03.03.2011, 09:34 Uhr
E10: Die Verwirrung geht weiter (Foto: dpa)
Die Benzinproduzenten in Deutschland fühlen sich bei der Einführung des neuen Bio-Sprits E10 bevormundet und unter wirtschaftlichen Druck gesetzt. "Unter Marktbedingungen würden wir natürlich einen solchen Kraftstoff wieder zurückziehen. Aber wir haben keinen freien Markt, sondern massiven staatlichen Eingriff", sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (WMV), Klaus Picard, am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin".
Die Verwirrung um den neuen Sprit E10 mit zehn Prozent Bio-Ethanol-Anteil beschert der Branche derzeit ein Riesenproblem: Eigentlich könnten 90 Prozent aller Benziner E10 tanken, doch nur ein Bruchteil der Autofahrer macht es.
Die meisten meiden das neue Produkt und nutzen die verbleibende Alternativen - das ist vor allem Super Plus mit 98 Oktan. Die Folge: Die Raffinerien und Tankstellen bleiben auf dem E10 sitzen, und das begehrte Super Plus wird vielerorts knapp.
Die Benzinbranche ist gesetzlich verpflichtet, das neue E10 unters Volk zu bringen. Der neue Sprit soll helfen, klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) einzusparen. Bleibt E10 so wie bisher ein Ladenhüter, drohen der Branche Strafzahlungen. "Wir können nur sagen: Wir müssen das umsetzen. Und im Endeffekt ist das Gesetz nicht für uns gemacht, sondern es zwingt den Verbraucher, zehn Prozent Ethanol zu tanken", sagte Picard.
Die Branche hat bereits angekündigt, dass die Strafzahlungen für das nicht verkaufte E10 auf die Kunden an der Zapfsäule umgelegt werden, falls der neue Bio-Sprit nicht stärker fließt. Bei jedem statt E10 verkauften Liter aus herkömmlichem Alternativ-Sprit sind dies zwei Cent.
Auch für alle Diesel-Fahrer und das Transportgewerbe gibt es schlechte Nachrichten: Die anziehende Konjunktur beschere den Berufskraftfahrern mehr Aufträge und gleichzeitig schafften sich immer mehr Autofahrer einen Diesel an. Die Folge: Die Nachfrage steige und treibe den Preis für Diesel in die Höhe - immer näher zum noch leicht teureren Benzin.
Quelle: dpa
Nicht dumm schrieb:
am 3. März 2011 um 10:41:33
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E 10
Also ich lese schon von Anfang an die Berichte und Kommentare hier . Nur schimpfen , schimpfen !!! Für Stuttgart 21 sind so viele auf
die strasse gegangen , doch wenn es um " UNSER GELD " geht , wird " NUR " geschimpft . TRAURIG aber wahr . Drei Länder haben es vorgemacht und es wird nun zeit für uns , das WIR aufstehen . Wir müssen doch immer mehr bezahlen , uns bleibt doch nichts mehr von unserem Lohn übrig . Macht die Augen auf und begreift STEHT ENDLICH AUF , STEHT JETZT AUF !!!
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Andre schrieb:
am 3. März 2011 um 10:41:26
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E10
wir sollten mal alle für 1 Woche garnicht mehr tanken und die Regierung würde so einen Steuerverlust einfahren, das sich die Brühe
von alleine erledigt hat und es würden auch mal wieder normale Preise zur Regel werden.
Die sch... Politiker lachen sich doch ins Fäustchen, das sie mit uns machen können was sie wollen und wir zahlen schön ihren Reichtum
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dieselfahrer schrieb:
am 3. März 2011 um 10:41:16
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E 10
Das E10 soll umweltfreundlich sein ? Allein schon der Aufwand dieses
Aluminiumkrebs verursachende Zeug herzustellen verursacht mehr
Umweltschäden als verhüten soll. Aber das kommt davon, das in Berlin
keine Fachleute ,sondern nur noch Juristen und Guttenbergs sitzen und die da nichts taugen sind jetzt in Brüssel und versauen den Rest - siehe Umwelt-
zonen .........
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