05.07.2010, 17:32 Uhr | mid
Die Kombiversion des VolvoS60 rollt im Herbst dieses Jahres und damit ein Jahr nach der Limousine zu den Händlern. Von Biederkeit, wie sie einem Kombi oft nachgesagt wird, will der neue V60 nichts wissen.
Mit den abgerundeten Formen und der nach hinten abfallenden Dachlinie setzt der Schwede voll auf eine dynamische Optik. Dafür nimmt der Mittelklässler auch ein vergleichsweise geringes Ladevolumen von 430 Litern in Kauf. Der Wettbewerber Audi A4 Avant kann 490 Liter verstauen, beim Mercedes C-Klasse T-Modell sind es 485 Liter, beim VW Passat Variant gibt der Hersteller sogar ein Kofferraumvolumen von 603 Liter an.
Das Motorenprogramm umfasst Vier-, Fünf- und Sechszylinder-Aggregate mit einem Leistungsband von 115 PS bis 304 PS. Neu ist der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 203 PS Leistung, der bereits bei niedrigen Drehzahlen sein maximales Drehmoment von 320 Newtonmetern entfaltet.
Auf Benzinerseite gibt es zudem einen 1,6-Liter-Motor mit 150 PS oder 180 PS. Besonders sparsam gehen die beiden Fünfzylinder-Dieselmotoren zur Sache: Der 2,0-Liter-Motor mit 163 PS benötigt laut Hersteller 5,2 Liter Diesel, der 205 PS starke 2,4-Liter-Motor genehmigt sich 5,9 Liter Kraftstoff. Am genügsamsten gibt sich der 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS, der in der verbrauchsoptimierten Version "Drive" zum Einsatz kommt und nur 4,3 Liter je 100 Kilometer schluckt. Dieser Motor ist jedoch erst ab Anfang 2011 erhältlich.
Neben der sportlichen Optik legt der V60 großen Wert auf Sicherheit. Serienmäßig an Bord ist das preisgekrönte "City Safety System", das Kollisionen im Stadtverkehr verhindern soll. Ergänzt werden kann das Warnsystem durch eine Fußgängererkennung, die mit einer Kamera und einem Bilderkennungs-Computer auch Passanten registriert, den Fahrer warnt und notfalls eine Bremsung einleitet. Zudem gibt es für den V60 eine Corner Traction Control, die durch eine Steuerung des Antriebsmoments in engen Kurven die Tendenz zum Untersteuern reduziert.
Die Kombiversion ist speziell für den europäischen Markt entwickelt worden. Die wichtigsten Märkte sind Schweden, Großbritannien, die Niederlande, Italien und Deutschland. Produziert wird der V60 im schwedischen Torslanda. Preise stehen noch nicht fest. Die Limousine kostet ab 27.000 Euro.
mid
Niners schrieb:
am 6. Juli 2010 um 21:44:30
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Techniktransfers,wie bei deutschen Herstellern auch
Die Plattform des V60 ist die des Mondeo,S-Max,V70 und S80.Selbst die Motoren werden
ausgetauscht,bis auf die "Größten". Diesel von PSA(Peugeot/Citroen) und Ford,1,6-2,0T (natürlich anders bezeichnet)
Ich fahre einen S-Max mit dem Volvo 2.5T,den es jetzt leider nimmer in diesem Modell gibt.Mal sehen,wie das weitergeht.
Technik"Austausch" und Plattform-Konzepte sparen Kosten,bringen aber auch Probleme,wie VW/Audi und PSA es auch schon hatten.
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Frank schrieb:
am 6. Juli 2010 um 14:57:45
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Volvo V60
Ich glaube kaum das die Chinesen schon Einfluss nehmen konnten auf das neue Design des Volvo V60. Die Entwicklung dauert ja
schließlich etwas. Und zu Audi niemand hat hier behauptet das im Audi nur deutsche Teile verbaut werden. Es sind circa 90% europäische Teile. Und ich fahre lieber ein europäisches Fahrzeug und sichere unseren Wohlstand. Oder wollt ihr auch wie in China als Wanderarbeiter mal arbeiten vom tollen Lohn mal ganz abgesehen.
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sunny schrieb:
am 6. Juli 2010 um 11:52:48
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V 60
Was ist nur aus der Marke Volvo geworden? Chinesendesign. Schade !
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