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Die neuen Preisbrecher kommen
18.03.2008, 11:02 Uhr | Timo Bürger
Dacia Sandero; Opel Agila (Fotos: Hersteller)Die Kaufkraft sinkt stetig - aber die Sprit- und Autokosten klettern immer weiter in die Höhe: Autofahren ist eine teure Angelegenheit geworden. Aber noch immer gibt es Möglichkeiten, dem Preisteufel ein Schnäppchen - Verzeihung, Schnippchen - zu schlagen. Wir haben uns die neuen Preisbrecher angeschaut.
Foto-Show Die neuen Preisbrecher
Foto-ShowDiese Typen kosten weniger als 10.000 Euro
Schick und günstig
Das Schöne an den kleinen Günstigen: Sie werden immer schicker. Längst sind die Zeiten vorbei, als Stadtautos und Minis nur billig sein mussten - heute sollen sie auch schick daher fahren. Ob der neue Opel Agila, sein japanischer Bruder Suzuki Splash oder der neue Chevrolet Aveo - der gewisse Pfiff darf nicht fehlen.
Schlafen deutsche Hersteller?
Allerdings: Die deutschen Hersteller haben in Sachen günstige Kleinwagen nur sehr wenig in petto. Bei Audi gibt es kein einziges Modell, das nur annähernd an der psychologisch wichtigen 10.000-Euro-Grenze kratzt. BMW hat ebenfalls nichts im Angebot - selbst der Mini ist erst ab selbstbewussten 16.150 Euro zu haben.
VW und Ford halten Fahne hoch
Schwer tut sich auch Mercedes, ein Modell für Menschen mit kleinerem Geldbeutel auf die Beine zu stellen. Das kleinste Modell, die A-Klasse, bricht schnell die 20.000-Euro-Grenze - da kommt also nur der Smart infrage. Volkswagen hat mit dem Fox nur ein Modell unter 10.000 Euro, Opel eines mit dem Agila. Ford kann immerhin mit dem Ka punkten - der ist für gut 8000 Euro zu haben.
Aktuelle MeldungenAutogramm
Fernost fährt vor
Es sind vor allem die fernöstlichen Hersteller, die den Kleinwagenmarkt bestimmen: Toyota, Suzuki, Mitsubishi, Daihatsu, Kia, Hyundai machen vor, wie man (weitgehend qualitativ hochwertige) Kleinwagen auf dem Markt positioniert. Klar - auch an (den noch nicht erhältlichen) Tata mit seinem Nano sei erinnert.
Südeuropäer und Exoten
Wer ein europäisches Fabrikat bevorzugt, muss vor allem auf die Südeuropäer ausweichen: Ob die Franzosen Renault, Citroen und Peugeot sowie Fiat oder Seat - jeder dieser Hersteller hat mindestens einen Typen unter 10.000 Euro im Portfolio. Nicht zu vergessen sind die Osteuropäer Skoda, Lada sowie Chevrolet mit seinen Modellen Matiz und Kalos.
Noch viel Potenzial
Vieles spricht dafür, dass auch in Zukunft der Preis bei der Entwicklung eines Neuwagen eine wichtige Rolle spielt: Rund 18 Millionen Billigautos sollen bis zum Jahr 2018 in den Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien, China unterwegs sein. Drei Milliarden Menschen warten in diesen Staaten auf ein Auto - auch für die deutschen Hersteller sollte da was drin sein.
Timo Bürger
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