27.07.2011, 09:34 Uhr | AFP, dpa-AFX, t-online.de
Autos sind in Deutschland im EU-Vergleich weiterhin am teuersten. Die Neuwagenpreise hierzulande lagen Anfang 2011 um 7,7 Prozent über dem Durchschnittspreis in den 17 Ländern der Eurozone, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Wir zeigen Ihnen, wo die gängigsten Neuwagen in der EU am billigsten sind.
Insgesamt hätten sich die Preise in der Union im vergangenen Jahr laut EU-Kommission weiter angenähert. Die durchschnittliche Abweichung gegenüber allen EU-Ländern betrug demnach Anfang 2011 noch 8,2 Prozent gegenüber 8,5 Prozent ein Jahr zuvor. Teuerstes Land nach der Bundesrepublik ist Luxemburg. Am preiswertesten sind Neuwagen in der EU in Dänemark, Ungarn und Großbritannien.
Verglichen worden waren die Listenpreise der Hersteller jeweils im Land mit dem teuersten Preis und mit dem billigsten Preis. Der Durchschnitt ergibt sich aus den Unterschieden bei den verschiedenen Modellen. Bei der Annäherung der Preise in der gesamten EU spielte laut Kommission die Entwicklung des Wechselkurses von Euro und britischem Pfund eine große Rolle.
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Trotz der Annäherung bei den Preisen können Verbraucher bei einzelnen Modellen immer noch viel Geld sparen, wenn sie in einem anderen EU-Land kaufen und den Wagen reimportieren. Dabei zahlt ein Käufer vor Ort nur den Netto-Preis ohne Mehrwertsteuer, die er dann in seinem Heimatland an das Finanzamt entrichten muss.
Laut Listenpreis kostet ein Fiat Punto im teuersten EU-Land netto 44 Prozent mehr als im günstigsten. Beim Audi A 4 beträgt der Unterschied 14 Prozent, bei einem Mercedes der C-Klasse 17,3 Prozent. Auch bei Deutschlands meistverkauftem Auto, dem VW Golf, können die Verbraucher viel Geld sparen. Während der Kompaktwagen hierzulande netto in der Variante Trendline mit 80 PS 14.139 Euro kostet, verlangen Händler im Nachbarland Dänemark nur 11.623 Euro. In manchen EU-Staaten ist der Golf sogar noch günstiger.
Bei aller Ersparnis ist aber daran zu denken, dass der Wagen eventuell aus dem Herkunftsland überführt werden muss, was mit weiteren Kosten verbunden ist. Eine Alternative zum Kauf vor Ort sind freie Importeure, die sogenannte Grau-Importe anbieten. Völlig legal, aber von den Fahrzeugherstellern nicht gern gesehen, da sie ihre ausgetüftelte Preisstrategie gefährdet glauben.
Ein genauer Blick lohnt auch bei der Ausstattung. Denn obwohl die EU in ihrer Studie beim Preisvergleich auch das Vorhandensein wichtiger Extras wie einer Klimaanlage berücksichtigt hat, kann es in einzelnen Ländern große Unterschiede bei der Ausstattung geben. Auf jeden Fall gilt aber: Egal wo ein Auto innerhalb der EU gekauft wird, im Garantiefall ist es rechtlich dem in Deutschland erstandenen Pkw gleichgestellt.
Quelle: dpa-AFX , t-online.de , AFP
Olli schrieb:
am 13. September 2011 um 06:59:02
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Torsten schrieb:
Torsten deine rechnung geht leider nicht auf. Du brauchst als Ausländischer Käufer die Luxussteuer und auch die
Mehrwertssteuer nicht zahlen. Nur wenn das Fahrzeug gekauft und in Deutschland zugelassen wird unsere Mehrwertssteuer bezahlen. Die Autos aus Dänemark sind für uns als Deutsche etc. NETTOPREISE. Wenn Du die Autos dort kaufst besser geht es garnicht. Mehr kann man nicht sparen.Das gilt aber nur für Neufahrzeuge.
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Wolfgang schrieb:
am 7. August 2011 um 18:45:18
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Preisunterschiede
Die günstigen Preise für Autos im Ausland zeigen uns wieder einmal das wir alles andere al ein teuers Produktionsland
sind. Bei den Löhnen, die bei uns bezahlt werden kann man nur noch weinen. DAs ganze ist eine Lachnummer die wir unseren managern und politikern zu verdanken haben. Der deutsche Arbeiter ist und bleibt der dumme
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paloma19 schrieb:
am 7. August 2011 um 15:03:24
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Europavergleich
Wenn man die Preise der 35 vorgestellten Modelle sieht, ist es unerklärlich, wie man da auf 8 % kommt. Die Modelle sind alle
zwischen 20 und 30% billiger. Wenn ich sehe, dass Länder wie Dänemark ca. 25% weniger zahlen, nehme ich an, dass wir in D diese billigen Preise finanzieren, oder? Die Herstellungskosten sind ja wohl die gleichen. Und wir lassen uns das gefallen?
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