21.08.2007, 11:36 Uhr | Alexandra Wolff/mid
Kia Cee'd Sporty Wagon (Foto: Kia)Mit einem Kombi erweitert der Automobilhersteller Kia jetzt sein Angebot in der Golf-Klasse. Der Kia Cee'd Sporty Wagon überzeugt durch umfangreiche Serienausstattung und praktische Detaillösungen beim Raumkonzept. Am 31. August feiert der Kompaktklässler seine Markteinführung und ist damit nach der im Januar gestarteten fünftürigen Steilheckvariante das zweite Mitglied der Modell-Familie.#
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FahrberichtKia Cee'd
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Von außen präsentiert sich der Fünftürer mit seiner lang gestreckten Form und einer im Heckbereich leicht nach unten gezogenen Dachlinie modern und dynamisch. Der Radstand von 2,65 Metern ist der gleiche wie bei der Limousine, aufgrund des größeren Hecküberhangs wartet die Kombi-Version mit einer Länge von 4,47 Metern aber mit 23,5 Zentimetern mehr auf als diese.
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Doppelter Gepäckraumboden
Das Gepäckraumvolumen ist auf 534 Liter gewachsen. Als weitere Ablagefächern stehen unter dem Gepäckraumboden noch einmal 55 Liter Stauvolumen zur Verfügung und darunter ist das Notrad untergebracht. Durch das leichtgängige Umklappen der Rücksitze kann der Laderaum auf insgesamt 1664 Liter erweitert werden. Ungewöhnlich: Um einen guten Zugang zum Gepäckraum zu ermöglichen, wurde der Anschlag der Heckklappe um 22,5 Zentimeter weiter in den Dachbereich hinein integriert. In engen Parklücken ist sie somit besser zu öffnen. Das Einladen von schwerem Gepäck wird durch eine ebene Ladekante erleichtert. Eine Dachreling für Fahrradträger oder Dachboxen ist serienmäßig dabei.
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Hochwertige Materialien innen
Angenehm fällt die hochwertige Materialauswahl im Innenraum auf. Die Bedienelemente im Armaturenbrett sind leicht erreichbar und sinnvoll angebracht. Bei der Verarbeitung der Kunststoffverkleidung könnte allerdings noch nachgebessert werden. Das Raumangebot ist für die Klasse ordentlich, sowohl auf Vorder- als auch auf Rücksitzen stehen ausreichend Bein- und Kopffreiheit zur Verfügung. Serienmäßig verfügt der Kombi über eine Lendenwirbelstütze in den Vordersitzen, was rückenschonendes Fahren ermöglichen soll.
Gleiche Motoren wie beim Fünftürer
Als Motorisierung stehen zwei Diesel- und drei Benzintriebwerke zur Wahl. Die Ottomotoren verfügen über eine Leistung von 109 PS, 122 PS und 143 PS. Serienmäßig sind sie mit einem manuellen Fünfganggetriebe gekoppelt, optional steht für die beiden größeren Motoren eine Vierstufenautomatik zur Verfügung. Gefragter bei der deutschen Kundschaft dürfte aber der 1,6-Liter-Vierzylinder-Common-Rail-Dieselmotor sein, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird: mit 90 PS und 115 PS. Beide Versionen sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe kombiniert. Für Fahrer, die eine höhere Leistung bevorzugen, steht zusätzlich ein Zwei-Liter-Turbodiesel mit 140 PS und einem Drehmoment von 305 Newtonmetern zur Wahl.
Zügiger Diesel mit kleinem Durst
Die 115-PS-Version verfügt nicht nur über einen angenehm zurückhaltenden Motorsound, der Fünfsitzer kommt auch zügig in Schwung. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h dauert 11,7 Sekunden, in der Spitze fährt der Fronttriebler 188 km/h. Das Fahrwerk ist trotz der bewusst sportlichen Auslegung dennoch auch bei längeren Reisen ausreichend komfortabel. Die direkte und leichtgängige Lenkung lässt den Koreaner zügig durch die Kurve fahren. Der Verbrauch des Dieseltriebwerks mit serienmäßigem Partikelfilter liegt laut Hersteller bei 4,9 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern.
Gutes Preis-Leistungsverhältnis
In der Basisversion "LX" verfügt der Cee'd Sporty Wagon unter anderem über ein CD-Radio mit sechs Lautsprechern, elektrische Fensterheber vorne, einen höhenverstellbaren Fahrersitz, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und ein Gepäckraumtrennnetz. An Sicherheitsausstattung sind unter anderem sechs Airbags und ESP mit an Bord. Der Einstiegspreis für den Kombi liegt je nach Motorisierung zwischen 15.900 Euro und 24.725 Euro. Rund 3000 Einheiten will der Hersteller im laufenden Jahr noch verkaufen, für 2008 sind etwa 6750 Neuzulassungen angepeilt. Bei dem guten Preis-Leistungsverhältnis dürfte diese Erwartung nicht zu hoch gegriffen sein.
Quelle: t-online.de
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