03.05.2010, 10:17 Uhr
Dr. Ulrich Hackenberg und Dr. Peter Ramsauer in Berlin vor der Studie Golf blue-e-motion (Foto: Volkswagen)
Deutschlands Auto-Bestseller wird zum Elektroauto. Bereits 2013 soll der VWGolf blue-e-motion auf den Markt kommen. Vorgestellt wurde der Kompaktklasse-Stromer nun im Rahmen der Gründungsveranstaltung "Nationale Plattform Elektromobilität" in Berlin. Der bisher in Sachen E-Mobilität der Konkurrenz hinterherfahrende Konzern hat auch gleich zwei weitere emissionsfrei fahrende Modelle für Deutschland angekündigt.
Den Antrieb des E-Golf übernimmt ein 115 PS starker Elektromotor. Sein bereits beim Anfahren zur Verfügung stehendes Drehmoment von 270 Newtonmetern verspricht flottes Vorankommen in der Stadt, in der Spitze sollen 140 km/h möglich sein. Der Strom stammt aus Lithium-Ionen-Akkus mit einer Speicherkapazität von 26,5 Kilowattstunden, was für eine Fahrtstrecke von 150 Kilometern reichen soll.
Beim Stromsparen hilft ein "Segelmodus": Geht der Fahrer vom Gas, wird der Elektromotor ausgekuppelt, so dass der Wagen mit minimalem Reibungswiderstand rollen kann. Dabei wird über einen Generator ein Teil der Energie zurück gewonnen.
Platz finden die Akkus im Mitteltunnel des Unterbodens, unter den Fondsitzen und im Kofferraum. Das Ladevolumen sinkt dadurch von 350 Liter auf 237 Liter. Beim Gewicht legt der Kompakte hingegen zu. 1545 Kilogramm machen ihn zur schwersten Version der Modellreihe. Ein Golf mit Dieselmotor wiegt mehr als 200 Kilogramm weniger.
Auf ausgedehnte Testfahrten soll der VW Golf Blue-E-Motion bereits im kommenden Jahr gehen. 500 Erprobungsfahrzeuge sind geplant. Ähnliche Tests führen die Wettbewerber BMW und Daimler mit den E-Versionen von Mini und Smart bereits seit längerem durch. VW will aber nicht nur nachziehen, sondern will Marktführer werden und die Elektromobilität mit Bestsellern wie dem Golf aus dem Bereich der Nischenmodelle bringen.
Neben dem Kompakt-Klassiker soll ab 2013 auch die Stufenhecklimousine VW Jetta blue-e-motion sowie der Kleinstwagen VW Up! blue-e-motion auf den Markt kommen. In China startet im gleichen Zeitraum das Kompaktmodell VW Lavida blue-e-motion.
Preise nennt VW noch nicht, allerdings dürften sie deutlich über denen konventionell motorisierter Modelle liegen. Mit preislich attraktiven Elektroautos rechnet der Konzern erst in der zweiten Generation der Technik, die ab 2020 erhältlich sein könnte. Als Überbrückung dient der Hybrid-Antrieb; 2012 soll eine mit dem Doppelmotor ausgerüstete Version des VW Jetta auf den Markt kommen, 2013 folgen Hybrid-Golf und Hybrid-Passat.
Tipps für eine stromsparende Fahrweise
Die Bundesregierung solle progressiv dazu beitragen, die Einführung neuer Technologien zu unterstützen, fordert VW-Vorstandsvorsitzender Professor Martin Winterkorn. "Die Bundesregierung muss sehr schnell dafür sorgen, dass ein flächendeckendes Netz von Ladestationen über die Republik verteilt wird, damit die Infrastruktur auf den Punkt zur Startphase der Elektroauto-Offensive zur Verfügung steht. Jede neue Ladestation wird zudem das Vertrauen in die Alltagstauglichkeit der Elektrofahrzeuge stärken", erläutert Winterkorn.
Quelle: mid
otti schrieb:
am 23. Februar 2011 um 13:34:09
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VW
Vom Staat geschützt vom Steuerzahler gerettet und jetzt fordert VW vom Staat und vom Steuerzahler.
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thosten schrieb:
am 17. Mai 2010 um 16:16:51
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Der Staat ist gefordert
Die Regierung (also die Steuerzahler) sollen schnellst möglich überall Stromtankstellen bauen, die Entwicklung der
Fahrzeuge muss der Staat (also die SZ) mit Fördergeldern unterstützen. Die Fahrzeuge müssen beim Kauf subventioniert werden. (Richtig, durch den SZ natürlich) Die Nutzer (SZ) müssen dann nur noch die Klappe halten und mit dem Mist zufrieden sein. Von wegen Reichweite und schnelle Ladezeit, man kann halt nicht alles haben. Dann klappt das mit der E-Mobilität doch wunderbar.
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Rudolph schrieb:
am 17. Mai 2010 um 16:09:06
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Brennstoffzelle
Ich dachte immer die Brennstoffzellenfahrzeug Entwicklung war die größte Verarsche aller Zeiten. Aber die E-Mobilitäts
Geschichte wird eine noch größere ! In zehn Jahren fragt niemand mehr wo die ganzen Milliarden Forschungsgelder hin sind. Dann erzählt man der Politik und dem Volk einen neuen Käse, wie die Zukunft aussehen soll und zockt die nächsten Gelder ab.
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