21.11.2011, 11:15 Uhr | Sebastian Viehmann
Die Ikone Ford Mustang nähert sich langsam aber sicher ihrem 50. Geburtstag. Schon jetzt striegelt Ford sein Power-Pferdchen auf Hochglanz. Shelby GT 500 und Boss 302 sind die Top-Modelle, doch auch der "kleine“ Mustang bekommt mehr PS.
Wenn die Kobra im Rückspiegel auftaucht, sollte man sich besser geschlagen geben. Die zum Biss bereite Schlange ist das Markenzeichen des Shelby GT 500, seines Zeichens Fords stärkster Serien-Mustang aller Zeiten. Während andere Hersteller dem Downsizing-Trend folgen, heißt es bei Ford: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Hubraum. Aus 5,8 Litern - bislang waren es 5,4 - schöpft der neue GT500 satte 650 PS. Die Doping-Spritze verdankt der V8 auch dem leistungsstärkeren Kompressor. Kühlung und Getriebe wurden dem neuen Motor angepasst.
Der Pilot muss das Hubraum-Monster mit einer Sechsgang-Handschaltung bändigen. Ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse hat den undankbaren Job, die Testosteron-Schübe aus dem Motorraum halbwegs gesittet auf dem Asphalt zu verteilen. Beim Blick auf den Tacho erscheint die letzte Zahl 220 auf den ersten Blick nicht beeindruckend – aber man hat es hier ja auch mit Meilen pro Stunde zu tun und nicht mit km/h.
Ab Herbst steht das Muscle-Car bei den Händlern. Video Chevrolet Camaro
Ins metrische System transferiert, rast der Shelby mit mehr als 320 Sachen durch die Gegend und knackt damit die magische 200 Meilen-Grenze. Für km/h-Freunde und den kanadischen Markt ist im inneren Tachoring auch eine kleine km/h-Skala integriert.
In US-Medien werfen besorgte Journalisten bereits die Frage auf, ob solch ein PS-Monster überhaupt noch beherrschbar sei. Die größte Sorge dürften die Shelby-Piloten um ihren Führerschein haben, wenn sie sich mit ihrem Boliden außerhalb der Rennstrecke bewegen. Auf den Autobahnen der USA ist nämlich spätestens bei 129 km/h Schluss, auf vielen Strecken sogar schon deutlich früher.
Der Shelby GT500 rundet im Rahmen einer Modellpflege den Mustang nach oben ab. Eine Stufe darunter tummelt sich der Boss 302, der "nur“ 444 PS zu bieten hat. Doch auch der normale Mustang hat nun mehr Pferdchen im Stall. Der 5,0-Liter-V8 bringt es auf 420 PS.
Als Alternative zur Handschaltung steht eine Sechsgangautomatik mit manueller Schaltfunktion zur Verfügung. Mit dem neuen "GT Track Package“ kann man sein Pony außerdem fit für die Rennstrecke machen. Das Paket enthält unter anderem stärkere Bremsen und das Hinterachs-Sperrdifferenzial aus dem Mustang Boss 302.
Nicht nur bei den zahlreichen Performance-Paketen erinnert das neue Mustang-Programm an die Blütezeit amerikanischer Muscle und Pony Cars aus den späten 60er Jahren. Auch die Zahl der Spielereien wächst unermesslich. In den 60ern konnten Mustang-Fahrer spezielle Sitze mit den Silhouetten galoppierender Ponys ordern.
Beim neuen Modell sitzen auf Wunsch winzige Lichtprojektoren in den Außenspiegeln, die beim Aufschließen des Autos kleine Pony-Logos auf den Asphalt zaubern. Und eine "Track App“ informiert den Piloten über so essenzielle Daten wie die Querbeschleunigung oder den persönlichen Viertelmeilen-Rekord.
Optisch wird der neue Mustang nach seinem Facelift eine Spur aggressiver, der Frontgrill wurde leicht geändert und es gibt nun LED-Tagfahrleuchten. Die Rückleuchten sind im Rauchglas-Look gestaltet. Frische Felgen und Lederausstattungen runden das Facelift ab. Den ganz großen Ausritt könnte der Mustang 2014 erleben, denn um diese Zeit wird eine neue Modellgeneration erwartet. Die käme dann passend zum 50-jährigen Geburtstag des Kultautos auf den Markt.
Die Preise des neuen Modelljahrs hat Ford noch nicht bekannt gegeben. Nach Deutschland wird der Wagen ohnehin nicht offiziell exportiert, aber das kann sich ja ändern: Chevrolet hat den Mustang-Gegner Camaro nach Europa gebracht, um sein Image aufzupolieren.
Da könnte man in Köln ja auf gewisse Ideen kommen. Vielleicht wird es 2014 etwas mit dem Mustang in Deutschland, denn Ford will bekanntlich all seine neuen Modelle nach der "One World“ Strategie global vermarkten.
Quelle: Press-Inform
PeerBerlin schrieb:
am 11. Februar 2012 um 14:21:34
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Mustang 2012
Ja, der Neue ist noch ohne weiteres als Mustang erkennbar. Habe auch einen vor ca. 2 1/2 Jahren aus Alabama bekommen. Ein 66er
Mustang Coupe. Wer Altem vertraut, ist gut dran, Ersatzteilversorgung ist 1a!!!!LG aus Berlin.
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Naja schrieb:
am 3. Februar 2012 um 14:20:42
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jedem das, was er mag
Ich mag das Auto wirklich sehr und miete auch immer einen Mustang Cabrio wenn ich in den USA bin. Schade nur, dass im
Innenraum nur der billigste Plastemist verbaut wird ! Dann lieber doch nen schönen BMW. Kostet zwar das doppelte, aber der Wohlfühlfakror ist wesentlich höher!
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Stang schrieb:
am 16. Dezember 2011 um 15:34:49
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Shelby
Das ist der OBERMUSTANG schlechthin - super Teil!!! Mann, ihr Ahnungslosen, ihr wisst ja nichtmal warum dieser Mustang SHELBY heisst
-Kultauto mit Geschichte! Der Shelby fährt locker seine knapp 300km/h - aber dass muss eman garnicht mit dieser RESPEKTKAROSSE...da treten GTI & Co. gern mal dass Bodenblech durch, nur um mal hinterher fahren zu dürfen um sich ein richtiges Auto anzuschauen - also, wem dieser Mustang nicht gefällt, leidet an Geschmacksverirrung oder unsäglichem Neid..
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