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Hyundai i40: So gut ist der neue Mittelklasse-Kombi

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Hyundai i40 Kombi: Achtung, all' ihr Mittelklässler!

25.08.2011, 11:45 Uhr | Timo Bürger, Rostock

Hyundai i40 Kombi (Foto: Timo Bürger/t-online.de)

Hyundai i40 Kombi (Foto: Timo Bürger/t-online.de)

Mittelklasse in Deutschland - und dann auch noch ein Kombi. Wer hierzulande in die Phalanx von Audi A4 Avant, BMW 3er Touring, dem T-Modell der Mercedes C-Klasse, VW Passat Variant, Ford Mondeo Turnier, Opel Insignia Sports Tourer und, und, und eindringen will, beweist vor allem eines: Mut. Hyundai traut sich jetzt: Erster Test mit dem nagelneuen i40 Kombi 1,7 CRDI mit 136 PS.

Hyundai i40: starker Auftritt

Der erste Eindruck trügt nicht: Schnittig steht der in Deutschland entwickelte 4,77 Meter lange Kombi auf den Rädern. Markant sind die flach abfallende Heckscheibe (die der Übersicht naturgemäß nicht zugute kommt) und der wellenartige Knick in der Dachlinie. Mittlerweile ein Markenzeichen geworden ist der auffällige Hexagonal-Grill. Ebenfalls mit hohem Wiedererkennungswert sind die wellenartigen Tagfahrleuchten. So peppig stehen aktuell nur wenige Kombis da.

Geschmackvoll im Innenraum

Auch innen macht der Hyundai mächtig was her. Gut abzulesen und schön anzusehen sind die blau hinterlegten Instrumente. Im Gestühl sitzt es sich bequem, das weiche Lenkrad liegt angenehm in der Hand. Zwar bleibt auch der Europa-Koreaner nicht von einem Tasten-und-Knopf-Overkill auf der Mittelkonsole verschont - nichtsdestotrotz sind die Funktionen verständlich und logisch angeordnet.

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Wohlfühl-Materialien für den Kombi

Schalter und Tasten sind griffig und machen alles andere als einen billigen Eindruck. Und wer seine Hand herumwandern lässt, freut sich über die weich unterfütterten Ablagen. Für Krimskrams-Freunde halten die Koreaner jede Menge kleiner und größerer Ablagen parat. Hervorzuheben sind technische Spielereien wie der fix reagierende Touchscreen-Monitor und eine Rückfahrkamera, die ein wirklich scharfes Bild und einen weiten Bildausschnitt liefert.

Der i40 ist wirklich ein Lademeister

Wer einen Kombi will, braucht Platz. Damit ist der i40 alles andere als knauserig. 557 Liter passen hinten rein. Wer die Rücklehnen umklappt, darf sich über einen Zugewinn von fast 1200 auf 1731 Liter freuen. Erfreulicherweise geht dies nicht zu Lasten der hinteren Passagiere. Die sitzen immer noch kommod und müssen sich um Druckstellen an Kopf und Knien keine Gedanken machen. Auch 2,77 Meter Radstand lassen genügend Freiraum für die Insassen.

Gepäck-Sicherungssystem empfehlenswert

Ein sinnvolles und praktisches Feature ist das Schienensystem im Kofferraum. Mit einem Bügel lassen sich Gepäckstücke im Handumdrehen arretieren - Verrutschen ist damit nahezu ausgeschlossen. Auch das Beladen sperriger Gegenstände wird dank hoch schwingender Heckklappe und ebener Ladefläche zum Kinderspiel.

Zwei Benziner und zwei Diesel gibt es

Vier Motoren bietet Hyundai (zunächst) für den i40 an: Zwei Benziner, die 135 bzw. 177 PS leisten (aber leider nicht getestet werden konnten) sowie zwei Diesel mit 116 oder 136 PS. Der 136-PS-Diesel verrät sich beim Start zwar sogleich als Selbstzünder, nervt den Fahrer mit seiner charakteristischen Akustik wenig später aber nicht.

