17.08.2011, 17:22 Uhr | Autoscout 24
Für Fahranfänger muss das erste Auto sicher, zuverlässig und vor allem preisgünstig sein. Da drängt sich ein gebrauchter Kleinwagen geradezu auf. Fahrzeuge mit einem Alter von vier bis fünf Jahren dürften die beste Wahl sein. Jüngere Modelle sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt seltener zu finden und stammen dann häufig aus dem Fuhrpark eines Unternehmens. Entsprechend hoch sind Kilometerleistung und Verschleiß. Bei deutlich älteren Autos steigt hingegen die Fehlerquote. Wir zeigen Ihnen fünf Modelle, die sie alle in der Gebrauchtwagen-Börse von AutoScout24 finden, und mit denen Sie im Normalfall immer auf der sicheren Seite sind.
Ein Muster an Zuverlässigkeit ist der Mazda2 bis Baujahr 2007. Der vergleichsweise geräumige Fünftürer gehört traditionell zu den besten Pkw in der TÜV-Statistik. Bis auf gelegentlichen leichten Ölverlust am Motor sind kaum Mängel bekannt.
Mit knapp unter vier Metern Länge ist die Parkplatzsuche ein Kinderspiel, dank des hohen Daches genießen bis zu vier Erwachsene ein ordentliches Platzangebot. Wer sich am schmucklosen Design nicht stört, kann bedenkenlos zugreifen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, ein Modell mit ESP zu erwischen. Der Schleuderschutz kostete damals Aufpreis. Ordentliche Gebrauchte gibt es ab rund 4000 Euro.
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Bei TÜV-Prüfern kaum weniger beliebt ist der Ford Fiesta bis Baujahr 2008. Unter den Kleinwagen nimmt er die Rolle des Dynamikers ein und überzeugt mit überdurchschnittlichem Fahrspaß. Auf schlechten Straßen hält sich das Vergnügen dafür jedoch auch in Grenzen. Die Benziner gelten technisch als unproblematisch, die Diesel machen gelegentlich Probleme.
Innenstadtfreundliche Abmessungen und ein recht geräumiger Fond sorgen für gute Alltagstauglichkeit. Minuspunkt: ESP ist beim Fiesta eine Seltenheit, wurde nur für Diesel und in Kombination mit den stärkeren Motoren angeboten. Das gut abgestimmte Fahrwerk sorgt jedoch für ein unproblematisches Fahrverhalten. Wer zuschlagen will, muss rund 4000 Euro investieren.
Häufig etwas teurer, da seltener als der extrem populäre Kölner, aber schwer nachgefragt ist der Honda Jazz bis Baujahr 2008. Der Fünftürer trumpft vor allem mit seinem großen und variablen Innenraum auf. Die Rückbank lässt sich nicht nur längs verschieben, sondern auch hochklappen, so dass im Fußraum viel Stauraum frei wird. Alternativ lassen sich natürlich auch noch die Lehnen umlegen, was den Kofferraum vergrößert.
Schaltfaule finden im Jazz einen der wenigen Kleinwagen mit Automatik-Option. Diese allerdings gilt als schwächster Part des insgesamt sehr soliden Japaners. ESP heißt bei Honda VSA und kostete Aufpreis. Rund 4.500 Euro müssen für den vanartigen Kleinwagen angelegt werden.
Auch ein Toyota darf unter den besonders zuverlässigen Minis nicht fehlen. Der Yaris (bis Baujahr 2010) bleibt zwar hinter den drei vorgenannten Modellen in der TÜV-Statistik etwas zurück, liegt aber noch deutlich über dem Schnitt in seiner Altersklasse. Zur Wahl stehen Drei- und Fünftürer, wobei ersterer für Singles durchaus ausreicht.
Im Alltag ist der Yaris ein guter Allrounder: Beim Platzangebot schlägt sich der Japaner trotz seiner Länge von nur 3,75 Metern ordentlich, das Fahrwerk ist ausgewogen, das Geräuschniveau im Innenraum niedrig. ESP gibt es aber nur in den höheren Ausstattungsvarianten. Das treibt den Preis der sowieso nicht eben billigen Gebrauchten in die Höhe. Unter 6000 Euro dürfte er nur schwer zu finden sein.
Häufig unterschätzt wird der Hyundai Getz (bis 2008). Vor allem, weil die anderen zeitgenössischen Modelle der Koreaner nicht gerade für überragende Zuverlässigkeit bekannt waren, traut man dem kleinen Drei- oder Fünftürer keinen oberen Rang in der TÜV-Statistik zu. Doch den besetzt er durchaus.
Mit seinem europäisch anmutenden Design gefällt er auch heute noch, der großzügig geschnittene Innenraum bietet vier Erwachsenen ordentlich Platz, die gute Verarbeitung verhindert auch auf langen Distanzen nerviges Klappern und Knistern. Den Schleuderschutz ESP gibt es erst seit 2005 und dann auch nur gegen Aufpreis. Dafür gibt sich der Getz bei den Preisen bescheiden: Schon für unter 3000 Euro findet man Angebote.
Quelle: Autoscout24
Gitte 90 / 60 / 90 schrieb:
am 18. August 2011 um 20:33:19
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endlich mal ein
schöner Bericht mit treuen,zuverlässigen Kleinwagen die ein üppiges Sparpotential haben. Vor gebrauchten billigen
Großmodellen kann man nur warnen. Sie fressen ihre Besitzer auf. Studenten sollten ihr Geld nicht mit Neuwagen verpulvern ! 3-4 Jahre alt ist optimal und der/die Vorbesitzer tragen den hohen Wertverlust der ersten Jahre. Mit der Ersparnis kann dann dieser Student wenn er der Mathematik mächtig wäre gepflegt einen Teil des BaföG zurückzahlen. Neuwagen gasen und machen noch dümmer !
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xan schrieb:
am 18. August 2011 um 14:37:59
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Guru,
eigentlich richtig. Aber der besgte Volvo hatte wohl bei den Kilometern vor der 350 noch eine "200" stehen! Und das ist genau
der Unterschied zu den Kleinwagen, die im Beitrag gemeint sind.
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Guru schrieb:
am 18. August 2011 um 13:43:27
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Kleinwagen
So ein Misst. Politik! Von wegen so kleine Rücksäcke für 5000!!!
Für 2000 Euro bekommt man anständige Autos mit 2,5 TDI u.
Verbräuche von 5-6l maximal
Ich habe nir selbst für 2500 Euro einen Volvo V70 vor kurzem zugelegt und bei 350km hat er immernoch keine Probleme. Verbrauch 5,7l im Schnitt.
Immer diese miese politische Sprüche Kleinwägen.... Schaut die Amis an. Warum fährt wohl kaum Niemand unter 3.0 l Hubraum???
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