12.08.2011, 11:26 Uhr
Ein Head-up-Display lässt sich für recht kleines Geld nachrüsten (Foto: mid)
Wer alles im Blick hat, weiß wo es lang geht. Vor allem für Autofahrer ist es wichtig, die Augen so selten wie möglich von der Straße abzuwenden. Schließlich legt man bereits bei 80 km/h pro Sekunde 22 Meter zurück, bei 100 km/h sind es sogar 28 Meter. Statt Blick auf den Tacho gibt es jedoch bereits eine Lösung: Head-up-Displays, die verschiedene Informationen ins Blickfeld des Fahrers projizieren und somit die Zeit der Informationsaufnahme deutlich reduzieren. BMW spricht davon, dass sich der Zeitraum der Augenbewegung halbiert.
Ein Head-up-Display besteht aus drei Teilen: einem Bilderzeuger, einem Projektor und einer Projektionsfläche. Die Fläche "schwebt" meist über der Motorhaube, so dass der Autofahrer seine Blickrichtung kaum ändern muss, um die Infos wahrzunehmen. Beispielsweise bei BMW erscheint das virtuelle Bild in circa zwei Meter Abstand am Ende der Motorhaube in einer Größe von etwa 18 mal 10 Zentimeter. Welche Informationen der Fahrer dort ablesen kann, entscheidet er selbst. Möglich sind zum Beispiel die Geschwindigkeit, der Verbrauch oder die Navigationsanweisungen.
Das Feature gibt es jedoch nicht nur in teuren Neuwagen, es kann auch nachgerüstet werden. So bietet etwa der Zubehörspezialist Waeco ein derartiges System an. Das Gerät und die dazugehörige Projektionsfolie lassen sich variabel im Auto anbringen und so an die individuelle Blickhöhe anpassen. Dadurch kann die Projektion auf Wunsch auch so eingestellt werden, dass nicht der Fahrer, sondern der Beifahrer die aktuelle Geschwindigkeit stets im Blick hat.
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Das ist beispielsweise für Fahrerlehrer oder für das "Begleitete Fahren ab 17" interessant. Der MagicSpeed HUB kostet samt Zubehör knapp 300 Euro und verfügt über eine Warnfunktion, die ertönt, sobald der Fahrer eine zuvor eingespeicherte Geschwindigkeit überschreitet sowie einen Lichtsensor für die optimale Helligkeit des Bildes.
Bei Mobiset gibt es für 199 Euro ein Head-up-Display, das in Verbindung mit vier Sensoren gleichzeitig als Reifendruckkontrollsystem arbeitet. Es wird über die OBD2 Schnittstelle mit der Fahrzeugelektronik verbunden und kann die Motordrehzahl, die Geschwindigkeit, den Verbrauch oder die Kühlwassertemperatur anzeigen. Das System ist für alle Benziner ab Baujahr 2000 und alle Diesel ab 2003 einsetzbar. Auch In-Pro hat ein Gerät im Angebot, das es bereits ab 79 Euro zu kaufen gibt. In Kombination mit einem Reifendruckkontrollsystem kostet es 199 Euro.
Die Sichtfeld-Information ist Flugzeug-Piloten schon längst bekannt. Seit den 80er Jahren kennen auch Autokunden von GM zumindest ein schwarz-weißes Projektionsbild. Der erste Automobilhersteller, der in Europa das System großflächig eingeführt hat, ist BMW. Die Bayern haben den Assistenten im Jahr 2003 im neuen 5er eingebaut und bieten ihn mittlerweile in zahlreichen Modellen an. Auch Peugeot und Audi haben jetzt ein entsprechendes Angebot im Programm.
Quelle: mid
Sebastian schrieb:
am 19. Februar 2012 um 19:04:47
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Komplett Überflüssig
Braucht kein Mensch, Im Firmenwagen (BMW) nervt es nur - und zwar ganz gewaltig.
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Rolli schrieb:
am 5. September 2011 um 10:01:42
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(8)
Head Up Display
Alles technischer Firlefanz ohne wirklichen Nutzen. Es ist wie beim Telefon: Durch die vielen Nummernspeicher verlernt man
das Merken der Telefonnummern, die man sich früher selbständig gemerkt hat. Außerdem hat die Mehrfachbelegung von Bedienknöpfen in Autos einen entscheidenden Nachteil: Man muß erstmal bewußt auf das Display oder den Schalter schauen, welche Einstellung sich da befindet. Früher brauchte man den Knopf nur anfassen und hat "gefühlt" wie er steht. Da war man nicht abgele
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xy schrieb:
am 5. September 2011 um 09:51:42
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(6)
was ist denn das
Head-up-Display HÄÄÄÄ was ist denn das-HALLO WIR SIND IN DEUTSCHLAND
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