11.10.2010, 14:54 Uhr
Fahrräder: In Münster kommen am meisten abhanden (Foto: Imago)
Ein extra dickes Fahrradschloss sollten sich in Münster ansässige Radler kaufen. Denn die Studentenstadt ist in Sachen Fahrrad-Klau deutschlandweit auf Platz eins. Das hat eine Studie des Verbraucherportals geld.de in Zusammenarbeit mit 60 Polizeidirektionen ergeben.
Umgerechnet auf 100.000 Einwohner sind im vergangenen Jahr in Münster 1971 Räder abhanden gekommen. Das bedeutet, dass jeden Tag 15 Menschen den Verlust ihres Fahrrads beklagen müssen.
Am entspanntesten können die Stuttgarter ihr Fahrrad am nächsten Baum anketten. In der baden-württembergischen Landeshauptstadt sind im Jahr 2009 nur 145 Bikes je 100.000 Einwohner gestohlen worden. Ebenfalls recht sorglos lebt es sich als Radler in Wuppertal mit 212 Klaus je 100 000 Einwohner.
Ist das Zweirad erst einmal verschwunden, haben die Besitzer schlechte Karten, es jemals wiederzusehen. Die Aufklärungsquote in Deutschland liegt durchschnittlich bei gerade einmal elf Prozent. Etwas mehr Grund zur Hoffnung gibt es für die Bestohlenen in Magdeburg mit einer Aufklärungsquote von 36,0 Prozent, in Wuppertal mit 32,6 Prozent und in Erlangen mit 22,4 Prozent.
Besonders klaufreudig sind der Statistik zufolge auch die Schweizer: Auf dem zweiten Rang liegt Bern mit 1837 Diebstählen pro 100.000 Einwohner, gefolgt von Basel mit 1431 verschwundenen Rädern. Nahezu aussichtslos ist die Wiederbeschaffung in Bern, wo gerade einmal 1,2 Prozent aller Fahrraddiebstähle aufgeklärt werden.
Quelle: mid
maggibasti schrieb:
am 13. Oktober 2010 um 05:27:00
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... und aachen?
komisch, dass aachen nicht in der statistik auftaucht.
wenns ein "billiges" rad ist, wird gar nichts gemeldet.
bei einem
guten sollte man die rahmennummer wissen, sonst
wird man direkt wieder nach hause geschickt...
ich schätze, daß so nur jeder 4. - 8. diebstahl gemeldet wird.
außer glaube ich, dass die räder in der einen stadt geklaut und dann in der anderen,(vorzugsweise studentenstadt),weiterverkauft werden.
oft sin auch teile am rad wertvoll, insbesondere sättel ...
mafia lässt grüssen...
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siggi schrieb:
am 12. Oktober 2010 um 18:23:04
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Rad
Wenn ich sehe wie manche ihr Rad gegen Diebstahl sichern muss ich mich nicht wundern,dass der Drahtesel weg ist.Das Fahradschloss nur ans
Vorderrad oder Hinterrad,dazu noch Schellspannverschraubung hat man in Sekunden aus zwei eins gemacht.
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Radfahrer schrieb:
am 12. Oktober 2010 um 17:50:32
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Fahradklau
Ich kombiniere : Münster = Studentenstadt = hohe Klauquote. Ähnliches höre ich von meinen studierenden Töchtern, die mit
Studenten liiert sind also 4 ernstzunehmende Personen aus dem unmittelbaren Umfeld. Je mehr Studenten in einer Stadt leben, um so höher ist die Klauqute. Da wird mal eben ein Rad bis zur Mensa "geborgt" und dort abgestellt. Und wenn mein eigenes Rad weg ist, besorg ich mir ein anderes. Das war zu meiner Zeit nicht so, weil der Öffentliche Nahverkehr noch bezahlbar war.
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