15.11.2011, 11:01 Uhr
Nach Limousine und Sports Tourer schickt Opel mit dem kompakten GTC die dritte Karosserievariante vom Astra ins Rennen. Der 4,47 Meter lange, dynamisch gezeichnete Dreitürer ist ab sofort zu Preisen von 19.900 Euro bis 27.855 Euro erhältlich und soll wie sein Vorgänger rund 15 Prozent aller Astra-Kunden für sich begeistern können.
Keinesfalls sei das sportliche Coupé ein Ableger des Fünftürers, betonen die Opel-Mannen, sondern ein eigenständiges Modell. Die Karosserie wurde um 15 Millimeter tiefer gelegt, die Spurweite vorn um 40 und hinten um 30 Millimeter verbreitert. Mit der Limousine teilt sich der schicke Fünfsitzer lediglich die Türgriffe, die Antenne sowie die Gehäuse der Außenspiegel, ansonsten sind alle Blechteile neu entwickelt worden.
Und auch beim Fahrwerk nimmt der Astra GTC eine Sonderstellung ein: Er erhielt die Hochleistungs-Vorderbeinaufhängung aus dem Insignia OPC, bei Opel HiPerStrut genannt, die für erhöhte Traktion, ein besseres Kurvenverhalten sowie ein direkteres Lenkgefühl sorgen soll. In der Tat bietet der GTC bei ersten Ausfahrten auf Mallorcas kurvigen Bergstrecken ein hohes Maß an Fahrdynamik und liegt satt auf der Straße.
Der neue im Bunde der CO2-günstigen Modelle soll nur 4,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen und 109 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. zum Video
Das gegen 980 Euro Aufpreis erhältliche FlexRide-Fahrwerk optimiert die Fahrstabilität zusätzlich und passt sich automatisch an die Straßenbedingungen und den individuellen Fahrstil an. Per Knopfdruck können drei verschiedene Fahrmodi gewählt werden: Standard, Tour für komfortbetonte, entspannte Langstreckenfahrten und die Sport-Einstellung. Damit zeigt der GTC seine Krallen: Die Federung wird härter, Gaspedal, Lenkung und Getriebe sprechen schneller an.
Trotz der sportlichen Auslegung kommt die Alltagstauglichkeit des in zwei Ausstattungslinien angebotenen Fronttrieblers nicht zu kurz. Der harmonisch gestaltete Innenraum ist geräumig, auch auf den Rücksitzen gibt es genügend Kopf- und Beinfreiheit. Hinter der Heckklappe lassen sich 380 Liter Gepäck verstauen, bei Bedarf erweitert sich das Frachtabteil bis auf 1165 Liter. Guten Seitenhalt bieten die sportlich ausgeformten Vordersitze; gegen 685 Euro Aufpreis gibt es für Fahrer und Beifahrer die AGR-Sitzmöbel mit ausziehbarer Oberschenkelauflage.
Dem GTC vorbehalten ist die erst im kommenden Jahr erhältliche riesige Panorama-Windschutzscheibe, die bis zur Mitte des Daches reicht. Die neue Frontkamera für 525 Euro Aufpreis vereinigt Abstands- und Verkehrsschild-Anzeige sowie Spurassistent. Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurven- und Abbiegelicht sind in der Ausstattung "Innovation" serienmäßig und kosten für die "Edition" 1250 Euro extra. ESP und sechs Airbags sind immer an Bord; beim EuroNCap-Test erreichte der GTC mit fünf Sternen das beste Ergebnis.
Vom Start weg stehen vier Benziner mit einem Leistungsspektrum von 100 PS bis 180 PS sowie ein 165 PS starker Diesel zur Wahl. Letzterer bietet nicht nur ausreichend Fahrspaß - das Drehmoment von bis zu 380 Newtonmeter sorgt für kräftige Beschleunigung auch aus niedrigen Drehzahlen heraus, mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 4,8 Liter je 100 Kilometer ist er auch besonders sparsam.
Bis auf den Einstiegsbenziner sind alle Motoren mit manueller Sechsgang-Schaltung kombiniert, Sechsstufen-Automatik wird ab Anfang nächsten Jahres für den 1,4-Liter-Turbobenziner und den Zwei-Liter-Selbstzünder offeriert. Mit Ausnahme beim starken 1,6-Liter-Turbo-Benziner mit 180 PS verfügen alle Triebwerke über Start-Stopp-Automatik. Im Frühjahr wird die Motorenpalette um den 1,7-Liter-Selbstzünder in zwei Leistungsstufen mit 110 PS und 130 PS erweitert, bevor im zweiten Halbjahr mit der OPC-Version die Speerspitze erreicht wird.
Der stärkste GTC aller Zeiten wird von einem Zwei-Liter-Turbobenziner mit 280 PS befeuert, der 400 Newtonmeter Drehmoment liefert und den Kompaktsportler bis auf 250 km/h katapultiert. Er wird mit serienmäßigem Sperrdifferential, dem FlexRide-Fahrwerk mit spezieller OPC-Abstimmung sowie einer Hochleistungsbremsanlage von Brembo ausgeliefert.
Quelle: mid
xan schrieb:
am 16. November 2011 um 09:14:34
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Super Nova,
man sollte dir einen Orden verleihen wg. deinem unerschrockenen Kampfes gegen die schier überlaufenden Ölquellen, die uns in
den nächsten Jahrzehnten zu überschwennen drohen! Oder lautet die Diagnose bei dir doch eher geistige Umnachtung?
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Carsten schrieb:
am 16. November 2011 um 09:08:45
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Golf der Oldi
Opel baut jetzt den Astra mit großen Abstand viel interessanter und
vielseitiger wie der ewig gestrieg stehen gebliebene Au - Weh.
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Peter schrieb:
am 16. November 2011 um 08:39:53
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die ewig naiven einseitigen Tunnelblicker
Es gibt Leute die reden aus Prinzip den Osten schlecht obwohl sie noch nie da waren. Genau so ist
es beim Opel, noch nie drinn gesessen geschweige nur einen Meter gefahren, aus Prinzip ist er schlecht.
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