15.11.2010, 08:39 Uhr
Im kommenden Frühjahr wird der neue Supersportwagen von Lamborghini seine Weltpremiere feiern. Obligatorisch ist beim Murciélago-Nachfolger ein V12-Triebwerk – mit 700 PS.
Finanzkräftige Fans brachialer Supersportwagen reiben sich seit Monaten bereits aufgeregt die feuchten Hände. Lamborghini bringt nächstes Jahr seinen neuen Supersportwagen auf den Markt. Jahrelang musste sich der betagte Murcielago mit stumpfen Waffen gegen den aufstrebenden und dynamischeren Gallardo verteidigen, der aufgrund seiner Konzeption das deutlich bessere Auto war. Der Kampfstier trug derweil allzu viele Gene seines Vorgängers Diabolo in sich und konnte daher immer wieder nur sporadisch verbessert werden, ehe der Murcielago LP 670-4 SV vor kurzem auslief.
Der neue Stier ist eine komplette Neuentwicklung. Bei Namen ist man sich noch nicht ganz sicher: Aventador - nach einem berühmten Kampfstier. Die zwei Tonnen Leergewicht des Vorgängers sind verschwunden. Hochfeste und ebenso leichte wie verwindungssteife Kohlefaser-Verbundstoffe beim Karosseriebau sollen dafür sorgen, dass der Jota/Aventador im Renntrimm zukünftig kaum mehr als 1,6 Tonnen auf die Wagen bringt.
Doch die überfällige Abspeckkur ist nur das eine. Obligatorisch bleibt auch beim Jota das martialische Lamborghini-Design und ein Triebwerk, das einem Supersportwagen gebührt. Während andere Hersteller auch bei den Sportlern zunehmend auf kleinere Hubräume und Turboaufladung setzen, bleibt Lamborghini seiner in den 60er Jahren mit dem 350 GT begonnenen Linie treu. Wie zuletzt auch Diabolo und Murcielago sorgt ein V12-Triebwerk hinter der Kohlefaser-Fahrgastzelle für wilde Kraftausbrüche, wie es sich für einen potenten Stier gehört.
So leistet der komplett neu entwickelte Zwölfzylinder mit der internen Bezeichnung L 539 dank 6,5 Litern Hubraum 700 PS und ein maximales Drehmoment von gewaltigen 690 Newtonmeter Drehmoment bei 5500 Umdrehungen. Damit dürfte der allradgetriebene Supersportler aus Sant' Agata nahe Bologna bis zu 350 km/h Spitze laufen. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft er beim Abrufen aller Kraftreserven in deutlich unter vier Sekunden. "Dieses neue Triebwerk ist nicht nur die Krönung unseres Produktprogramms, es ist auch Teil einer enormen Investition in die Zukunft der Marke Lamborghini", erklärt Stephan Winkelmann, Präsident und CEO von Automobili Lamborghini. Auch beim Verbrauch des Zwölfenders will Lamborghini große Fortschritte gemacht haben.
Kombiniert wird das V12-Triebwerk mit einem variablen Allradantrieb und einem ebenfalls neu entwickelten Rennsportgetriebe. Das automatisierte Schaltgetriebe ISR mit sieben Fahrstufen soll Zugkraftunterbrechungen weitgehend vergessen machen und die rennsportbegeisterten Kunden in der Innenstadt ebenso begeistern können wie auf den Landstraßen rund um Monza, am Nürburgring oder dem Kurvengeschlängel von Laguna Seca.
Lamborghini verspricht mit seinem knapp 80 Kilogramm schweren Hochleistungsgetriebe im Vergleich zu einer Doppelkupplung deutlich kürzere Schaltzeiten. Das siebenstufige Getriebe verfügt über drei Schaltprogramme für normalen Betrieb, sportliche Gangart und den Rennstreckeneinsatz. Stephan Winkelmann: "Mit dem neuen V12 leiten wir einen Technologiesprung ein, der alle Bereiche unserer künftigen Modelle und des Unternehmens umfasst. Mit einem einzigartigen Paket an Innovationen wird Lamborghini die Zukunft des Supersportwagens neu definieren. Dieses Triebwerk mit 700 PS bildet zusammen mit dem hoch innovativen Getriebe das starke Herz des Murcielago-Nachfolgers, der im kommenden Jahr erscheinen wird." Auf die ersten Testfahrten darf man bereits gespannt sein.
Quelle: Press-Inform
Tommy schrieb:
am 16. November 2010 um 23:08:29
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Lambo
Für nen Lambo ist das Design relativ langweilig - könnten die nicht einfach den Canto von 1999 weiterentwickeln.....
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xan schrieb:
am 16. November 2010 um 21:50:01
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Audianer
Was für ein Gelaber! Ich wette noch nicht einmal die Marketingabteilung von Audi labert solch einen überheblichen Schwachsinn wie
du. Auch Audi kocht nur mit Wasser. Achso, wahrscheinlich haben dich die bei Audi aufpreispflichtigen Energieschile vor einem Unfall bewahrt. Und wenn du noch ein wenig in der Gebrauchsanleitung suchst, findest du bestimmt auch einen Knopf um mit den Phasern auf den nächsten BMW zu feuern, alles Klar!!
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Audi-Fan schrieb:
am 16. November 2010 um 21:14:14
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Lambo
Na hoffenlich hat Audi bei dem Motor nicht die Finger im Spiel, sonst wird man den Jota niemals auf der Straße sehen, da er aus der
Werkstatt nie herauskommt. Anders wäre es, wenn Dacia den Motor gebaut hätte, der würde anders als von Audi halten
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