28.10.2010, 07:43 Uhr
Eines der berühmtesten Autos der Welt ist in London bei RM Auctions unter den Hammer gekommen: Der silberfarbene Aston Martin DB5 aus dem James-Bond-Filmen "Goldfinger" und "Feuerball" wurde für umgerechnet knapp drei Millionen Euro versteigert.
Bei dem Wagen des Baujahrs 1964 sind alle Extras aus dem Film original erhalten: Unter anderem ein Schleudersitz, Maschinengewehre, Radarschirm und Nagelwurfmaschine sowie der bekannte Reifenschlitzer. Der Wagen wurde aus erster Hand verkauft. Das Auto, so versichert der Auktionator, ist mit all seinen Spielereien noch voll funktionstüchtig. "Sogar den Ölwerfer können Sie benutzen", sagt er. Zwar seien die Maschinengewehre natürlich nicht geladen - aber alle anderen Sonderbauteile, wie etwa die Messer an den Reifen, könnten benutzt werden.
Er war der zweite Original-Aston-Martin der Filme "Goldfinger" (1964) und "Feuerball" (1965) - wo Wagen Nummer eins abgeblieben ist, ist nicht bekannt. Er wurde 1997 als gestohlen gemeldet und ist vermutlich zerstört worden. Das Auto war damals, als "Goldfinger" gedreht wurde, noch ein Prototyp. Erst später brachte der Sportwagenhersteller den DB5 - die Buchstabenkombination steht für den langjährigen Firmenchef David Brown - tatsächlich auf den Markt.
Der Aston Martin mit der Karosserienummer DB5/1486/R war für damalige Verhältnisse ein Geschoss der Extraklasse: Der 4,0 Liter große DOHC-Vantage-Motor mit sechs Zylindern und oben liegenden Nockenwellen leistete 286 PS. Diese Leistung war gut für eine Höchstgeschwindigkeit von 233 km/h. In 7,2 Sekunden schaffte der Wagen den Spurt auf Tempo 100. Schalten durfte Bond via Fünfganggetriebe mit Overdrive-Funktion.
Auch sonst hat der Wagen eine bewegte Geschichte hinter sich: "1964 war ich mit dem Wagen in Zürich", erinnert sich Mike Ashley von Aston Martin. "Als die Pressefotografen hinter mir her waren, habe ich die Nebelkanone eingeschaltet." Auch als der Aston-Martin-Manager in Frankreich von der Polizei geblitzt wurde, hatte der Wagen eine Lösung: "Ich schaltete einfach das Kennzeichen von Großbritannien auf Frankreich", erinnert sich der 70-Jährige. Er hofft auf einen Käufer, der auch mit dem DB5 fährt - "und ihn nicht nur in den Keller stellt".
Das Filmmodell kaufte 1970 ein amerikanischer Radio-DJ, Jerry Lee. 12.000 US-Dollar blätterte er damals hin - viel Geld. Jetzt, inzwischen deutlich über 70 Jahre alt, lässt er das Schätzchen versteigern, und bekommt viel, viel mehr. Der Ertrag soll seiner Stiftung zugute kommen. "Er hat mir in den vergangenen 40 Jahren viel Spaß bereitet", sagt Lee. Allerdings stand das Auto vorwiegend in seinem Showroom in Philadelphia.
Quelle: dpa , t-online.de
Stefano schrieb:
am 29. Oktober 2010 um 10:08:22
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@Meckerfritze
Wenn interessieren denn Flick und Zumwinkel ?? Welch ein Palaver. Wer lesen kann an anderen Stellen ist klar im Vorteil. Die
Stiftung von Jerry Lee hat das Ansinnen Kriminalität und Armut zu bekämpfen. Also hinkt DEIN Vergleich gewaltig ! Auch Sonderanfertigungen bekommen H-Kennzeichen. Überlege mal...oder bekommt z.B. eine nur wirklich original AC Cobra ein H-Kennzeichen, auch sogar die Nachbauten mit Jag-Motoren. Schau ebenso mal welche optischen Grotten in D. oft "historisch" sind...
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jiipii schrieb:
am 28. Oktober 2010 um 23:55:18
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Aston Martin
Sind diese ständigen "Neider" Bezeichnungen irgendwie von höherem Sinn ??. Klar...ist ein hübscher Wagen ....aber wer dafür
keine 3Mio. ausgeben wollen würde ist gleich ein Neider ?. Der Wagen ist sicher unter "Sammlern" von ständigem Wert . Aber diese Sammler werden so oft Nicht-verstanden wie "Künstler" . Es gibt auch Leute die zahlen bis zu 100 Euro für eine Überaschungs-Ei-Figur . Will man jetzt ernsthaft mit diesen Vertretern diskutieren ?. Eher Sinnlos ,oder ?
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Meckerfritze schrieb:
am 28. Oktober 2010 um 21:30:47
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Lesewettbewerb?
Stefano, im Artikel steht "... soll SEINER Stiftung..." - schon mal aufmerksam Zeitung gelesen? Flick und Zumwinkel und fast
alle Steuerb... haben ihr Geld in Stiftungen angelegt. Und die laufen auf ihren Namen. Kapiert? Der Wagen an sich war ja wohl ein Standobjekt, und die gammeln. Da kann der beste Restaurator machen was er will, ist er fertig, steht entweder eine aufpolierte Altkiste da oder ein Oldie, der bei uns keine wegen zu vieler Falschteile nicht mal ein H-Kennzeichen kriegen würde!
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