03.08.2011, 16:14 Uhr
Der Smart Fortwo mhd verbraucht 4,3 Liter Sprit (103 Gramm CO2) - trotzdem reicht es nur zu einem "E" (Foto: Daimler) (Quelle: Hersteller)
Die Pkw-Verbrauchskennzeichnung ist beschlossene Sache. Die Bundesregierung hat sich nun darauf verständigt, dass Umwelt-effiziente Autos künftig auf einen Blick erkennbar sein sollen. Wie bei Waschmaschinen und Kühlschränken werden besonders umweltfreundliche Kraftfahrzeuge dann mit "A+" versehen, schlechte dagegen mit weiter hinten im Alphabet stehenden Buchstaben (bis "G"). Berücksichtigt werden hierfür der CO2-Ausstoß im Verhältnis zum jeweiligen Fahrzeuggewicht.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt diese Entscheidung. Demnach biete das Ökolabel einen großen Vorteil. "Es informiert präzise über die Klimabilanz eines Modells, weil es den absoluten CO2-Ausstoß des Fahrzeugs ausweist und zudem über eine Farbskala darüber informiert, wie effizient das Auto in seiner jeweiligen Klasse ist. Dadurch ist sichergestellt, dass nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden", betont VDA-Präsident Matthias Wissmann.
Die Kennzeichnung aus der Relation von Fahrzeuggewicht und CO2-Emissionen ist allerdings umstritten. Viele Umweltverbände bemängeln, dass nicht allein der CO2-Ausstoß Ausschlag gebend ist. Denn bei der jetzigen Regelung könnten selbst Spritschlucker eine verhältnismäßig gute Note bekommen. Befürworter sehen aber genau darin den Vorteil. Die effizientesten einer Fahrzeugklasse seien direkt erkennbar. Nach dem Regierungsbeschluss muss jetzt noch das Parlament zustimmen.
Laut Verkehrsclub Deutschland führt die Öko-Kennzeichnung allerdings dazu, dass schwere Geländewagen wie ein Audi Q7 mit dem 3,0 TDI-Motor oder der Porsche Cayenne Hybrid mit dem Label "B" bewertet werden - besser als so mancher Kleinwagen, der nur halb so viel Kraftstoff verbraucht. Die Absurdität der Formel des Öko-Labels zeige sich auch darin, dass der Kampfpanzer Leopard 2 das gleiche Label "E" bekäme wie ein VW Golf mit 1,4-Liter-Benziner oder der Smart Fortwo mhd, der nur 4,3 Liter Sprit verbraucht.
Quelle: t-online.de , mid
Georg schrieb:
am 6. Mai 2012 um 00:43:56
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Manche kappieren es nie!
Ein schwereres Fahrzeug benötigt mehr Energie. Das ist Physik! Und ein Familien-VAN für 6 Personen und 10
ltr./100km ist effizienter als ein Klein-Pkw mit nur 2 Sitzen und 6 ltr./100km. Um die gleiche Personenzahl zu transportieren, würde man mit dem Klein-Pkw 18 ltr./100km benötigen. Oder hat sich schon mal jemand darüber aufgeregt, dass ein großer Lkw mehr Sprit benötigt als ein Kleinwagen? Er ist aber trotzdem viel effizienter!
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Milton Friedman schrieb:
am 4. Mai 2012 um 10:30:13
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Unsinnig
Dann wäre ja ein Leopardpanzer das umweltfreundlichste motorisierte Fortbewegungsmittel !
Das Gesetz ist doch wieder von der
Automobilindustrie geschrieben worden, um noch mehr Hausfrauenpanzer verhökern zu können.
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Elly schrieb:
am 4. Mai 2012 um 09:50:28
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Kraftstoffverbrauch
Wir sollten in Deutschland nur den Kraftstoffverbrauch besteuern und die Kfz Steuern abschaffen. Wer zu viel verbraucht
ist selber schuld!
Wer die neumodischen Diesel-PKW kauft ist selber schuld wenn er ca. 100-125% mehr verbraucht als in den Papieren angegeben. Das ist die Realität! Was nach dem TDI kam, Pumpe Düse ~1Liter Mehrverbrauch als der TDI und dann die Verringerung der Verdichtung ~ 100-125% Mehrverbrauch als angegeben oder ca. 2Ltr Mehrverbrauch im Vergleich zum TDI; das war es!
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