18.07.2011, 10:55 Uhr | Patrick Schäfer
München, Flughafen: Im Revier der Platzhirsche Audi und BMW reihen sich Jaguar XF-Modelle zur Fahrpräsentation des Modelljahrgangs 2012. Wir fuhren den neuen XF 2,2 D mit dem Vierzylinder-Diesel - kann so ein kleiner Selbstzünder in der Premium-Limousine überzeugen?
Endlich bekommt der XF das scharfe Gesicht, das schon die Studie 2007 vorwegnahm. In der nun tiefer stehenden Front mit der stark konturierten Motorhaube blitzen neben dem Jaguar-Grill J-förmige Tagfahrleuchten aus den aggressiv blickenden Scheinwerfern. Auch die vorderen Lufteinlässe sowie die seitlichen Luftaustrittsöffnungen wurden überarbeitet. Am Heck wurden Chromspange und die Rückleuchten verändert, die nun auch ein J-förmige Grafik aufweisen.
Der überarbeitete Innenraum des XF überzeugt nun mit noch besserer Ergonomie. Vor allem der sieben Zoll große Touchscreen ist nun leichter bedienbar. Nach wie vor beeindruckend: Der rot pulsierende Start-Stop-Knopf zum Motorstart, die sich danach in Position drehenden Lüftungsdüsen sowie der Aluminium-Wählhebel der Automatik, der aus der Mittelkonsole fährt. Ein leises Nageln ist vernehmbar, dann drehen wir den Knopf auf "D" und rauschen los.
Der neue Jaguar XJ V6 überzeugt beim ADAC-Test mit 275 PS und dem Dreilliter-Diesel. zum Video
Im luxuriösen Innenraum ist von einem Diesel kaum etwas zu merken. Die Geräuschdämmung ist sehr gut, der Motor bleibt auch bei Vollgas akustisch zurückhaltend. Das neue Common-Rail-Aggregat leistet aus 2,2 Litern Hubraum 190 PS und gefällt mit harmonischem Durchzug. Das bullige Drehmoment von 450 Newtonmetern wird an die Hinterräder geschickt und lässt die Katze in 8,5 Sekunden ohne Turboloch auf Tempo 100 schnellen. Selbst mit dem Vierzylinder schafft es der XF auf Tempo 225.
Der XF ist nach wie vor ein sportliches Auto und bietet Agilität gepaart mit jeder Menge Komfort. Die feinfühlige Lenkung gefällt auf kurvigen Straßen wie auf schnellen Autobahnetappen. Mit dem gut abgestimmten Fahrwerk lässt es sich mit dem Jaguar sanft über den Asphalt gleiten oder aber auch mal sportlich um Kurven schieben. Dank diverser Extras bleibt im Innenraum des Testfahrzeugs kein Wunsch offen: Das belederte Armaturenbrett mit Doppelziernähten, der Dachhimmel aus Alcantara, Applikationen aus Karbon oder eine Top-Soundanlage von Bowers & Wikins - der XF lässt sich auf Wunsch sehr individuell konfigurieren.
Auch dank der neuen Achtgang-Automatik wird der XF zur Reisesänfte: Sie schaltet derart sanft durch die Kulissen, dass man Gangwechsel teilweise nur an der Anzeige im Cockpit registriert. Beim Kickdown allerdings kann der Automat auch mehrere Stufen auf einmal überspringen. An die Automatik gekoppelt ist das ebenfalls neue Start-Stopp-System, dass den Motor bei einem Halt zuverlässig abschaltet, aber beim Wechsel auf das Gaspedal blitzschnell wieder startet. Der Doppel-Relais-Anlasser reagiert gefühlt so spontan, als sei der Motor gar nicht aus gewesen. Clever: Wenn man im Stand den Wahlhebel auf Parken stellt, sich abschnallt und den Fuß von der Bremse nimmt, geht der Motor automatisch aus und die Feststellbremse wird aktiviert.
Motor | Common-Rail-Turbodiesel |
Hubraum | 2179 ccm |
Leistung | 190 PS |
Drehmoment | 450 Nm |
0-100 km/h | 8,5 s |
V-Max | 225 km/h |
Verbrauch / CO2 | 5,4 l / 149 g |
Preis ab | 44.900 € |
Der XF 2,2 D ist bis jetzt der sparsamste Jaguar - auch wenn es schon einmal einen Vierzylinder-Diesel im X-Type gab. Auf dem Datenblatt liegt der Verbrauch bei 5,4 Litern (149 Gramm CO2), bei unserer recht sportlichen Testfahrt über Land (oft im Sport-Modus) kamen wir am Ende mit sieben Litern aus. Ein guter Wert für den doch 1,8 Tonnen schweren Luxusliner. Dass es auch sparsamer geht, bewiesen unabhängige Testfahrer, die mit einem XF 2,2 D über 1300 Kilometer weit kamen, was einem Durchschnittsverbrauch von fünf Litern entspricht.
Der neue XF 2,2 D steht ab September für 44.900 Euro beim Händler. Insgesamt liegt der Dieselanteil beim XF schon bei über 90 Prozent - der neue Antrieb stellt eine wichtige Ergänzung im Portfolio dar. Jaguar erwartet, dass sich rund 50 Prozent der Dieselkäufer für den neuen Vierzylinder entscheiden werden. Dank der guten Dämmung, der sanften Achtgang-Automatik und cleverer Details wie der Stopp-Start-Automatik mit Easy-Off ist der 190-PS-Diesel im XF auf jeden Fall eine Empfehlung wert - die Reiselimousine kombiniert Fahrspaß und Luxus mit niedrigerem Verbrauch. So wird das Luxusauto wieder salonfähig.
Quelle: t-online.de
Chris schrieb:
am 29. Juli 2011 um 08:49:14
(1)
(2)
@Audianer
1000 Fliegen sitzen auf der Ssche ...se, die können sich nicht irren!
Audi ist sowas von emotionslos, da hat sogar ein Trabbi mehr
Flair!
Wenn Porsche könnte würde diese sofort aus dem Au-weh Konzern flüchten!
Es gibt momentan keinen VW der nach irgend etwas auschaut genauso bei Audi, also nimm mal deine Markenbrille ab und schau über den Tellerand! Der Frontantrieb kann niemals ein Vorteil sein, da dadurch das ganze Auto Kopflastig wird, für Fahranfänger ist das vielleicht was.MfG
mehr
Kommentar melden
bussibär schrieb:
am 25. Juli 2011 um 11:01:00
(1)
(2)
@audianer
Mit Deinen sich selbst widersprechenden Aussagen hier und zustimmenden Eigenpostings unter anderen Pseudonymen ist Deine ohnehin
fragwürdige Glaubwürdigkeit nun vollends dahin. Bei diesem Jaguar handelt es sich nämlich nicht um eine Frontantriebsgurke wie die von Dir höchstgelobten Auwehs sondern um ein nicht nur antriebstechnisch richtig konzipiertes Fahrzeug, das seinem Anspruch auch uneingeschränkt gerecht wird.
mehr
Kommentar melden
Mustafa schrieb:
am 24. Juli 2011 um 01:37:48
(0)
(3)
Jaguar
Ich Mustafa gebe Audianer ebenfalls recht, Jaguar hat sehr viel von audi abgeschaut, Motor und Desein, BMW kann das leider nicht, Auti
baut einfach die besten Audos überhaupt
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special