16.02.2011, 09:34 Uhr
Die Einführung der neuen Benzinsorte E10 mit zehnprozentigem Biokraftstoff-Gehalt wirbelt laut ADAC die Preise auf dem deutschen Kraftstoff-Markt gehörig durcheinander. Einer aktuellen Preisanalyse an Marken-Tankstellen zufolge sind die Durchschnittspreise für das bislang übliche Superbenzin E5 in denjenigen Städten höher, wo vereinzelt bereits E10 erhältlich ist. Meist werde dort nun das teurere Super Plus als Super verkauft. Somit sei ein Vergleich der 20 untersuchten Städte derzeit nur bedingt aussagekräftig.
Der Preis für bislang übliches Super E5 mit lediglich fünf Prozent Bioethanol schwankt laut ADAC derzeit um die Marke von 1,50 Euro. Dabei schneidet Braunschweig mit einem Durchschnittspreis von 1,482 Euro je Liter am günstigsten ab, die thüringische Stadt Gera sei mit 1,524 Euro am teuersten.
Nur etwa zehn Cent günstiger als Benzin und damit dem Automobilclub zufolge "klar überteuert" ist derzeit Diesel. Vom teuersten Preis - 1,40 Euro je Liter in München - seien auch die anderen 19 untersuchten Städte nicht weit entfernt. So koste Diesel in Hamburg als günstigster Stadt nur 1,2 Cent weniger.
Immer mehr Tankstellen in Deutschland rüsten auf den neuen Kraftstoff E10 um. Allerdings vertragen nicht alle Autos den neuen Sprit. zum Video
Mit dem Vertrieb der neuen Benzinsorte E10 hatten die ersten Tankstellen in Deutschland Anfang des Monats begonnen. Bis Ende März soll sie flächendeckend erhältlich sein. Dem Sprit werden zehn Prozent des Biokraftstoffs Ethanol beigemischt.
Damit wollen die Tankstellen die gesetzlich vorgeschriebene Biokraftstoff-Quote von 6,25 Prozent erfüllen. Steigen dafür nicht genügend Autofahrer von E5 auf E10 um, müssen die Tankstellen Strafe zahlen. Sie sind aber dazu verpflichtet, vorerst auch noch Super mit niedrigerem Ethanolgehalt anzubieten, da noch nicht alle Autos den neuen Sprit vertragen. Autofahrer, die nicht genau wissen, ob ihr Fahrzeug Super E10 verträgt, können sich hier informieren.
Quelle: AFP
scooterfan schrieb:
am 17. Februar 2011 um 10:17:09
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E10
Es sollte so gehändelt werden.Wem das Auto kaputtgeht sollte den Hersteller von E10 veklagen.Wenn das genügend machen wird E10 bald
eingestellt.Es sollten nur Kraftstoffe hergestellt werden die auch KFZ-verträglich sind, zumal man bedenken muss, dass es dabei auch zu einem Fahrzeugbrand kommen kann.E10 hätte mit diesen Eigenschaften gar keine Zulassung bekommen dürfen.
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Camäleon schrieb:
am 16. Februar 2011 um 21:41:44
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Bio-Ethanol
Wenn unsere Fahrzeuge nun mit Lebensmittelderivaten betrieben werden, sollte man unserem Umweltminister Benzin zu saufen geben !
Dieser Herr Röttgen hat uns Autofahrer bei der aktuellen Treibstoffumstellung voll im Regen stehen lassen.
Ein lächliches "Broschürchen" wurde herausgegeben mit Verweisen auf Negativlisten der Hersteller im Internet ! Man steht ratlos an der Tankstelle und bekommt keine verbindlichen Auskünfte. So tankt man Super Plus und finanziert diese Lobbyisten noch mehr !
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jcash schrieb:
am 16. Februar 2011 um 21:37:36
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e10
solange der staat dran verdienen kann, muss es keinen sinn machen
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