29.09.2011, 15:49 Uhr
Trotz Navi: Die Landkarte ist nach wie vor beliebt (Foto: Aral)
Ohne Navigationsgerät trauen sich immer weniger Autofahrer aus dem Haus, beziehungsweise auf die Straße. Das Vertrauen in den elektronischen Wegweiser ist offenbar aber nicht besonders ausgeprägt. Denn Straßenkarten, vor allem im großen Maßstab, erfreuen sich wieder wachsender Beliebtheit. Allein an den Aral-Tankstellen hierzulande hat sich der Absatz von Deutschlandkarten binnen eines Jahres um 14 Prozent erhöht.
Verantwortlich hierfür zeichnen die vielen Vorteile, die eine klassische Straßenkarte gegenüber einem Navi bietet. Zwar spricht das Papier noch nicht und kann daher nicht den Weg ansagen, allerdings werden Straßen großformatig und nicht nur auf einem kleinen Bildschirm angezeigt. Eine Reise- und Routenplanung, bei der es nicht einfach um die kürzeste, sondern die sehenswerteste Strecke geht, gelingt auf den Karten bedeutend besser. Zudem zeigt die Karte keine Aussetzer, wenn der Funkempfang weg ist.
Die Papierkarte ist darüber hinaus unschlagbar günstig. Unter zehn Euro ist man dabei, während für mobile Navigationsgeräte mindestens zweistellige, für festinstallierte Navis gar drei- bis vierstellige Preise verlangt werden. Eine Aktualisierung des Kartenmaterials ist im Preis gewöhnlich nicht inbegriffen, obwohl sich binnen Jahresfrist durchschnittlich alle 100 Kilometer im Straßennetz eine Änderung ergibt. Hier punktet erneut die Straßenkarte, denn ihre Neuanschaffung lässt sich leicht verkraften. Ein Update für Navis schlägt dagegen mit 40 bis 170 Euro zu Buche, was man sich zweimal überlegt.
Quelle: mid
allgemein schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 12:47:05
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trend der zeit
der trend der zeit scheint generell eine verrigerung des selbständigen denkens zu sein! oder wissen sie die telefonnummern
ihres umfeldes noch im kopf? schade, schade. die menschheit hat leider noch nicht dazugelernt1
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voegelchen schrieb:
am 5. Oktober 2011 um 17:33:12
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navi
Das erste Mal, daß ich im TV von einem Navigationsgerät hörte war, als ein spanischer Brummifahrer seinen Brummi samt Navi in einen
Kartoffelacker
lenkte weil er hörte "nach 100 m links". Ein wenig zu seiner Entschuldigung:
Es war nachts. Das dürfte so ca 10 - 20 Jahre her sein.Aber das lustige Bild
mit dem verdutzten Mann hat mich bewogen, bis heute mich lieber auf den Autoatlas und meinen Grips zu verlassen. Hat bisher geklappt.
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mulle228 schrieb:
am 5. Oktober 2011 um 16:48:25
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Navi oder Karte?
Ich habe im Urlaub die Vorteile einer normalen Karte wieder richtig schätzen gelernt. Wir waren mit Hänger unterwegs,
deshalb habe ich den Fahrer vor allem über Bundesstraßen gelotst, auch wenn das mal einen Umweg bedeutet hat. Wenn man den groben Wegverlauf im Kopf oder auf einem Notizzettel hat und dann zusätzlich noch das Navi nutzt, ist das die beste Kombination.
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