11.01.2011, 08:29 Uhr
Das neue Autojahr beginnt traditionell mit dem Startschuss der Autoshow NAIAS in Detroit ab 15. Januar. In der Regel nutzen vor allem die US-amerikanischen Hersteller die Messehallen des Cobo Centers für die Präsentation ihrer neuesten Errungenschaften. Doch in diesem Jahr wollen auch die Europäer mitmischen und rücken mit mehreren Weltpremieren an. Volkswagen hat sogar ein speziell für den nordamerikanischen Markt entwickeltes Modell im Gepäck: den New Midsize Sedan. Aber auch die US-Hersteller und die asiatischen Autobauer haben einiges zu bieten.
Der neue Mittelklässler der Wolfsburger, der Züge des aktuellen Passat trägt, soll Ende 2011 zu den Händlern rollen und damit asiatischen Konkurrenten wie Toyota Camry und Nissan Altima das Leben ein wenig schwerer machen. Das Erfolgsrezept des neuen VW ist recht einfach: Gegenüber dem Passat verfügt der New Midsize Sedan über deutlich weniger Ausstattung und kann dadurch auch wesentlich günstiger angeboten werden.
Auch Mercedes-Benz konzentriert sich auf die automobile Mitte und stellt der Presse am Vorabend der North American International Auto Show (NAIAS), wie die Messe offiziell heißt, die aufgefrischte C-Klasse vor, sowohl als Limousine als auch als Kombi. Die ins Cobo Center pilgernden Messebesucher bekommen den modellgepflegten Sternenträger allerdings nicht zu sehen, da die offizielle Publikumspremiere erst auf dem Genfer Salon im März stattfinden soll. Dafür gibt es eine andere Sensation aus dem Hause Daimler zu bestaunen: Den speziell für den US-Markt entworfenen fünfsitzigen Smart, der im Rahmen der Kooperation mit Renault-Nissan die gleiche Plattform nutzt wie der neue Nissan Micra.
Bei BMW und Audi dreht sich in Detroit in diesem Jahr alles um "Sechs": Die Ingolstädter enthüllen den neuen A6 als Limousine und als Vollhybrid, der sich optisch an den größeren Bruder A8 anlehnt. Der Münchner Autobauer fährt mit dem 6er Cabrio im winterlichen Detroit vor. Neben dem "Oben-ohne"-Auto gibt es bei BMW noch das 1er M Coupé zu bestaunen. Auf dem Messestand der Tochter Mini steht die Studie Paceman bereit, ein bulliges Crossover-Coupé auf Basis des neuen Countryman.
Porsche nimmt in diesem Jahr zum ersten Mal seit 2007 wieder an der Detroiter Messe teil. Das Comeback ist Grund genug, eine Weltpremiere mit in die Staaten zu bringen. Details zum neuen Spitzenmodell, das oberhalb des 911ers angesiedelt ist, gibt es allerdings erst vor Ort. Bei Ford steht das Thema Elektromobilität im Mittelpunkt, allen voran der neue Focus Electric. Außerdem soll Medienberichten zufolge eine seriennahe Studie eines mittelgroßen SUV enthüllt werden.
Zu den wichtigsten US-Premieren zählt die Enthüllung des Chrysler 300, der sich die Plattform mit dem Dodge Charger teilt. Die Silhouette des Wagens ähnelt der des Vorgängers und zeichnet sich durch ruhige, sanft geschwungene Linien aus. Bei GM dürfte der monströse GMC Sierra All Terrain HD concept die Blicke auf sich ziehen: Der mehr als 5,85 Meter lange Pick-up mit Doppelkabine wird von einem 6,6-Liter-V8-Motor mit rund 400 PS auf Trab gebracht und protzt mit 20-Zoll-Rädern. Jeep zeigt sein überarbeitetes Einstiegsmodell Compass, das sich den kürzlich aufgefrischten Grand Cherokee zum Vorbild genommen hat.
Toyota präsentiert in Detroit zwei neue Varianten des Hybridautos Prius. Der Kombi-Van V soll 2012 nach Deutschland kommen. Die Studie C gibt einen Ausblick auf einen Mini-Prius für Hybrid-Einsteiger. Honda zeigt eine seriennahe Version des Honda Civic. Hyundai ist unter anderem mit dem Sportcoupé Hyundai Veloster vertreten. Der koreanische Autobauer Kia präsentiert mit der Studie KV7 einen echten Hingucker mit Flügeltüren.
Alles in allem scheint sich die Messe in Detroit wieder auf ihre Kern-Kompetenzen zu besinnen. Keine Trauer-Stimmung mehr, keine Elektromanie und kein US-atypisches Karosserie-Schrumpfen. Auch wenn sich die Zahl der Neuheiten bislang noch in Grenzen hält, konzentrieren sich die Autobauer mit ihren mehr als 30 Weltpremieren in diesem Jahr auf das, was wirklich zählt: die US-Kundschaft.
Quelle: mid
E.K: schrieb:
am 12. Januar 2011 um 14:02:51
(0)
(0)
immer das Selbe Rumgejammer
JEDER weiß,das bei uns die Auto´s bis zu 40% teurer sind u.zudem noch weniger Garantien usw.gewährt werden!Und
trotzdem kaufen ALLE hier seit Jahrzehnten um den Weltmarkt zu subventionieren!Was wollt Ihr eigentl.?Wenn keiner die überteuerten Preise in Deutschland zahlen würde,wären die Autos ganz schnell billiger!Das ist wie bei der Wahl!Immer die Selben Parteien wählen um anschließend wieder rumzujammern!Man kann da nur noch mit dem Kopf schütteln!
mehr
Kommentar melden
tom schrieb:
am 12. Januar 2011 um 13:59:02
(0)
(0)
VW
Wo bekommt ihr in Deutschland eigentlich eure Informationen her, sicherlich nicht von den USA. Ich habe mir gerade einen 2010 Golf TDI
zugelegt, er ist zwar immer noch deutlich preiswerter als in Deutschland, aber immerhin US$24,000.- mit Vollausstattung. Beim derzeitigen Kurs waehre das auch Euro 19,000.-. Wo ist denn bitte der Euro9,400.- Passat??? Ausserdem sollte man nicht Euro in Dollar umrechnen nachdem man ja auch in der Landeswährung verdient. Gruesse aus NY.
mehr
Kommentar melden
Paul schrieb:
am 12. Januar 2011 um 13:41:29
(0)
(0)
Detroit 2011
In den USA einen perfekt voll ausgestatteten (wie dort grundsätzlich üblich ist) Passat zu einem Preis zu bekommen, wie wir
in Deutschland nicht einmal einen Passat in der Grundausstattung kaufen können, spottet jeder Beschreibung !!! Aber nicht nur die Wolfsburger "Volksjockel", auch die beiden Hersteller in Baden-Württemberg, sowie die beiden in Bayern veräppeln uns mit ihren Preisen nach Strich und Faden (habe es selbst in den USA gesehen). Es lebe der dumme Deutsche !!!!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Die stärkste Geländewagenmarke der Welt präsentiert den neuen Grand Cherokee. zum Video
Ein Auto für Familien: Den Chevrolet Orlando gibt es als Diesel oder Benziner. zum Video