Neue M-Klasse von Mercedes (Foto: Mercedes-Benz)Die Konkurrenten Audi Q7 und BMW X5 sind noch relativ frisch, also hat Mercedes-Benz die M-Klasse nach drei Jahren Bauzeit überarbeitet. Das Facelift lässt das große SUV wuchtiger aussehen und beinhaltet auch Detail-Änderungen unter dem Blechkleid. So sollen die Motoren etwas sparsamer und die Ausstattung etwas besser geworden sein.#
An der Front sorgen ein neuer Stoßfänger, eckiger gezeichnete Scheinwerfer und ein noch größerer Kühlergrill mit drei breiten schwarzen Lamellen und eckigen Luftöffnungen für mehr Aggressivität. Auch am Heck wurde der Stoßfänger neu gestaltet, die Rückleuchten kommen nun in Rauchglasoptik. Insgesamt wirkt die M-Klasse etwas breiter und vor allem kantiger als zuvor. Vergrößerte Außenspiegel sollen für bessere Sicht nach hinten sorgen. Der ML steht nach dem Facelift auf neuen Leichtmetallfelgen in den Formaten 17 bis 20 Zoll.
Aufgepeppter Innenraum
Neue zweifarbige Materialien werten den Innenraum auf. Am Cockpit findet sich ein neues Vierspeichen-Multifunktionslenkrad mit Lederbezug. Die aufgebesserte Serienausstattung beinhaltet jetzt unter anderem das Insassenschutzsystem Pre-Safe, Anti-Schleudertrauma-Kopfstützen sowie ein neues Multimediasystem.
Die M-Klasse wird ausschließlich von Sechs- und Achtzylindermotoren mit einer Leistungsspanne von 190 bis 388 PS angetrieben. Der Verbrauch soll zum Teil um bis zu 0,4 Liter gesenkt worden sein. Eine Siebengang-Automatik ist ebenso Serie wie der permanente Allradantrieb 4matic.
Auch der ML 63 AMG mit 510 PS bekommt mit einer neuen Front- und Heckschürze sowie einem verchromtem Unterfahrschutz und größerem AMG-Kühlergrill eine Auffrischung. Der AMG 6,3 Liter-V8-Motor stemmt ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern bei 5200 Umdrehungen pro Minute. Entsprechend sind die Fahrleistungen: Der ML 63 AMG stürmt in 5,0 Sekunden auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzte 250 km/h.