Nicht allzu starker Diesel

320 Newtonmeter mobilisiert das 1700-Kubikzentimter-Aggregat, die für das tägliche Allerlei ausreichen. Flotte Ampelstarts, zügige Überholvorgänge - alles easy. Ab 160 km/h geht dann allerdings nicht mehr allzuviel. Das geht aber geräuscharm und vibrationsfrei vonstatten. Immerhin: Bis 200 km/h soll der Wagen laut Datenblatt rennen.

Straffe Federung

Wer es gerne etwas härter mag, ist mit dem Hyundai gut bedient. Das Fahrwerk meldet gerne, wenn es Unebenheiten gibt. Nicht so, dass es unangenehm wäre, aber ein wenig sanfter würde auch nicht schaden. Für Schaltfaule empfiehlt sich die Sechsstufenautomatik, die ihren Dienst ohne Klagen verrichtet, aber ein wenig mehr Diesel verlangt als der Handschalter.

Moderater Durst

Wer nicht "Drück-mich-trete-mich" mit dem Gaspedal spielt, kommt mit dem mindestens 1570 Kilogramm schweren Wagen auf einen Durchschnittsverbrauch von gut sechs Litern. Aber selbst bei Vollgas-, Brems- und Beschleunigungs-Orgien sind acht Liter kaum zu überbieten.

Preise Hyundai i40

Ab 28.990 Euro ist der Hyundai i40 Kombi mit dem 136-PS-Diesel zu bekommen. Die höchste Ausstattungsvariante "Premium" schlägt mit 32.580 Euro zu Buche. Der Einstieg in die Baureihe beginnt bei 23.390 Euro. Immer enthalten ist das 5-Jahre-Garantiepaket.

Fazit Hyundai i40

Demnächst schon wird der i40 Kombi in den Showrooms stehen, die Limousine folgt etwas später im Herbst. Insbesondere Gewerbetreibende und Flottenbetreiber will Hyundai ansprechen - dann sollte auch über einen stärkeren Diesel nachgedacht werden. Wer aber auf einen peppig gestylten Allrounder mit bemerkenswerten Qualitäten in Sachen Verarbeitung, Komfort, und Ladekapazität steht, ist mit dem Kombi sehr gut bedient. Summa summarum: Hyundais Mut ist belohnt worden.


Quelle: t-online.de

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Kommentare (51)

zum Forum

Thema: "Hyundai i40: So gut ist der neue Mittelklasse-Kombi"

Digedag schrieb: am 15. November 2011 um 11:18:11
(16) (3) Hyundai
Manche Teile der Qualitätsprodukte "M. i. G." werden in Billiglohnländern hergestellt. Warum wohl? Damit macht man mit den
überteuerten Kisten rießen Gewinne. Die Qualität leidet darunter. Da alle Kosten weltweit immens ansteigen, wird wohl nur der sich auf dem Markt behaupten, der gute Qualität zu einem bezahlbaren Preis anbietet. Garantie, Verbrauch, Gebrauchswert, Verarbeitung, Handling etc. spielen hierbei eine Rolle. Das hat der Hyundai-Konzern verstanden und produziert Typen in der
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Bernd schrieb: am 28. September 2011 um 21:06:06
(20) (1) deutsche Autos
ich fahre seit 1988 Mitsubishi. Lancer Combi bis 1999, 234000km, außer Wartung und Verschleißteile keine reparaturen! Seit
1999 Space Gear, bis jetzt 261000km, außer Wartung und Verschleißteile keine reparaturen! Vorher Opel, Ford, BMW, VW und Mercedes... Keiner konnte an Mitsubishi ranreichen, alles nur Kernschrott!
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EselKind schrieb: am 28. September 2011 um 07:51:30
(14) (0) Es ist und bleibt ein Auto
Grüße, also ich persönlich fahre einen Mitsubishi, welcher ebenfalls viele deutsche Teile verwendet zum
Beispiel das Getriebe. Er hat jetzt 170.000 Km als Benziner mit Gasumbau auf der Uhr und er läuft wie am ersten Tag. Bei der Suche nach einem jungen Gebrauchten für meine Freundin ist uns der Hyundai i30 aufgefallen. sehr solide und mit vielen Feat. sehr schön Verarbeitet gewesen. Am Ende ist es zwar ein Honda Jazz geworden aber warum für ein VW soviel mehr??? Es ist halt auch nur ein Auto !
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