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Elektroroller im ADAC-Test

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ADAC-Test: Elektroroller enttäuschen

30.07.2010, 15:17 Uhr | ADAC, t-online.de

Sieben aktuelle Elektroroller im ADAC-Test (Foto: ADAC)

Sieben aktuelle Elektroroller im ADAC-Test (Foto: ADAC)

Nicht immer halten die Reichweitenangaben der Hersteller von Elektrorollern was sie versprechen. Dies hat ein ADAC-Test mit sieben E-Rollern ergeben. Nicht ein Roller erreichte die Note "sehr gut". Manche Gefährte machen schon nach 20 Kilometern schlapp.

Die elektrischen Zweiräder wurden in den Kategorien "Komfort", "Sicherheit", "Handhabung und Fahreigenschaften", "elektrischer Antrieb" und "Kosten" geprüft. Die Reichweiten wurden im ADAC Technik Zentrum auf einem Rollenprüfstand bei Temperaturen von 22 Grad und zusätzlich unter null Grad Celsius gemessen. Gerade bei Temperaturen unter null Grad gab es bei einigen Modellen zusätzliche Reichweitenverluste.

Nur zwei Elektroroller überzeugen im ADAC-Test

Die beiden einsitzigen Rollern von E-Ton und Elbike lagen mit einer tatsächliche Reichweite von 20 Kilometern 50 Prozent unter den Angaben der Hersteller. Damit würde man in manchen Regionen nicht mal den Hin- und Rückweg zum Arbeitsplatz schaffen. Roller mit mehr Durchhaltekraft kommen auf eine Reichweite von über 60 Kilometern. Nur zwei Roller schnitten im Test mit der Note "gut" ab. Vier Motorroller aus dem Teilnehmerfeld erreichten befriedigende Resultate. Schlusslicht ist das Elbike (ausreichend), welches nur in der Kategorie "Kosten" überzeugen konnte.

Elektroroller: Aufladen der Akkus dauert bis zu 12 Stunden

Negativ bewertet der ADAC die zum Teil sehr langen Ladezeiten von leeren Akkus. Beim Solar-Scooter dauerte es ganze zwölf Stunden, bis die Batterien wieder voll waren. Einen transportablen Akku bieten nur der E-Mo, der InnoScooter und das Elbike. Um die Attraktivität der Elektroroller zu steigern, müssen laut ADAC die Ladezeit reduziert und die Reichweite verbessert werden. Akkus sollten leicht ausgebaut werden können und transportabel sein. Der Roller sollte einen Stauraum für das Ladegerät bieten. In der Bedienungsanleitung dürfen Informationen zur Technik und Pflege der Batterie nicht fehlen.


Quelle: ADAC , t-online.de

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Kommentare (7)

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Thema: "Elektroroller im ADAC-Test"

Duc Döttinger schrieb: am 2. August 2010 um 15:05:39
(2) (3) Das Problem...
So ein Elektroroller ist was für Tortenärsche, die nicht radeln wollen. Bei den Fahrleistungen und der Reichweite sind die
maximal als Fahrradersatz brauchbar, mehr nicht. Und noch eins: Blei-Gel Akkus mögen tiefe Temperaturen nicht und verlieren dauerhaft stark an Leistung wenn es draußen sehr kalt ist. Selbst wenn man den Roller nur draußen stehen lässt! Haben schon einige GECO-Scooterfahrer erfahren müssen. Also über Winter immer schön hinterm Ofen parken.
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Pfatzolisator schrieb: am 1. August 2010 um 22:00:43
(4) (0) Wo ist das Problem...
...ich habe letztes Jahr einen Geco-Elektroroller mit kaputten Batterien für ´n Appel und ´n Ei aus dem E-Bay
gefischt, neue Akkus (Blei-Gel, 130 Euronen, Industriebedarf) reingesteckt und das Ding läuft und läuft, benutze es bei allen Brötchenholereien und innerstädtischen Einkaufsfahrten (Stauraum unterm Sitz und Topcase bietet Platz für mittlere Einkaufstouren). Habe es noch nicht geschafft, die Akkus mal wirklich leer zu fahren. Voll geladen in 4 Stunden an der normalen Steckdose. Perfekt.
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Leser schrieb: am 30. Juli 2010 um 21:20:30
(1) (0) E-Roller
Schaut euch mal an wie realistisch die Hersteller angaben bei FullHybrid Fahrzeugen sind, die sind auch nicht besser als diese hier
von den E-Rollern. Ich habe erst kürzlich gelesen das der Fullhybrid Mitsubishi und der Smart bis zu 110% mehr verbrauchen als der Herstellern meint.
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