26.04.2011, 12:04 Uhr
Ford Focus Econetic (Foto: Ford)
Da wird sich VW aber ärgern: Der Ford Focus Econetic soll Golf Bluemotion und Co. auf die Plätze verweisen - mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,5 Litern Diesel pro 100 Kilometer.
Jeder weiß, dass man die versprochenen Verbrauchsangaben eines Autos in der Realität nur schwer oder gar nicht erreichen kann. Doch für den Verkaufserfolg sind psychologische Grenzen wichtig, und das heißt für Extrem-Sparer in der Kompaktklasse: Unter vier Liter.
So gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Sparmodellen im Golf-Segment. Audi zum Beispiel hat den A3 1,6 TDI mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,8 Litern pro 100 Kilometer, Opel den Astra 1,3 CDTi Ecoflex (3,9 Liter), Peugeot ab Sommer den 308 e-HDi 110 (ca. 3,8 Liter), Seat den Leon 1,6 TDI Ecomotive (3,8 Liter) und nicht zuletzt VW den Golf TDI Bluemotion (3,8 Liter).
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Jetzt aber kommt eine neue Kampfansage. Nur 3,5 Liter soll der neue Ford Focus Econetic verbrauchen, der Anfang 2012 in den Startlöchern steht. Der CO2-Ausstoß liegt laut Ford bei weniger als 95 Gramm pro Kilometer. Angetrieben wird der Spar-Focus von einem 1,6-Liter großen Dieselmotor mit 105 PS, die Leistung entspricht also der des Golf Bluemotion.
Das Aggregat ist eine komplette Neuentwicklung. Es hat unter anderem ein verbessertes Einspritzsystem an Bord und einen neuen Turbolader inklusive einer leistungsfähigeren Ladeluftkühlung. Zudem wurde es auf möglichst geringe Reibungsverluste hin optimiert. Das Sechsgang-Schaltgetriebe wurde länger übersetzt, um das Drehzahlniveau zu senken und so den Verbrauch weiter zu drücken.
Dazu kommen eine Start-Stopp-Automatik, eine Schaltempfehlungs-Anzeige für den Fahrer und ein System zur Bremsenergierückgewinnung. Der Focus Econetic ist mit einem speziellen Aerodynamikpaket ausgestattet, der Clou dabei ist ein variabler Kühllufteinlass: Die Grill-Lamellen sind verstellbar, so dass sich die Luftzufuhr in den Motorraum regulieren lässt. Je nach Kühlbedarf bleiben sie teilweise verschlossen.
An mehreren Stellen des Wagens sind zudem Abdeckungen und Deflektoren angebracht, die den Bereich ab der Vorderachse bis zur Hinterachse fast durchgehend verkleiden und so Luftverwirbelungen verhindern. Die Stahlräder haben abgeschirmte Radblenden, die dem Wind weniger Angriffsfläche bieten als normale Alu-Felgen. Rollwiderstandsarme Reifen runden das Sparpaket ab.
Als Unterstützung für den Piloten kündigt Ford schließlich noch einen "Eco-Mode“ an "Das System analysiert kontinuierlich die Fahrweise und liefert klare Rückmeldungen über die Umweltfreundlichkeit des Fahrstils“, heißt es bei den Kölnern. Eine Kleeblatt-Grafik im zentralen Display der Instrumententafel zeigt die erzielten Fortschritte beim frühen Hochschalten, vorausschauenden Fahren sowie beim gleichmäßigen Tempo an. Eine ähnliche "Blumen-Belohnung“ gibt es auch bei Hybridmodellen wie dem Honda Insight, dem Toyota Prius oder dem amerikanischen Ford Fusion Hybrid.
Zur Ausstattung des Sparmodells haben die Kölner noch keine Angaben gemacht. In der Regel sind massiv auf Effizienz ausgelegte Autos wie der Golf Bluemotion nicht mit allen Extras kombinierbar, da sie zum Teil den Sinn der Sparmaßnahmen konterkarieren würden. Auch was der Ford Focus Econetic kosten wird, wurde noch nicht verraten.
Quelle: Press-Inform
blauertouran schrieb:
am 27. November 2011 um 17:33:43
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Ford
Warum werden die Hubräume kleiner und ide Leistung steigt,dazu sag ich mal das sind Drehzahlorgeln.Man könnte auch sparen wenn man
einen entsprechenden Hubraum nimmt ,wie z.B. 2,5 Liter und eine Leistung von 120 PS.Wie lang sollten die kleine Hubräume halten,aber nichts für die Ewigkeit,...Lach,Lach,Lach
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spezi schrieb:
am 11. Juni 2011 um 10:24:00
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ford
vw wird sich noch putzen... die bei ford schlafen mit sicherheit nicht. in sachen "Q" sollte man umdenken. setzt euch mal in
einen focus und dann in einen golf. beim golf kommt lange weile auf . bei focus wirds interessant.
vw ist doch vor allem innen eines der langweiligsten autos die es gibt. immer das selbe. schlicht alles an seinem platz. also wie immer. und die werkstätten...wartezeiten , aroganz, lustlosigkeit. nö,nö,nöööö.........danke
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Dorothee schrieb:
am 6. Juni 2011 um 08:06:19
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Ford
Weshalb sollte VW sich ärgern oder gar vor Ford fürchten? Solange dieser US-Hersteller es nicht schafft, seine Erzeugnisse in Punkto
Qualität, Zuverlässigkeit, Verarbeitung, Werkstattleistung etc. dem allgemeinen Marktniveau anzupassen, muß sich VW höchstens vor Lachkrämpfen fürchten!
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