19.05.2010, 10:15 Uhr | ampnet
Neuer Mazda6 (Foto: Mazda)
Der Mazda6 bekommt Flügel, jedenfalls in der Sport-Variante. Dort schwebt das neu gestaltete Mazda-Logo an zwei verchromten Schwingen auf dem schwarzen Hintergrund des Kühlergrills. Das ist eines der Unterscheidungsmerkmale des Facelifts bei dem Mittelklasse-Fahrzeug. Auf rund 400 Änderungen beim Jahrgang 2010 weisen die Japaner hin. Klicken Sie sich durch die Foto-Show.
Das Flügelmotiv taucht auch am Heck des Wagens in Form der neuen Chromverzierungen wieder auf. Aber wir wollen vorn beginnen. Das Gesicht des Mazda folgt der Pfeillinie, die seit dem Wankel-Sportler RX-8 typisch für Fahrzeuge des Unternehmens ist. Für die aktuelle Ausgabe des Mazda 6 hat man ihm zusätzliche Reize verschafft, zum Beispiel durch die großen Einfassungen der Nebelscheinwerfer, die die Schnauze mit dem Aussehen großer Reißzähne schärfen und optisch verbreitern.
Aus der Pfeillinie ergeben sich ausgeprägte vordere Kotflügel und die ausgeprägten Radhäuser hinten. Mit Keilform, ansteigenden Fensterunterkanten, langer Motorhaube und coupéartigem Dachverlauf stellten die japanischen Designer jetzt ein elegantes, harmonisch gestaltetes und dynamisch wirkendes Auto auf die Räder. Mit diesem Kompliment an das in Japan sitzende Designteam von Mazda verbindet sich die Frage: Warum gelingt es der Mehrheit der japanischen Hersteller nicht, ein Design dieser Qualität anzubieten?
Im Innenraum hat Mazda die Messlatte ebenfalls hoch aufgelegt. Eine neue Oberfläche auf der Armaturentafel sowie Chromringe und -applikationen, gepaart mit Klavierlack-Zierteilen heben das Ambiente deutlich an. Klassische Rundinstrumente im Blickfeld des Fahrers werden ergänzt durch ein Display oberhalb der Mittelkonsole. Der kurze Schaltknüppel der Sechsgang-Schaltung und die metallbelegte Pedalerie fügen der schnellen Eleganz noch einen Hauch Sportwagen hinzu.
Die gut geformten, komfortablen Sitze und die vielen Ablagen unterstreichen den Eindruck, in einer komfortablen, großen Reiselimousine zu sitzen. Der wird beim Fahren erst recht deutlich; denn das Geräuschniveau ist erfreulich niedrig. Mazda ist beim Thema Geräusche offenbar in die Tiefe gegangen. So hat man Maßnahmen ergriffen, um das Startgeräusch des 2,3-Liter-Dieselmotors zu unterdrücken. Das Treckern des kalten Diesels passte den Japanern nicht in ihr Bild vom 6-er. Das hätte ja den Klang des serienmäßigen Bose Sound-Systems gestört.
Das Bemühen um geringere Fahrgeräusche und Vibrationen hat auch vor dem Fahrwerk nicht Halt gemacht. In der Summe hat das Fahrverhalten bei der Überarbeitung gewonnen. Der Geradeauslauf überzeugt, ebenso aber das recht spontane Zugreifen der elektrischen Servolenkung. So kann der Mazda 6 sowohl auf Bergstraßen als auch auf Autobahnen mit besserem Handling und höherer Agilität mehr überzeugen als sein Vorgänger.
Der in drei Leistungsstufen angebotene Turbodiesel 2,2 l MZR-CD erlebte Feinschliff, so dass Ansprechverhalten verbessert, Leistung und Drehmoment vergrößert und der Verbrauch leicht gesenkt wurden. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro-5. Neu ist der Benzinmotor 2,0 l MZR DISI mit 155 PS bei 6200 Umdrehungen pro Minute und einem maximalen Drehmoment von 193 Newtonmetern bei 4500 Umdrehungen pro Minute. Er verbraucht 6,9 Liter auf 100 km und damit rund vier Prozent weniger als sein Vorgänger. Der 1.8 l MZR-Benziner wird weiterhin angeboten. Der 2,5-Liter MZR-Motor stellt weiterhin mit 170 PS die Spitzenmotorisierung beim 6-er dar.
Zwischen drei Karosserievarianten kann der Käufer wählen: dem Viertürer als klassischer Limousine, dem Fünftürer mit Heckklappe (Hatchback) und als Kombi. Hatchback und Kombi werden in Deutschland den Verkauf des Mazda 6 dominieren, mit dem Kombi als Nummer eins. Wir hatten uns deswegen bei unseren kurzen Testfahrten rund um Barcelona auf die Kombis konzentriert. Dabei empfanden wir den DISI-Benziner mit seinem hohen Drehzahlniveau eher als bemüht, den 2,2-l-Diesel aber als souverän. Dafür kostet der Diesel allerdings auch rund 2500 Euro mehr als der DISI.
Die Preisspanne reicht vom 1.8-Liter-Benziner in der einfachsten Ausstattung für 22.690 Euro für die Limousine über die Ausstattungsreihen "Center-Line“, "Exclusive-Line", bis zum stärksten Diesel in "Sports-Line“ und mit Automatikgetriebe für 34.390 Euro. Bei der Sicherheitsausstattung hat der Neue zugelegt. So werden sind unter anderem auch ein adaptives Kurvenlicht und Bi-Xenon-Scheinwerfer im Programm, ebenso das Notbremssignal ESS, das bei nicht zu vermeidendem Aufprall selbsttätig bremst. Den Mazda6 lässt sich bei der Sicherheit, aber auch beim Komfort aufrüsten wie ein Premium-Mittelklässler. Genau da sehen die Japaner ihn.
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ampnet
Der Neue schrieb:
am 25. Mai 2010 um 10:34:16
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Mazda 6
Seit 3 Jahren fahre ich den Vorgänger. In dieser Zeit hat er mich kein einziges mal, trotz 165000 km in Stich gelassen.
Die
Servicepreise sind moderat und die Mitarbeiter meiner Werkstatt vorzüglich geschult und immer freundlich.
Mitte Juni bekomme ich meinen Neuen und hoffe, dass er mich genauso überzeugt wie der jetzige.
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Tim schrieb:
am 25. Mai 2010 um 07:02:21
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Gähn
Hat dieser japanische Hinterhofhersteller inzwischen mal eine Automatik oder gar ein DSG für seine Diesel? Billig bleibt halt billig,
da hilft auch kein Facelift. Mazda verbaut doch seit Jahren nur die Reste von Ford, na ja wenigsten können sie dank Ford inzwischen beim Fahrwerk einigermaßen mithalten.
Langeweile ohne Ende dieser Mazdas.
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Sven schrieb:
am 24. Mai 2010 um 10:44:25
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Mazda 6
Also ich hab das Vorjahresmodell.Bin voll zufrieden.Ein paar nicht nennenswerte Mängel waren ohne grossen Aufwand vom Fachhändler
behoben.
Wenn ich da Petra Meier mit ihren zusammen gestückelten Aussagen höre denke ich an Politiker.Gähn...Wenn du so ein Mazda hast der viele Defizite aufweist würde ich mir ne ander Werkst.suchen.An jeden Fahrzeug was neu ist gibt es Grundmängel.Aber um dich mit deinen komischen Worten zu schlagen...Verstecken sich häufig hinter Sonnenbrillen ...
Sven
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