28.03.2011, 10:54 Uhr
Ob nun Neueinsteiger oder nach Jahren Wiedereinsteiger - die Wahl des richtigen und dennoch günstigen Motorrads ist bei dem großen Angebots nicht leicht, vor allem, wenn man dem Erlebnis Motorrad bereits entgegenfiebert. Hat man die Fahrerlaubnis in der Tasche, muss eine Maschine her. Wer nicht mehr als 7500 Euro ausgeben will, hat eine Fülle von Möglichkeiten.
Denn in dieser Preisklasse gibt es viele flotte und noch dazu handliche Motorräder zwischen 250 und 750 Kubik, die meisten davon wahlweise auch in einer stufenführerscheintauglichen 34-PS-Version. Die Spanne umfasst dabei Einzylinder-"Dampfhämmer", drehmomentstarke V-2-Maschinen und souveräne Vierzylinderbikes.
Der Liebling aller Einsteiger schlechthin ist die Honda CBF 600, die auch in der Zulassungsstatistik weit oben rangiert. Der handliche 78 PS starke Vierzylinder für 7340 Euro mit ABS wird für 300 Euro Aufpreis mit Halbverkleidung angeboten. Cruiser-Fans kommen mit der lässigen Honda VT 750S auf ihre Kosten. Auch kleiner gewachsene Zeitgenossen dürften angesichts 73,7 Zentimetern Sitzhöhe mit der 44 PS starken Maschine gut zurecht kommen. Der Preis für den Nippon-Cruiser beträgt 6990 Euro.
BWM zeigt erstmals die neue K 1600 GT auf der Straße, die 2011 auf den Markt kommt. Die Maschine beschleunig von 0 auf 100 in 3,2 Sekunden. zum Video
Und für sportlich orientierte Einsteiger gibt es im Styling der größervolumigen Sportler und Sporttourer die einzylindrige und mit ABS ausgestattete CBR 250R mit 26 PS. Gerade einmal 165 Kilogramm bringt die 4490 Euro teure vollverschalte Honda auf die Waage. Also ein richtiges Leichtgewicht für den Anfang.
Längst ein Klassiker im Programm von Suzuki ist die "kleine" vierzylindrige Bandit GSF 650 ABS mit 86 PS sowie ihre halbverkleidete Schwester "S". Beide sind - der Name deutet es an - mit ABS ausgerüstet. Mit den 244 beziehungsweise 250 Kilogramm schweren kleinen "Gaunern" kann man es gemütlich angehen lassen oder auch einmal sportlich um die Ecke biegen. 6990 Euro kostet die nackte und 7350 Euro die verkleidete Variante.
Wer mehr auf V2-Power mit sattem Drehmoment von unten steht, findet im Suzuki-Programm für 7190 Euro die ultrahandliche Gladius ABS, die aus 645 Kubik 72 PS schöpft und vollgetankt mit 205 Kilogramm zu den Leichtgewichten zählt. Außerdem wartet sie ebenfalls mit dem Blockierverhinderer auf.
Kawasaki bietet die viel gelobte 205 Kilogramm schwere ER-6 nach wie vor in einer verkleideten und einer unverkleideten Variante an. Die sparsame und handliche Maschine ist nicht zuletzt wegen des serienmäßigen ABS ein Tipp für blutige Anfänger und alte Hasen zugleich. Der 650er-Reihenzweizylinder leistet 72 PS. Die nackte Variante ist für 6995 Euro zu haben, die verkleidete "ER-6f" kostet 400 Euro mehr.
Noch leichter und handlicher lassen sich die 250er von der grünen Marke dirigieren. Mit der fahrfertig 138 Kilogramm wiegenden und 22 PS starken KLX 250 hat Kawa eine leichte Enduro im Programm, die auch Ausflüge in leichtes und mittelschweres Gelände möglich macht. Der kleine Stoppelhopser mit einer Genre-typischen 89 Zentimeter hohen Sitzhöhe schlägt mit 4 995 Euro zu Buche. Wer es in dieser Hubraumklasse sportlicher mag, kann zur vollverschalten 169 Kilogramm leichten und ebenfalls 4 995 Euro teuren Ninja 250R greifen. Die kommt im Look eines Supersportlers daher und leistet 33 PS.
