ein drei- oder fünftüriger Caravan und ein dreitüriger Kombi ohne hintere Seitenfenster zur Wahl. Das weiter entwickelte Fahrwerk mit vorderer Einzelradaufhängung und starrer Hinterachse basierte auf dem des Vorgängers.
Für viele Autofahrer sind die Wagen ihrer Kindheit ein Traum. So werden Golf GTI, Renault 4 und andere Autos aus den 70er und 80er Jahren Sammelobjekte. zum Video
Das Motorenangebot bestand zunächst aus Benzinern mit 1,7 und 1,9 Litern Hubraum und 66, 83 oder 97 PS. Zum Modelljahr 1973 kam noch ein Diesel dazu. Im Rekord 2100 D werkelte der erste von Opel für Pkw-Modelle entwickelte Selbstzünder, ein Vierzylinder-Wirbelkammermotor mit 2,1 Litern Hubraum und 60 PS.
Das sportlichere und exklusivere Schwestermodell Commodore schlüpfte im Frühjahr 1972 neu aus dem Ei. Dessen zweite Generation wurde ausschließlich als Limousine und Coupé mit Sechszylindermotoren angeboten. Das 2,5-Liter-Basismodell leistet 115 PS, die "GS"-Variante 130 PS.
Im September 1972 kommt die Top-Version hinzu: der Commodore GS/E mit dem 2,8-Liter-Einspritzer und 160 PS aus den Modellen Diplomat und Admiral. Sowohl Rekord D als auch Commodore B entwickelten sich zu Erfolgsmodellen: Bis zum Modellwechsel im Jahr 1977 wurden rund 1,2 Millionen Einheiten dieser Serie verkauft.
Quelle: mid
Opelaner schrieb:
am 22. Februar 2012 um 17:52:02
(7)
(0)
Rekord
Von denen hatte ich vier Stück. Eine orangene 2-türige Limousine, eine blaue 4-türige Limousine und zwei als Commodore 2,5S mit
Automatikgetriebe. Das waren noch Zeiten. Da war gemütliches Fahren ( Cruisen ) angesagt. Das gibts leider nie wieder.
mehr
Kommentar melden
G. J. schrieb:
am 18. Februar 2012 um 18:41:06
(6)
(0)
Kultautos
das waren alles Autos mit denen man irgend etwas verbinden konnte... mein Nachbar fuhr einen Commodore, mein Arbeitskollege einen
323 i meine Schwester einen R4 usw. usw. Alles war reine Geschmackssache. Mir persönlich gefiel die Mercedes S-Klasse der 70er und der Peugeot 604 am aller Besten.
mehr
Kommentar melden
Mister X schrieb:
am 16. Februar 2012 um 20:29:21
(19)
(0)
@ Rhabarber
Natürlich war früher einiges besser, unbestritten aber vieles schlechter. Der rüstikale Fahrspaß,dass Abenteuer Auto haben
wir irgendwie verloren. Heute machen die elktronischen Helferlein alles bequemer und nehmen uns große Teile vom Gespür u. Gefühl ab, Wir werden ja fast schon gefahren und ins Ziel geleitet. Wer kann heute noch mit Straßenkarten umgehen? Ich finde es aber sehr schön und wichtig dass wir noch sehr viele begeisterte Oldtimerfreunde haben die uns das Gestern erhalten.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