25.03.2011, 14:30 Uhr
E10: Günstiger wird der Kraftstoff wohl nicht (Foto: Imago)
Das Finanzministerium sieht keine Notwendigkeit für einen Steuerrabatt auf den umstrittenen Kraftstoff E10. Die Mineralölbranche fordert dagegen eine solche Steuersenkung. "Soweit ich das wahrgenommen habe, ist ja die mangelnde Akzeptanz des E10-Benzins, wenn sie überhaupt besteht, nicht auf den Preis an der Zapfsäule zurückzuführen, sondern auf andere Vorbehalte", sagte ein Ministeriumssprecher. "Insofern sehe ich nicht recht den Sinn dieser Forderung."
Die Mineralölbranche verlangte eine "faire" Besteuerung. Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbands, Klaus Picard, sagte der "Bild"-Zeitung: "Entsprechend des geringeren Energiegehalts fordert die Mineralölindustrie eine Senkung der Energiesteuer für E10 um zwei Cent."
Viele Autofahrer sind verunsichert, ob die Benzinmotoren ihrer Autos den zehnprozentigen Ethanol-Zusatz im Sprit vertragen. Bei einem Benzingipfel hatten Politik und Wirtschaft vereinbart, die Verbraucher besser zu informieren.
Im Osten und im Süden des Landes trifft der Autofahrer beim Tanken auf E10 - und meidet den Sprit weiter. Im Norden und Westen von Deutschland wird weitgehend kein E10 verkauft.
Quelle: dpa
Fahrer schrieb:
am 25. März 2011 um 18:36:39
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Polizei
Nicht mal die Polizei tankt das Zeug!!! Woran liegt das? Wissen die mehr??
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heiko schrieb:
am 25. März 2011 um 18:36:16
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e 10
meines wissens legt nicht das ministerium sondern die mineralölfirmen den preis für ein produkt fest. das gesetz der marktwirtschaft
heißt angebot und nachfrage regeln den preis. im mioneralölbereich haben wir aber keine marktwirtschaft sondern ein kartell von 4-5 firmen, die sich absprechen (auch wenn was anderes behauptet wird und das kartellamt nichts nachweisen kann). wenn das marktgesetz nämlich gelten würde , dann wäre der preis schon längst unten. einfach weiterhin nicht tanken.
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Walt schrieb:
am 25. März 2011 um 18:35:58
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E10
Ob unsere Regierung endlich etwas gegen die viel zu hohen Kraftstoffpreise tut, aber der Herr Brüderle hat damit, bei seinem Gehalt,
keine Probleme, aber der Normalverbraucher muss tagtäglich zur Arbeit und das Kartellamt schläft immer noch.
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