20.02.2012, 10:04 Uhr | Marcel Sommer
Immer wieder wurde er verschoben. Endlich ist er fertig - der Topdiesel im Opel Insignia. Ohren auf und Feuer frei für das Rüsselsheimer Topmodell.
"Wir werden uns auch in Zukunft alle sechs Monate zum Insignia wiedersehen", verspricht Pressechef Volker Brien mit einem Lächeln im Gesicht. Aktuellster Grund ist das neue BiTurbo-Triebwerk für das luxuriöseste Modell in den Opel-Verkaufsräumen. Das mit einem kleinen und einem großen Turbolader ausgestattete 195 PS leistende Aggregat kann in Kombination mit dem Front- und dem Allradantrieb geordert werden.
400 Newtonmeter sorgen zumindest beim um gut 120 Kilogramm leichteren Fronttriebler für gute Laune an Bord. Der neue 2,0-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor geht in dieser 1664 Kilogramm schweren Antriebsvariante des Insignia wesentlich leichtfüßiger zu Werke als im Allradler. Das Gas reagiert spontaner und Kurven lassen sich spürbar sportlicher nehmen. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert er in 8,7 Sekunden und der Physik muss sich erst bei 230 km/h unterworfen werden. Bitter: Die Kunden mussten mehr als zwei Jahre auf den Motor warten.
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Wer derart sportlich unterwegs ist, drückt auch gerne mal den 930 Euro teuren Sport-Knopf in der Mittelkonsole. Das adaptive Dämpfersystem wird härter, die Gasannahme noch direkter - wenn es den Insassen zuvor mitgeteilt wurde. Denn auch nach mehrmaligem Wechseln zwischen den drei Fahrmodi Standard, Sport und Tour lassen sich, wenn überhaupt, nur minimalste Veränderung erfahren. Die dieseltypischen Motorengeräusche bleiben währenddessen in allen drei Einstellungen gleich laut. Der grün leuchtende Eco-Knopf in der an Schaltern und Knöpfen nicht armen Mittelkonsole signalisiert den Betrieb des beim Sechsgang-Schaltgetriebe serienmäßigen Start-Stopp-Systems.
Dank dessen Hilfe und einer neuentwickelten Steuerung des Verbrennungsprozesses wurde der theoretische Spritverbrauch des neuen Selbstzünders auf 4,9 Liter gesenkt. Aber eben leider nur theoretisch. In der Praxis werden es auch bei gemütlicher Fahrt locker ein bis eineinhalb Liter mehr, was an der Tankstelle nach gefahrenen 100 Kilometern gut zwei Euro Differenz ausmachen würde. Den 4,83 Meter langen und 1,86 Meter breiten Fünftürer gibt es in der neuen Motorisierung auch als Viertürer und als Sports Tourer ab 33.795 Euro.
Serienmäßig rollt der Insignia 2,0 Biturbo auf 17-Zöllern mit Einparkhilfe vorn und hinten, sichtbaren verchromten Auspuffendrohren rechts und links, einer elektrischen Parkbremse inklusive Berganfahrhilfe und einem Geschwindigkeitsregler inklusive Lederlenkrad auf die Straße.
Die zweite Generation der Frontkamera soll Auffahrunfälle verhindern. Das errechnete Ergebnis der bis zu 120 Meter reichenden Abstandsmessung wird wie zuvor im Display zwischen dem Drehzahlmesser und dem Tachometer in Sekunden angezeigt. Fast schon komisch, aber nahezu mit einem gewissen Comiccharme, wirkt dabei die eingespielte Auffahrgrafik, sollte dem Vordermann zu nah am Auspuff geschnuppert werden. Fehlt nur noch das Peng oder Boing aus der alten Batman-Serie.
Wer sich mit der Aufpreisliste nicht allzu intensiv beschäftigen möchte, der kann sich auch einfach die Topausstattungsvariante Innovation für ab 37.275 Euro auf den Hof stellen lassen. Für den schwereren und behäbigeren Allradler müssen 3180 Euro extra ins nicht erst seit Bekanntgabe des Jahresergebnisses Krisen geschüttelte Rüsselsheim überwiesen werden. Ein Sechsgang-Automatik-Getriebe schlägt mit 1.685 Euro zu Buche.
Quelle: Press-Inform
Henry schrieb:
am 29. Februar 2012 um 13:19:45
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(0)
Opel
Mein erstes Auto war der Kapitän.Gebraucht billig und zuverlässig.Schön daß
die Marke wieder kommt.Hoffentlich lassen die Amis die
Entwickler mal in
Ruhe machen.Im Mietwagen vom Airport stelle ich fest,daß ein Opel genau
so gut fährt wie mein Benz.Gut verarbeitet und praktisch ist er auch.
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Rheinländer schrieb:
am 29. Februar 2012 um 08:43:50
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zu Rheinkiter
Wer behauptet denn dass der InsigniaWertverlustkönig ist? Haben Sie sich schon einmal sachkundig gemacht wie wertstabil die
aktuellen Opel-Modelle tatsächlich sind? Sie würden stauen, dnn Opel steht in der Wertstabilität mittlerweile ganz vorn. Nur Leute wie Sie wollen dass nicht wahrhaben dass Opel nach der Lopezära viel dafür getan hat. Schnäppchen sind doch wohl alle Autos nicht, und waren sie auch nie. Und doch ist Opel günsiger in Anschaffung und Unterhaltung als ein VW. Opel: Das Auto!
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Rheinkiter schrieb:
am 28. Februar 2012 um 18:45:00
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10 nach 12
Jetzt wo Diesel teuer wir kommt "Er" - Och ne. Als Rarität auf Parkplätzen und als Wertverlustkönig ist der heute schon
Top. Aber ist ja auch ein Schnäppchen für Arbeiterfamilien. Nicht wahr Herr Bohlen?- Welchen Opel fuhren Sie nochmal? Welchen?????? Ich kann Sie nicht hören?
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