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Kia Venga im Autotest: So gut ist der Kleinwagen-Van

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Kia Venga: Kleiner Van ganz groß

31.08.2011, 10:48 Uhr | Jessica Lukas

Kia Venga (Quelle: Hersteller)

Kia Venga (Quelle: Hersteller)

Ist das schon die neue Mercedes A-Klasse? Nein, es handelt tatsächlich um den Kia Venga. Auf den zweiten Blick erkennt man das nicht nur am fehlenden Stern, sondern auch am Design: Die Form des Koreaners ist weicher, sportlicher, schicker. Für die Optik gibt’s also Pluspunkte.

Kia Venga: Kleiner Van ganz groß

Kleinwagen oder Van: Mit 1,60 Meter Höhe und 4,07 Länge ist der Venga nämlich keins von beiden. Fasst der Kofferraum überhaupt einen Großeinkauf? Wie sieht es mit Reisegepäck aus? Und haben Mitfahrer auf der Rückbank genug Beinfreiheit? Alles kein Problem für den Venga: Der kompakte Minivan entpuppt sich als wahres Raumwunder mit verschiebbarer Rückbank, Sitzhöhenverstellung und doppeltem Boden im Gepäckraum.

Bequeme Sitze

Im Innenraum können vor allem die Sitze überzeugen - sie sind weich gepolstert. Eine herunterklappbare Armlehne und lange Sitzflächen machen auch längere Touren für den Fahrer angenehm. Ein großes Lob gilt zudem den hohen Sitzen, die den Einstieg ungeheurer bequem machen und zugleich für einen guten Straßenüberblick sorgen.

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A-Säulen verbaut den Blick

Die wohltuende Sitzhöhe bedeutet aber nicht, dass der Fahrer in jeder Situation einen guten Überblick hat. Dass man die Kühlerhaube nicht sieht, daran kann man sich gewöhnen. Dass die stämmigen A-Säulen der Frontscheibe den Blick auf die Fahrbahn stark einschränken, ist dagegen nicht so gut. Vor allem bei engen Kurven ist das regelrecht gefährlich: Um zu sehen, ob ein Auto entgegenkommt, muss man sich weit vorbeugen.

Rückfahrkamera clever gelöst

Nach hinten ist die Sicht deutlich besser. Am Anfang ungewohnt, aber sehr hilfreich ist die Kamera am Heck. Sie spielt beim Einlegen des Rückwärtsgangs ihre Bilder im Rückspiegel ein. Dank des Zusammenspiels mit der piepsenden Einparkhilfe sind Rückwärtsfahren und Rückwärtseinparken jetzt kein Problem mehr. Auch die großen Außenspiegel erleichtern die Sicht nach hinten.

Zweckmäßiges Interieur

Die Instrumente im Interieur sind aus Kunststoff und zweckhaft, aber nichts Besonderes. Die Logik der Bedientasten erschließt sich schnell. Nur der Tempomat, dessen Tasten sich im Lenkrad befinden, zickt beim Einstellen etwas rum. Nach mehreren Anläufen fährt der Venga aber brav mit Tempo 80 durch die Baustelle. Dank Bluetooth kann man beim Fahren Telefongespräche annehmen - sehr praktisch.

Viele Ablagen im Kia Venga

Für die Passagiere hält der Venga von literflaschentauglichen Türfächern bis zu kleinen Nischen in der Mittelkonsole etliche Ablagen bereit. Die Klimaanlage sorgt an heißen Sommertagen schnell für Abkühlung, im Winter verströmt die Sitzheizung wohlige Wärme. Für Unterhaltung sorgt das integrierte CD-Radio mit iPod- und MP3-Anschluss. Toll ist auch das große Panoramadach, das im Wagen bei Bedarf für Frischluft und mehr Helligkeit sorgt, bei starker Sonneneinstrahlung aber auch zugezogen werden kann.

Technische Daten Kia Venga 1,4 CVVT

Motor

PS

0-100

Nn

Vmax

CO2

Verbrauch

Preis

1,4 Benzin

90

12,8 s

137

168 km/h

157 g

6,2 l

ab m14.425 €

Sehr wendiges Fahrzeug

Schon beim Anfahren fällt die Wendigkeit des Korea-Vans auf: Der Wagen reagiert auf kleinsten Berührungen des Steuers, ebenso leicht arbeitet die Kupplung. Das Ausparken kam einem selten so einfach vor. Die weiche Lenkung ist vor allem bei engen Parklücken äußerst vorteilhaft.

Der Kia braucht etwas Anlauf

Etwas aufpassen muss man aber bei schnelleren Fahrten etwa auf der Autobahn oder Landstraße. Hier zwingt die (zu) sensible Lenkung häufig zu Lenkkorrekturen. Apropos Schnelligkeit: Beim Beschleunigen muss man etwas Geduld mitbringen, dann erreicht man auch die Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h.

Start-Stopp-Automatik an Bord

Laufender Motor an der roten Ampel - beim Venga muss das nicht sein. Um im Stadtverkehr Sprit zu sparen, verfügt der Minivan über eine automatische Start-Stopp-Funktion: Steht der Wagen einige Sekunden im Leerlauf, geht der Motor aus. Sobald der erste Gang eingelegt wird, springt der Motor wieder an. Hilfreich beim Kraftstoffsparen ist zudem die Anzeige, wann der Fahrer schalten sollte – beim Venga lohnt es sich demnach etwa schon ab 40 km/h in den vierten Gang hochzuschalten. Wer öfter vergisst, in der Dämmerung, im Tunnel oder im Parkhaus das Licht anzumachen, kann die Auto-Funktion der Scheinwerfer einstellen. Sie reguliert das Licht automatisch.

Fazit Kia Venga

Egal ob Viel- oder Gelegenheitsfahrer, lange Strecken oder kurze Stadtfahrten: Der Kia Venga ist ein praktisches Alltagsauto, das auf allen Strecken überzeugt. Top sind auch die große Beinfreiheit, das schicke Design und die Wendigkeit des Koreaners. Außerdem punktet der Minivan mit einem niedrigen Verbrauch (knapp sieben Liter). Sportlich ambitionierten Fahrern dürfte allerdings die langsame Beschleunigung sauer aufstoßen; vor allem, wenn der Venga beladen ist. Nachholbedarf besteht auch bei der Fahrstabilität .


Quelle: t-online.de

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Kommentare (6)

zum Forum

Thema: "Kia Venga im Autotest: So gut ist der Kleinwagen-Van"

Hans K schrieb: am 29. Januar 2012 um 15:08:34
(3) (0) KIA VENGA
Eine bezahlbare Alternative zu den viel zu teueren Golf Plus.

Kommentar melden

Winfried V schrieb: am 11. Januar 2012 um 13:23:42
(5) (1) KIA VENGA
Gute Alternative für den Golf Plus.

Kommentar melden

Frank schrieb: am 27. September 2011 um 07:30:20
(4) (0) Venga
Also ich fahr ihn seit Februar 2011 und kann nicht meckern. Einzig das Gaspedal ist gewöhnungsbedürftig (so eine Art kick-down). Die
Motorisierung mit 128 PS Diesel ist auch ok. Es lohnt sich auf jeden Fall KIA in die engere Wahl zu nehmen.
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