10.06.2011, 10:15 Uhr
Noch immer meiden die Autofahrer E10 (Foto: imago) (Quelle: imago)
Nach wie vor hat es E10 an Deutschlands Tankstellen schwer. Laut einer Umfrage gibt es E10 nur an jeder zweiten Station. Und eine zeitnahe Ausweitung ist nicht in Sicht, denn bei den übrigen Tankstellen plant fast jede fünfte Station gar keine Einführung mehr. Immerhin ist der Öko-Kraftstoff derzeit noch günstiger als das herkömmliche Super 95. Aber die Preisdifferenz, die zur Einführung acht Cent ausmachte, ist zuletzt auf nur noch drei Cent geschrumpft.
Für die Umfrage hat das das Marktforschungsunternehmen TEMA-Q Mitarbeiter an Tankstellen und Werkstätten befragt. Dabei zeigt sich, dass die Akzeptanz der Fahrer für den neuen Kraftstoff auch Monate nach der Einführung nur sehr gering ist: Nur jeder vierte Autofahrer mit Benziner greift zur E10-Zapfsäule, der Rest vertraut dem herkömmlichen Superkraftstoff.
Ein Grund dafür ist die anhaltende Unsicherheit vieler Fahrer über die E10-Verträglichkeit ihres Autos. Dabei tragen die Tankstellen selbst zur Verunsicherung bei, wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen. Tankstellenmitarbeiter beantworten laut TEMA-Q eine Anfrage meist kurzerhand mit dem Hinweis auf eine ausgehängte Typenliste (64 Prozent) oder verweisen den Kunden gleich an seinen Händler oder seine Werkstatt (48 Prozent). Die Listen schrecken aber viele Fahrer ab, wie sich immer wieder zeigt.
Deutlich mehr Mühe geben sich die Werkstätten selbst. 60 Prozent der befragten Werkstätten erkundigen sich auf Anfrage nach den genauen Fahrzeugdaten, um dann eine verbindliche Antwort zu geben. Ein Drittel der
Werkstätten spricht die Kunden von sich aus auf die E 10-Tauglichkeit ihrer Fahrzeuge an, zum Beispiel bei einer Inspektion.
Die Bundesregierung hat derweil gravierende Fehler bei der Einführung des neuen Kraftstoffs eingeräumt: "Das war wirklich eine Panne", sagte Verkehrs-Staatssekretär Rainer Bomba bei der Auftaktveranstaltung zur Entwicklung einer Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung.
Die mangelhafte Akzeptanz des Benzins zeige: "Es geht nicht ohne die Bürger", sagte Bomba. Die Kraftfahrzeugindustrie, die Mineralölbranche, aber auch die Politik habe die Markteinführung des Biosprits "nicht so durchgeführt, wie sie hätte durchgeführt werden müssen".
Quelle: dpa
Günther schrieb:
am 19. Juni 2011 um 16:32:59
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E10
Oh mann was schreibt ihr für einen Quark, natürlich verhungern Kinder dort, aber das war schon immer so, das ist der natürliche Lauf,
die machen 10 und 2-3 kommen durch.Nur durch die Spenden und den ganzen Mist, ist die EW Zahl +Überlebensrate dort gestiegen,das ist ein eingriff in die Natur.Diejenigen die das Nutzen konnten, müssen jetzt dafür bezahlen.Ich tanke weiterhin E10, ich habe Geld genug um mir mein Essen+meinen Sprit kaufen zu können,wer es nicht hat soll Fahrrad fahren.
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Rocky_Rockstone schrieb:
am 19. Juni 2011 um 13:41:40
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E 10 Verträglichkeit
Mal ein Beispiel aus dem Oldie Bereich - Ein Vielstoffmotor eines altes Löwe Feuerwehrwagens BJ 1957 fährt mit allem
- Benzin, Diesel, Super, Petroleum, und Pflanzenöl außer E10, denn das frißt die Gummi Dichtungen auf.
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Emil schrieb:
am 19. Juni 2011 um 12:08:33
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E 10
Danke frau Merkel für diesen Gangsterstreich , hat die Automafia schon Ihr
Bestechungsgeld bezahlt ? Oder hält sie ein Pöstchen im
Vorstand frei ?
Dies alles zum wohle des Volkes !!!!!!!!
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