Der legendäre Name "XJ" existiert auch heute noch im Programm von Yamaha. Mit einem spritzigen und gutmütigen 600-Kubik-Vierzylinder mit 78 PS sind gleich drei verschiedene Varianten des Allrounders XJ6 versehen. Die unverkleidete Basisversion gibt es für 6 495 Euro, die halbverkleidete XJ6 Diversion kostet 6795 Euro, für ein ABS werden jeweils 400 Euro extra berechnet. Und die tourenorientierte XJ6 Diversion F ABS für 7595 Euro hat das Antiblockiersystem bereits ab Werk an Bord.
Hochbeinig kommen die beiden Varianten der 48 PS starken XT 660 daher. Hinter dem Namen "R" verbirgt sich eine 181 Kilogramm schwere Einzylinder-Enduro für 6695 Euro, die auch leichte Geländeausflüge zulässt. "X" heißt deren Supermoto-Pendant, also eine Enduro im sportlichen Straßentrimm, zum Preis von 6 995 Euro. Ebenfalls pärchenweise geben sich die beiden leichtgewichtigen und handlichen Schwestern WR 250R und X mit einem 30 PS starken Einzylinder ihr Stelldichein. Beide sind mit hochwertigen Fahrwerkselementen ausgestattet und können so auch gröberes Gelände beziehungsweise winkelige Kartbahnen unter die Räder nehmen. Die Enduro kostet 6 695 Euro, die Supermoto ist für 6850 Euro erhältlich.
Nach dem Produktionsende der einzylindrigen F 650GS hat BMW nun eine neue Single-Enduro namens G 650GS mit 48 PS aufgelegt. Für 6900 Euro rollt die 192 Kilogramm schwere Neue mit dem bulligen Charakter eines großen Einzylinders zum Kunden. Für das ABS werden 400 Euro Aufpreis fällig. Neben der Standardsitzhöhe von 78 Zentimetern sind auf Wunsch auch noch 75 und 81 Zentimeter erhältlich.
Der koreanische Hersteller Hyosung hält in der Klasse bis 7500 Euro für fast jeden Geschmack die passende Maschine parat. Die Spanne reicht vom überaus agilen 250-ccm-Zweizylinder-Sportler bis hin zum lässigen, boulevardtauglichen 700-ccm-Cruiser. Die Bikes sind allesamt mit V2-Motoren ausgerüstet, die Leistungsstufen reichen von 24 PS bis 73 PS zu Preisen zwischen 3795 Euro und 6995 Euro.
Quelle: mid
Ernährer schrieb:
am 20. Juni 2011 um 17:58:06
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Teuro
Bin früher viel und fast alles gefahren;heute fahr´ich fast nicht mehr weil am Ende des Geldes manchmal noch Monat übrig ist.
Ein
Hobby sollte ein Hobby bleiben und im Übrigen definiert sich Fahrspaß nich durch Hubraum/Kaufpreis/PS.Wir brauchen wieder mehr Motorräder unter 5000,- Euro.
Allen Kradlern eine unfallfreie Saison und viel Sonne in den Speichen.
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Bikedriver schrieb:
am 10. Mai 2011 um 09:07:54
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Der Fortschritt geht weiter, dass kostet
In den letzten Jahren hat sich bei den Bikes viel getan, höherwertige Komponenten, neue
Sicherheitsfeatures. Die Entwicklung neuer Motorräder und neuer Komponenten kostet auch viel Geld. Und nur weil sich optisch nicht viel tut, kanns unterm Blech/Kunststoff/Carbon ganz anders aussehen. BMW verbaut doch in den kleinen F/G650 und der F800 Motoren von Rotax aus Österreich. Wo die allerdings ihre Produktionsstätten haben weiß ich nicht.
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Tamborini schrieb:
am 6. Mai 2011 um 15:07:17
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Bikes unter 7.500
Mann, für unter 7.500 Eus bekommst Du doch nur Hustengutsele. Die Fiestas der Moppedszene. Ein ordentliches Moped bekommst
Du nicht unter dem Doppelten. Und nach oben keine Grenze.
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